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Somalia: Deutscher Islamist schloss sich Terrorgruppe an

Der aus Bonn stammende Islamist Andreas M. hat sich der radikalislamischen somalischen Schabab-Miliz angeschlossen. Dem "Stern" zufolge bestätigte ein ranghohes Mitglied der Gruppe seine Anwesenheit. Die Eltern des Mannes appellieren an den 40-Jährigen, sich zu melden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834771,00.html
  1. #1

    Konvertiten ...

    sind wohl die schlimmsten. Die versuchen, noch imämlicher als der Imam zu sein. Gibt es eigentlich eine klare Definition, was der Unterschied ist zwischen "normalem" Islam & dem "Islamismus"? Meiner Meinung nach bleibt nämlich eine klare Distanzierung, etwa durch die hierzulande üblichen Islamverbände weitgehend aus.
  2. #2

    marionetten

    Mehr und mehr nicht wissende geraten in die falschen kreise. Oft haben sie keine ahnung was sie machen. Sie führen lediglich befehle aus.
  3. #3

    die ihre Vernunft nicht gebrauchen mögen

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    sind wohl die schlimmsten. Die versuchen, noch imämlicher als der Imam zu sein. Gibt es eigentlich eine klare Definition, was der Unterschied ist zwischen "normalem" Islam & dem "Islamismus"? Meiner Meinung nach bleibt nämlich eine klare Distanzierung, etwa durch die hierzulande üblichen Islamverbände weitgehend aus.
    Werter neu_ab

    Der Koran ist die Quelle der Islamisten. Sie übertragen ihre politisch religiösen Vorstellungen auf die Ebene, in der die Suren des Korans interpretiert werden.

    Der Koran spiegelt die Sitten, Gebräuche, Umgangsformen wieder, die in der vorkoranischen Zeit entstanden sind. Zudem nimmt der Koran zu in einem großen Teil des Werkes Bezug auf die jüdischen Schriften und auf die Vorgänge im Neuen Testament.

    Der Koran, und damit Mohammed, nimmt für sich in Anspruch, dass der Gott der Juden und der Christen Allah ist, und betreibt eine selektierende und neu interpretierende Betrachtung der "heiligen Schriften"

    Die Islamisten setzen diese Interpretationen mit extremer Radikalität zum politischen Kampf ein.

    Voraussetzung für Konvertiten ist nun, den Koran und seine Handlungsanweisungen im Wortlaut zu kennen.

    Dann erfolgt die entsprechende Radikalisierung dadurch, dass die Handlungsanweisungen aus dem 7. Jahrhundert, wegen der unbedingten wörtlichen Befolgung der entsprechenden Suren, zu den Fehlschlüssen führt.

    Dass Konflikte im Jahre 2012 mittlerweile anders gelöst werden können, als im 7. Jahrhundert, ist den Islamisten, die eh' politisch und gesetzlich vereinbarte Strukturen als oberste Handlungsmaxime ablehnen, völlig schnuppe.

    Der Konvertit, der in der Regel weniger wegen der Suche nach einer erklärenden Religion radikal wird, sondern eher wegen heftiger Brüche in seiner Vita, findet nun eine religion, die ihm eine legale Möglichkeit bietet, das System, das er für sein pesönliches Scheitern verantwortlich macht, mit Hass und Gewalt zu bekämpfen.

    Der in Deutschland lebende friedliche Muslim, der vernunftgesteuert ist, wird die Aussagen des Korans, insbesondere die aus den Konfliktjahren der Gründerzeit, nicht auf die Jetztzeit übertragen. Und viele Tausend Imame in der Türkei z.B., erläutern diese Suren auch für Demokratien verständlich, auf eine Weise, die Metaphern einsetzt, um die Handlungsanweisungen auf den Stand der Zivilisation des 21. Jahrhunderts zu transponieren.

    Das Problem, dass der Koran in seinen verschiedenen Kapiteln zum gleichen Bereich unterschiedliche Stellungen bezieht, ist dem Umstand geschuldet, dass die Botschaft zu unterschiedlichen Zeiten aufgezeichnet wurde. So unterscheiden sich bei den Suren aus der Medina und der Mekkazeit der Ton und die Ansprache in Bezug auf Buchbesitzer, und Nichtbuchbesitzer heftig.

    Und wenn man sich dann die Sure Jonas 100 anschaut, dann könnte sie fast für dien Knvertiten gedacht sein:

    Niemandem steht es zu, zu glauben, es sei denn mit Allahs Erlaubnis Er sendet (Seinen) Zorn über jene, die ihre Vernunft nicht gebrauchen mögen.








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