Fotografiert doch mal "deutsches Schulessen" - das wird NICHt viel besser sein!
AP/ Mary's MealsDie Schülerin Martha, 9, ist mit ihrem Blog über Schulessen so berühmt geworden, dass ihre schottische Gemeinde die Notbremse zog: Sie verbot dem Mädchen, in der Kantine zu fotografieren. Daraufhin gab es so viel Häme und Protest, dass die Behörden das Verbot zurücknahmen.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...839072,00.html
Fotografiert doch mal "deutsches Schulessen" - das wird NICHt viel besser sein!
Na klar. Wahrscheinlich sparen sie jede Gurkenscheibe, die sie dort extra rausgeben, jetzt an einer anderen Schule ein. Widerlich zu behaupten man wolle das Beste für die Kleinen und wenn niemand hinschaut mit jedem Cent zu knausern.Das Council wies zurück, dass der Caterer wegen des Blogs irgendetwas an seinem Lieferdienst verändert habe.
Gut, dass das Mädel diese Aufmerksamkeit bekommen hat.
Ich wuenschte, dass die sog. Erwachsenen nur ein Stueck weit Deine Stringenz und Dein Durchhalte- und Standvermoegen fuer wichtige Ziele zeigten!
Erst neuen Jahre jung, und schon eine power lady! Chapeau!!
Nana, so schlimm wie Haggis
http://www.nocleansinging.com/wp-con.../01/haggis.jpg
wird's wohl nicht aussehen :-)
Das wird wohl nicht in allen, jedoch in vielen Fällen sicher besser sein, wenn auch nicht um Welten, denn auch hier gelten Sparzwänge und - wie im gesamten Bildungssystem - wird dort gespart, wo man eigentlich mal ein wenig Geld ("viel" wäre es wirklich nicht - gemessen am Bankenrettungsschirm) in die Hand nehmen sollte.
Bemerkenswert finde ich den Versuch, durch das Verbot der Berichterstattung etwas verschleiern zu wollen. Kommt mir verdammt bekannt vor........
Eine Behörde hat ein privates Monopol und verbittet sich Bewertungen. Es verbietet Bewertungen mit dem Hinweis der Unausgewogenheit. Die Meinungsfreiheit deckt aber jede Unaugewogenheit ab, von der rein subjektiven und selektiven Bewertung von Schulessen bis hin zur Ausländerfeindlichkeit.
Dass das Essen eine Katastrophe ist, sieht man ja. Ich esse auch regelmäßig in einer Kantine. Für Vegetarier gibt's dort regelmäßig angebratenes paniertes Gemüse. Neulich hatten wir den Fall, dass es das an drei Tagen hintereinander gab, zuerst Version 1 mit Blumenkohl, dann Version 2 mit roter Beete und zuletzt Version 3 mit einer undefinierbaren Gemüsepampe. Unausgewogen ist auch immer die Menge. Entweder ist das Menü zu üppig oder aber es ist viel zu wenig. Drei Kartoffeltaschen ohne Beilage... da macht ein erwachsener Mann sechs Happen und er ist fertig.
Leider bewirkt der Wettbewerb im Cateringservice und teilweise gekoppelt Preisvorgaben der Kantinen, dass so etwas dabei herauskommt.
Ich entsinne mich noch, wie seinerzeit (vor ca. 15Jahren) an der Mensa Tübingen Kartoffelsäcke ausgeladen wurden, mit der Aufschrift "Für Bundeswehr und Schweinemast" (kein Witz), das ist schon sehr aussagekräftig...