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Sonnenrekord: Solarzellen liefern so viel Strom wie 20 Atommeiler

REUTERSÜber Deutschland strahlt die Sonne, und die Solaranlagen laufen auf Hochtouren. Erstmals haben sie 22.000 Megawatt Strom produziert. Das entspricht der Leistung von rund 20 Kernkraftwerken - ein neuer Rekord. Probleme gibt es allerdings mit den Stromnetzen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835417,00.html
  1. #1090

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    Und wer kein AKW, Kohle-, Gas- oder Wasserkraftwerk betreiben kann, erst recht.
    Haben Sie sich mal die Entwicklung des Strompreises über die letzten 14 Jahre angesehen?

    In diesem Zeitraum hat sich der Punkt Erzeugung Transport und Vertrieb von 12,89 Cent/kWh (1998) zu 13,57 Cent/kWh entwickelt. Haupt-Preistreiber waren in diesem Zeitraum EEG-Umlage (0,08 auf 3,53 Cent), Strom(Öko)-Steuer (0 auf 2,05 Cent) und Umsatzsteuer (2,37 auf 3,98 Cent), wobei in der Umsatzsteuer auch noch die Besteuerung der EEG-Umlage enthalten ist.

    Trotz gestiegener Preise für Brennstoffe und mehr (teure) Gaskraftwerke konnten hier die Preise relativ konstant gehalten werden. Haupt-Preistreiber war und ist die EEG-Umlage. Und diese wird bei weiterem kopflosen Zubau immer weiter steigen.
  2. #1091

    Blödsinn

    Zitat von rudolf.kipp Beitrag anzeigen
    Weil ein Stromerzeuger wie ein Windrad oder eine PV-Anlage den Strom nicht bedarfsgerecht produzieren kann. Momentan gleichen wir das aus, indem wir andere Kraftwerke rauf- und runteregeln, wodurch diese mehr Brennstoff verbrauchen und die Auslastung sinkt.
    Also benötigen wir noch keine Speicher, oder? Und ein minimal sinkender Wirkungsgrad durch Teillastbetrieb ist nicht gleichbedeutend mit absolut gestiegenem Brennstoffverbrauch? Wollen Sie die Leser hier für dumm verkaufen, oder glauben Sie wirklich, was Sie schreiben? Die Auslastung sinkt und damit der Gewinn der Betreiber. Das ist natürlich tragisch.

    Aktuell können die meisten Mittel- und Spitzenlastkraft ganz abgeschaltet bleiben. Die Wetterprognosen sind genau genug.
  3. #1092

    Die Welt ohne Öl

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Haben Sie einen Link dazu? Bald kein Krieg mehr weil keiner Diesel hat? Das ist ja Friedenspolitik pur.

    Oder arbeitet die Bundeswehr daran, Kriege auch mit Solarstrom führen zu können?
    Rohstoffknappheit: Bundeswehr-Studie warnt vor dramatischer Ölkrise - SPIEGEL ONLINE

    Ich hatte den Artikel gar nicht so dramatisch in Erinnerung, geht es doch viel mehr um das riesige Konfliktpotential. Aber es gab nocheinen anderen Bericht, finde ich aber aquf die Schnelle nicht.
  4. #1093

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    ...chreiben? Die Auslastung sinkt und damit der Gewinn der Betreiber. Das ist natürlich tragisch.
    Sie freuen sich, dass der Gewinn der Betreiber sinkt. Was glauben Sie wie Sie sich erst freuen, wenn die Betreiber pleite gehen!
    Seit Lehmann ist nichts mehr unmöglich.
  5. #1094

    Zitat von rudolf.kipp Beitrag anzeigen
    Haben Sie sich mal die Entwicklung des Strompreises über die letzten 14 Jahre angesehen?

    In diesem Zeitraum hat sich der Punkt Erzeugung Transport und Vertrieb von 12,89 Cent/kWh (1998) zu 13,57 Cent/kWh entwickelt. Haupt-Preistreiber waren in diesem Zeitraum EEG-Umlage (0,08 auf 3,53 Cent), Strom(Öko)-Steuer (0 auf 2,05 Cent) und Umsatzsteuer (2,37 auf 3,98 Cent), wobei in der Umsatzsteuer auch noch die Besteuerung der EEG-Umlage enthalten ist.

    Trotz gestiegener Preise für Brennstoffe und mehr (teure) Gaskraftwerke konnten hier die Preise relativ konstant gehalten werden. Haupt-Preistreiber war und ist die EEG-Umlage. Und diese wird bei weiterem kopflosen Zubau immer weiter steigen.
    Die Stromsteuer hat aber nichts mit Öko zu tun.
  6. #1095

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    "Der Preis für kurzfristige Lieferungen schoss in Frankreich auf rund 360 Euro pro Megawattstunde hoch. Das Normalniveau liegt bei 50 Euro. Auch in Deutschland stieg der Börsenpreis, allerdings nur auf rund 76 Euro."

    Ausnahmesituation: Deutschland zapft die Kaltreserve an | FTD.de
    Also halten wir fest. Frankreich hat in einer Ausnahmesituation (sehr kalte Tage und Deutschland nicht wie in den Jahren davor in der Lage auszuhelfen, weil wir gerade selbst an die Kaltreserve mussten) kurzfristig so viel für seinen zugekauften Strom bezahlt, wie PV-Strom bei uns kostet. Und wie ich in #1068 gezeigt habe, das meiste davon aus UK, Belgien und Spanien bezogen.

    An 07.02, also dem Tag als diese Spitzenpreise in Frankreich auftraten, hat Deutschland 6.132 MWh vor allem in den Mittagsstunden (Der Tag war sehr sonnig) nach Frankreich exportiert. Am gleichen Tag hat Deutschland von Frankreich 3.329 MWh importiert. (Grafik, Quelle Entso-e)
    Und hier noch der gesamte Lastfluss an dem Tag über die französischen Grenzen.

    Der Beitrag Deutschlands zur Stromversorgung Frankreichs an dem Tag war minimal (knapp 3.000 MWh) und fand vor allem zur Mittagszeit statt. Der größte Verbrauch herrscht dort allerdings im Winter zwischen 18 und 20 Uhr. Dass Deutschland an dem Tag Frankreich mit seinem tollen PV-Strom nenneswert stabilisiert hätte, ist ein Märchen, dass unser EX-BUM der Presse erzählt hat, die es dann fleißig weiter verbreitet hat.
  7. #1096

    Folgeprobleme

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Sie freuen sich, dass der Gewinn der Betreiber sinkt. Was glauben Sie wie Sie sich erst freuen, wenn die Betreiber pleite gehen!
    Seit Lehmann ist nichts mehr unmöglich.
    Nein, darum schrieb ich tragisch. Die Firmenleitungen haben jahrelang die Augen vor der Entwicklung verschlossen und sich lieber um Lobbyarbeit für die Kernkraft, als um den Einstieg in die EE gekümmert. Die Zeche für diese eklatanten Fehlleistungen werden wir zusätzlich bezahlen.
  8. #1097

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ..Jahren müssen PV Anlagen > 30KW mit einer "Trennstelle"versehen werden,sonst erfolgt kein Netzanschluss.Herr Röttgen hat diese Regelung im
    Februar auch für Anlagen ab 3 Kw zum 1.März vorgeschrieben.Daraufhin wurden die Anlagen mit diesen Vorrichtungen auf Kosten der Betreiber installiert.Im April wurde vom BMU verkündet, dass diese Abregelungsvorschrift nunmehr auf 1.1.2013 verschoben wird.Soviel zur Planungssicherheit für Endkunden und Dienstleister.Natürlich erhalten die Betreiber dennoch die Einspeisevergütung.Das hat nichts mit "Sozialismus" zu tun.Wenn sie eine MW Freilandanlage errichten,finanziert Ihnen die Bank die Millionen nur bei durchgehenden Erträgen.Einem Mittelständer wird auch keine Produktionsanlage finanziert,wenn er der Bank sagt,dass diese ev.3 Monate im Jahr nichts produziert!
    Interessant. In welcher anderen Branche wird man denn sonst noch dafür bezahlt, dass man nichts produzieren kann, weil das Produkt gerade am Markt nicht gefragt ist?

    Wenn das in anderen Bereichen auch funktionieren würde, dann müsste ich dem Staat nur klarmachen, dass ich eine Eisdiele nur dann profitabel betrieben kann, wenn ich auch im Winter Eis verkaufen kann. Und wenn das keiner will, dann lasse ich mich für das Nicht-Produzieren von Eis bezahlen.
  9. #1098

    Zitat von WilliStock Beitrag anzeigen
    ein BHKW ist deswegen so wirtschaftlich, weil es Strom und Wärme (in der Regel die Abwärme) erzeugt. Damit hat es sowohl eine elektrische als auch eine thermische Leistung.
    Kein Strom ohne Abwärme, darum im Sommer fragwürdig....
    Ein BHKW mit Wärme- Kälte Kopplung hat im Sommer keine Probleme
    Eine Absorptionskältemaschine erzeugt die Kälte durch den Einsatz von Wärme, sie hat einen "thermischen Verdichter". Dadurch ist sie in der Lage, aus der Wärme Kälte zu erzeugen, wodurch der Wärmeverbrauch ansteigt und das Heizkraftwerk einen höheren Nutzungsgrad erfährt.Die Kopplung durch den Einsatz der Absorptionskältemaschine wird entweder der Betrieb, oder auch die Anschaffung einer Kompressionskältemaschine vermieden. Dies führt zu einer Stromeinsparung.Ein wirtschaftlicher Vorteil der Kraft-Wärme-Kälte-gibt sich sowohl aus dem höheren Nutzungsgrad, als auch aus dem niedrigeren Preis für Wärmeleistung im Gegensatz zum Strompreis.
  10. #1099

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    Wann wollen Sie denn damit anfangen EE-Techniken zu entwickeln und zu erproben und zu produzieren? Wann wäre denn der richtige Zeitpunkt dafür, um rechtzeitig soweit zu sein?
    Und für die "Erprobungsphase", also um herauszufinden ob das überhupt klappen kann, nehmen wir gleich eine ganz große Skalierung. Das größte Industrieland Europas. Wirklich clever...


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