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Sondergesandter der Uno: Brahimi hat keine Lösung für Syrien-Konflikt

APDer neue Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi hat bei seinem ersten Auftritt vor dem Uno-Sicherheitsrat die Lage in dem Land als "sehr, sehr düster" bezeichnet. Einen festen Plan zur Lösung des Konfliktes habe er noch nicht. Dafür aber schon ein paar Ideen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-857703.html
  1. #1

    woher auch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi hat bei seinem ersten Auftritt vor dem Uno-Sicherheitsrat die Lage in dem Land als "sehr, sehr düster" bezeichnet. Einen festen Plan zur Lösung des Konfliktes habe er noch nicht. Dafür aber schon ein paar Ideen.

    Syrien-Sonderbeauftragter der Uno: Brahimi hat keine Konflikt-Lösung - SPIEGEL ONLINE

    Woher soll der plan denn auch kommen, wenn beide Seiten den konflikt weiter eskalieren, die Regierung in damakus sich nur noch mit Äußerster Gewaltanwendung seine Position zu verteidigen weiß und der Sicherheitsrat entweder blockiert wird oder Resolutionen verabschiedet die keine Mittle zu Durchsetzung haben.
  2. #2

    Woher auch...

    Zitat von waschm. Beitrag anzeigen
    Woher soll der plan denn auch kommen, wenn beide Seiten den konflikt weiter eskalieren, die Regierung in damakus sich nur noch mit Äußerster Gewaltanwendung seine Position zu verteidigen weiß und der Sicherheitsrat entweder blockiert wird oder Resolutionen verabschiedet die keine Mittle zu Durchsetzung haben.
    ...kommen die Pick-ups mit saudischen Kennzeichen und den hübchen Dushkas, die die syrische Armee heute abend, kurz nach 22:00 Ortszeit in Aleppo mitsamt der Besatzung aus dem Verkehr zog ?
    5 auf der Nakkreen Strasse und 3 auf der al-Safira Strasse.

    Und woher kommt das Heckler und Koch HL GMW mit dem die "Handwerker des Todes" die Landwirtschaftsschule in Aleppo angriffen ?
    Quelle: ‫!

    Bisher wurde diese sehr moderne Waffe nur an die Bundeswehr (Infanterie, Marineschutzkräfte und die die Objektschutzstaffeln der Luftwaffe ) ausgeliefert.
    In Afghanistan ist sie als Feldlagersicherung eingesetzt.
    Sonst wurden bisher offiziell nur 40 Exemplare im Jahre 2006 an die britischen Royal Marines ausgeliefert, die sie aber als Fahrzeugbewaffnung für Land-Rover-Geländewagen zum Einsatz in Afghanistan einsetzen.
    Wie also kommt diese deutsche Waffe nach Aleppo ?

    Haben da Guido Westerwelle und seine "Freunde Syriens" die Hand im Spiel ?
  3. #3

    optional

    Man darf nicht vergessen das es sich bei den "Rebellen" um radikalislamistische Söldner handelt die mit äüßerster Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vorgehen. Finanziert werden sie vorallendingen von Saudi-Arabien, Katar, GB, Frankreich und den USA, aber auch der BRD. Ziel der Islamisten ist die Errichtung eines Gottsstaates sowie die Vertreibung bzw. Ermordung der christlichen und alawitischen Minderheit. Wenn die BRD weiterhin die "Rebellen" unterstützt macht sie sich mitschuldig an einem Vökermord.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die von der oppositionellen Freien Syrischen Armee (FSA) kontrollierten Bereiche erstrecken sich über hunderte Kilometer. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London erklärte, dass knapp 80 Prozent der Städte und Dörfer an der Grenze zur Türkei nicht mehr von der Regierung in Damaskus kontrolliert würden.

    Syrien-Sonderbeauftragter der Uno: Brahimi hat keine Konflikt-Lösung - SPIEGEL ONLINE
    Durch die Blume gesagt heißt das, die "Freiheitskämpfer" sind bis auf die Dörfer im Grenzgebiet der Türkei zurückgedrängt worden!
  5. #5

    woher auch

    Welche Lösung sollte Brahimi denn schon einfallen, wenn er dabei nicht nur die Interessen der syrischen Konfliktparteien berücksichtigen muss, sondern vor allem die Machtinteressen all jener Länder, die sich einmischen und die Kampfparteien mit Waffen u.a.m. unterstützen und so den Bürgerkrieg deutlich verlängern.
  6. #6

    Brahimi spricht von 5000 Söldnern in Syrien

    UN-Sonderbeauftragter Brahimi spricht von 5000 Söldnern in Syrien - warum steht davon nichts im Spiegel-Artikel?

    Auch interessant: Wie die Linkspartei den Krieg in Syrien unterstützt. Kurz gesagt: der Spiegel täuscht seit Jahren das Volk über die wahren Hintergründe in Libyen, Syrien und anderen imperialistischen Aktionen.

    Wie kommt es, dass der Spiegel das Volk täuscht und den US-Imperialismus unterstützt? Keine Ahnung, Gleichgültigkeit, Korruption oder die tiefe Überzeugung, den kriegerischen US-Imperialismus gegen das Wohl der Menschheit fördern zu wollen? (alles imho)
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi hat bei seinem ersten Auftritt vor dem Uno-Sicherheitsrat die Lage in dem Land als "sehr, sehr düster" bezeichnet.
    Wen interessiert eigentlich Syrien. Lest das mal durch:

    Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider über Europa, ESM und mögliche Entwicklungen – Mit was müssen die Bürger rechnen? – Wie können wir uns schützen? - Umkreis-Institut
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi hat bei seinem ersten Auftritt vor dem Uno-Sicherheitsrat die Lage in dem Land als "sehr, sehr düster" bezeichnet. Einen festen Plan zur Lösung des Konfliktes habe er noch nicht. Dafür aber schon ein paar Ideen.

    Syrien-Sonderbeauftragter der Uno: Brahimi hat keine Konflikt-Lösung - SPIEGEL ONLINE
    Zu allererst muss die Gewalt gestoppt werden. Dann kann man sich an die langfristigen Lösungen machen.
    Die Humanste bleibt eine Teilung des Landes mit Separierung der ethn. und religi. Gruppen wie unter franz. Verwaltung in den 20ern schon einmal geplant war. Anbieten würden sich eine alawitische Zone im NW, eine kurdische im NO, eine drusische im SW, eine christl. an der Grenze zum Libanon und der Rest ein arabisch-sunnitischer Rumpfstaat. Ob es dann auf eine Konföderation hinausläuft oder komplette Unabhängigkeit oder doch Vereinigung einzelner Zonen mit anderen Staaten (z.B. Kurdisch-Syrien mit der irakischen Kurdenzone oder die christl. Zone mit dem Libanon) muss man schaun.

    Ein stures Festhalten der internationalen Gemeinschaft einem gemeinsamen Staat wird bei Sieg der sunnitisch geprägten Opposition zur ethn. Säuberung an den Minderheiten - besonders den Alawiten und Christen - führen. Egal ob diese dann fliehen, vertrieben oder gar ermordet werden oder halt nach und nach wegen Diskriminerung auswandern. Das Ergebnis wird das Gleiche sein.

    Es wäre auch eine beispiellose Heuchelei und den Minderheiten Syriens kaum zu vermitteln, warum dem Kosovo die Unabhängigkeit herbeigebombt wurde, während sie ihnen dann verweigert wird. Das Ei bzw. diesen Präzedenzfall haben sich Nato und Uno selbst ins Nest gelegt...
  9. #9

    Zitat von amrod Beitrag anzeigen
    Zu allererst muss die Gewalt gestoppt werden.
    Ja? Und wie soll das funktionieren? Blauhelme stationieren oder die NATO hinschicken, die dann von den üblichen verdächtigen prompt kritisiert wird, sobald sie tatsächlich mal aktiv wird?

    Dann kann man sich an die langfristigen Lösungen machen.
    Das ist ein weiteres Problem. Diese Staaten sind nicht demokratiefähig, aus all zu bekannten Gründen. Da kann der Westen weder kurz-, mittel-, noch langfristig etwas gegen machen.








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