Forum: Blogs
Sorge um Athen: Eurogruppen-Chef fordert Geduld mit Griechenland
AFPDer Regierungspoker in Athen gerät zur Farce - und der Unmut in Europa wächst. Nun hat der Chef der Euro-Gruppe dringend vor zu viel Druck auf Griechenland gewarnt. Die Europäer müssten ihren Zeitplan überprüfen und die Verträge notfalls nachbessern, so Jean-Claude Juncker.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...832794,00.html
- #180 13.05.2012 11:41 von
2004 wurde bekannt, auf welche Weise sich Griechenland den Beitritt zum Euro erschlichen hat. Verblüfft hat man damals festgestellt, das es keine rechtliche Handhabe gäbe, Griechenland aus dem Euro zu werfen.
Einige Jahre später musste man "überraschenderweise" feststellen, das Griechenland nach wie vor über seine Verhältnisse lebt und in den Staatsbankrott steuert. Derselbe Vertrag, der es nicht möglich machte, ein Mitgleid aus dem Euro-Raum zu enrfernen, wurde nun in der No-Bail-Out Klausel mit den Füßen getreten. Das politische Signal ist verheerend: völlig gleichgültig, wie fahrlässig daheim gewirtschaftet wird, die EU übernimmt die Rechnung.
Ein Zwangsaustritt Griechenlands aus dem Euro wäre vor allem ein deutliches Signal an die anderen PIIGS Länder, dass das Ende der Fahnenstange tatsächlich erreicht werden kann.Und ein Austritt GL aus dem Euro würde doch nichts an den grundlegenden Problemen ändern. Im Gegenteil, dann fängt man in Sachen Problemlösung gewissermaßen wieder bei Null an. Bisher war das Austrittsszenario zumindest offiziell ein absolutes no go. - #181 13.05.2012 12:41 von
Ihre Sichtweise ist sehr eng!
Ich habe auch ein "Handelsbilanzdefizit" mit meinem Bäcker. Er verkauft mir Ware, von mir kauft er nichts! Trotzdem funktioniert das seit Jahren recht gut. Wirtschaftsbeziehungen sind ganz selten bilateral, deswegen erlauben Handelsbilanzen zwischen zwei Ländern, Firmen oder auch Individuen keine Aussage darüber, ob eine Handelsbeziehung gut oder schlecht ist.
Wenn das überhaupt so stimmen sollte: warum sehen Sie darin ein Problem? Was ist das Problem überhaupt? Wenn ich Sie richtig verstehe, haben alle anderen ein Problem nur wir nicht.
Ich sehe mich jetzt mal als "deutschen Michel": welche Lektion empfehlen Sie mir denn? - #182 13.05.2012 13:18 von
Verlorener Staat
Als ich neulich die Reportage "Die Grichenland-Lüge" sah, da wurde mir klar, dass das Land im Grunde genommen ein "verlorener Staat" ist und das mitten in der EU. Keinerlei Steuermoral, Großreeder, die per Grundgesetz von Steuerzahlungen verschont werden, kleine Leute, die ob der überall grassierenden Korruption und Armut verzweifeln. Und da schwadroniert Juncker von Geduld haben und Abwarten. Genau dieser Mann ist im Grunde der letzte noch im Amt befindliche Akteur, der dieses ganze Drama verantwortlich mitgestaltet hat. Anstatt den Mund zu halten, gibt er hier den Oberverteidiger eines völlig kaputten Staates, der es mit oder ohne Euro in den nächsten 20 Jahren schwer haben wird, überhaupt wieder auf die Beine zu kommen. Aber bitte ohne uns in Deutschland oder den anderen Partnerländern, die noch in dieses Fass ohne Boden einzahlen dürfen. es ist einfach zum Haare ausreißen. Aber niemand hört auf uns normale Leute.
- #183 13.05.2012 17:02 von
wieviel Geduld sollte man denn noch mit dem GR aufbringen.
Es geht doch letztlich um unsere Steuern, z.t. auch um unser Geldbeitrag. Weshalb soll der deutsche Steuerzahler mit fuer die GR bezahlen.
Ich glaube die GR lachen nur ueber die EU und uns.
Die bloeden Laendern geben uns doch immer Geld.
Austritt aus der EU und der Waehrungsreform ist die einzige Antwort
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

