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Sony World Photo Awards: Im Angesicht des Sturms

Mitch Dobrowner/ USA, Sony World Photography Awards Photographer of the Year 2012Wirbelstürme, Kriegsbilder, Portäts: Bei den renommierten "Sony World Photo Awards" wurden Aufnahmen der besten Fotografen der Welt ausgezeichnet. Auch Deutsche waren unter den Siegern. Eine Auswahl der prämierten Bilder.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...829899,00.html
  1. #1

    Sorry aber ...

    ... das sind größtenteils schlechte Bilder (jetzt mal von den Sturmfotos und dem bunten Tropfenbild abgesehen), jedenfalls nix besonderes gutes. Ähnliches ist mir auch schon bei Unicef-"Foto des Jahres" aufgefallen. Bin mal neugierig auf eine zukünftige Supercomputerbewertung dieser Bilder - ich vermute, dass dann andere Bilder weitaus besser bewertet werden. (imho)
  2. #2

    Was ist bloß dran an diesem Nachtclub-Bild?

    Könnte mir mal irgendeiner erklären, was an Bild 11 dran ist (das ist die blonde Sängerin in diesem ärmlichen Nachtclub in Sotschi)? Dieses Bild hat jetzt schon den zweiten großen Preis abgefasst. Ich finde es weder technisch, noch vom Motiv oder der Bildaufteilung her gut. Offenbar setzen die Juroren solcher Wettbewerbe andere Kriterien an ...
  3. #3

    wieso kommt eigentlich niemand auf die Idee auch bei der Kunst die Quotenregelung einzuführen??? Es kann ja wohl nicht angehen, dass von 20 Preisen 16 an einzelne Männer gehen. Und dann noch für blöde Wirbelsturmbilder anstatt süßer Beeebies. Jaja, es bleibt noch viel zu tun.
  4. #4

    Bin selber hobbymäßig am Fotografieren und was an diesen Bildern Weltklasse ist erschließt sich mir ebenfalls nicht. Auch die Sturmfotos, die sehen gut aus weil eben das Motiv sehr interessant ist. Aber man müsste glaube ich nicht einer der weltbesten Fotografen zu sein, um so ein Foto zu machen.
    Wahrscheinlich braucht es einen großen Namen und dann reicht auch ein formatfüllendes Foto einer A4-Seite.
  5. #5

    Bin selber hobbymäßig am Fotografieren und was an diesen Bildern Weltklasse ist erschließt sich mir ebenfalls nicht. Auch die Sturmfotos, die sehen gut aus weil eben das Motiv sehr interessant ist. Aber man müsste glaube ich nicht einer der weltbesten Fotografen zu sein, um so ein Foto zu machen.
    Wahrscheinlich braucht es einen großen Namen und dann reicht auch ein formatfüllendes Foto einer A4-Seite.
  6. #6

    Bitte ein Bild des Redakteurs/in der die Bildunterschrift zum Bild 18 geschrieben hat.

    Das Bild ist gut und berührt.
    Über die Qualität des Kommentars möchte ich mich erst nach einer Bedenkzeit äußern.
    Könnte sonst zu heftig ausfallen.
  7. #7

    Erschreckend fast, wie durchschnittlich, dekorativ und oftmals nahe am Kitsch die Mehrzahl der ausgezeichneten Fotografien wirken. Mutlos, kraftlos und wer Bild Nummer 19 betrachtet, könnte verzweifeln vor Langeweile, wäre es nicht so widerwärtig gewöhnlich.

    Auch wenn Asef Ali Mohammeds Fotografie eine Ausnahme bildet - es ist längst nicht in der Nähe der Wirklichkeit. Es ist nicht da, wo Fotografie hingehört.

    Immerhin hat der diesjährige Wettbewerb hat ein Statement hervorgebracht: zeitgenössische Fotografie ist oft konsumierbar, lackiert und passt zum Sofa.
  8. #8

    Diese Wettbewerbe sind offen für alle!

    Also bitte lieber Kritiker und Nörgler und "das kann ich doch besser" - raus in die Natur oder Stadt, auf den Berg oder das Auge des Sturms und Taten statt Worte und Bilder statt hohler Kritik aus dem Sessel vor dem PC heraus. Wär doch schade wenn so scheinbar begnadete und vom Selbsvertrauen gesegnete Menschen uns nicht beim nächsten Wettbewerb zeigen wie man es richig macht. Ich freu mich drauf! Schönes Wochenende.
  9. #9

    Zitat von molesman Beitrag anzeigen
    […] raus in die Natur oder Stadt, auf den Berg oder das Auge des Sturms und Taten statt Worte […]
    Das diejenigen die meinen, dass Fotografieren eine Sache ist die jeder kann, eine ermüdende Bilderflut produzieren, die Talente unter den Schundbergen verschüttet und das wirtschaftliche Überleben von Berufsfotografen erschwert nun zu den Waffen greifen, ist ja längst Realität und mit ein Grund dafür, dass es viele gute Fotografen heute nicht leicht haben.

    Von daher geht der willfährige Rat es eigenhändig besser zu machen erstens ins leere und zweitens in die falsche Richtung. Wer sich auskennt weiss, dass es auch heute (leider immer weniger) Fotografen gibt, die bessere Bilder machen als die Preisträger dieses Wettbewerbs.

    Ich wünsche gleichfalls herzlich ein schönes Wochenende.


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