So traurig diese Fälle auch sind, möchte ich doch noch einmal darauf hinweisen das es eher umgekehrt ist, zumindestens solange wie keine psychische Vorerkrankung diagnostiziert wurde.
Sehr oft werden insbesondere depressive Erkrankungen zu spät erkannt und behandelt.
Wenn allerdings eine Vorerkrankung da war, wird ganz sicher gerne die Schublade wieder genommen, was mit Sicherheit auch am Kostendruck auf die Ärzte liegt.
Wobei ich glaube, dass dies einfach auch in der Natur des Menschen liegt, Bequemlichkeit, Kostendruck, Zeitmangel, da spielen viele Faktoren zusammen.
Ich bin seit 30 Jahren an Depressionen erkrankt, mit einigen Episoden hinter mir, mir liegt viel daran das die Schubladen (um Gottes willen, Karriere aus usw) die diese Erkrankung bei vielen Menschen öffnet, endlich aufgebrochen werden.
Deshalb habe ich meine Erfahrungen in ein Buch gepackt
http://depressiv.jimdo.com/ mit dem schönen Namen "Die Mühle im Kopf", frisch auf dem Büchermarkt :)
Gruß Birgit Oehmig