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Songs aus dem Netz: Wie die Musikbranche zum Internetgegner wurde
REUTERSVerlängern, verschärfen, verklagen: Die Musikindustrie kommt mit dem Internet nicht besonders gut klar, will ein schärferes Urheberrecht - dabei lässt sich im Netz gutes Geld verdienen, schreiben Markus Beckedahl und Falk Lüke in ihrem Buch "Die digitale Gesellschaft". Ein Auszug.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...834398,00.html
- #1 23.05.2012 08:50 von
Tjo
warum ziehen die Herren Autoren denn nicht mal die richtigen Schlüsse ?
"Die Auftragsstudie der Wirtschaft konnte nicht mehr als fünf Prozent der Bevölkerung ausfindig machen, die überhaupt möglicherweise nicht legale Kopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten heruntergeladen hatten. Und das, obwohl die Auftraggeber jeden Download unbezahlter Medien-Inhalte aus dem Netz für potentiell kriminell erklärten, was keineswegs der Fall sein muss. "
Die Urheberrechte werden im Netz so geschützt das nur 5 % der Bevölkerung illegal agieren.
95 % der Bevölkerung haben kein Problem mit dem Rechteschutz, warum sollte man also da was ändern nur um es 5 % der Bevölkerung zu erlauben sich kostenlos geschützte Werke runterzuladen. - #2 23.05.2012 08:51 von
- #3 23.05.2012 08:51 von
Entrechtung.
Eine wahre Feststellung. Gute Produkte zum fairen Preis werden auch gekauft, selbst wenn es illegale Konkurrenz gibt.Anders als es die Rechteindustrie oft hatte glauben machen wollen, sind viele Menschen grundsätzlich wohl doch gewillt, für Werke zu bezahlen - wenn sie dabei nicht entrechtet werden.
Leider steht diese Erkenntnis in der Software-Branche noch aus. Gegen das, was hier an Entrechtungen läuft sind die Plattenbosse geradezu Pfadfinder... - #4 23.05.2012 08:52 von
- #5 23.05.2012 08:54 von
Da gibt es echt nicht viel zu zu sagen. Ausser das ich immer noch auf einen gescheiten Reader (kindle geht gar nicht und sony ... mh, ne, muss nicht wirklich) und eine grosse Auswahl drm-freier ebooks warte damit ich mir endlich wieder Lesestoff kaufen kann (Staubfänger habe ich genug) .... ach ja, und Filme runterladen statt DVD zuschicken zu lassen und Zeit damit verbringen diese auszulesen, das wäre auch noch schön .... gebe ich das Geld so lange halt für anderes aus.
- #6 23.05.2012 09:02 von
- #7 23.05.2012 09:58 von
Warum...
...kann der Herr nicht richtig lesen?
Es wurde nirgends im Artikel eine Abschaffung oder Aufweichung des Urheberschutzes gefordert.
Der Grundfrage, die sich in der Aussage stellt ist eher: Warum soll die Bevölkerung noch schärfer überwacht, gegängelt und kriminalisiert werden, wenn 95% sich selbst unter den derzeitigen [mMn unbefriedigenden] Bedingungen nicht rechtwidrig verhalten? - #8 23.05.2012 10:33 von
Das haben sie doch, IMHO:
Würden z.B. nur 10% der Bevölkerung (kenne die Zahlen nicht, daher eine Annahme) überhaupt Medieninhalte über das Netz laden, so hätte man die Hälfte der potentiellen Kundschaft mit einem ungeeigneten Rechteschutz verprellt. Das kam im Artikel in Zusammenhang mit EMI zum Ausdruck.
Zumal es sich bei den 5% um den aktiveren Teil handelt, bei dem es wegen Bedarfs leichter ist, Umsatz zu machen. Verkaufslogik, juristische Erwägungen sind da eher nachrangig.
"Rechteschutz" meint in diesem Zusammenhang technische Lösungen wie DRM. - #9 23.05.2012 10:36 von
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