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Soldatengelöbnis: Bundeswehr gedenkt Widerstand des 20. Juli

DPABeim feierlichen Gelöbnis von Bundeswehrrekruten haben Verteidigungsminister und Generalinspekteur an die Hitler-Attentäter des 20. Juli 1944 erinnert. Zuvor hatte es Streit über die Verlegung der Veranstaltung vom Reichstag in den Bendlerblock gegeben.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...845619,00.html
  1. #1

    Heldengedenken

    Schon komisch...

    Da gedenken die BRD-Offiziellen einer Gruppen von Personen, die, wenn sie heute noch unter uns weilen würden, mit ihren treudeutschen und soldatischen Idealen in keine Talkshow kommen würden, und sowohl politisch als auch gesellschaftlich geächtet würden.

    Würden die Soldaten um Stauffenberg heute noch leben, sie würden mit 100%iger Gewißheit als "Rechtsextreme" etc. diffamiert werden. Und sie würden jene, die heute "Lobreden" auf sie halten, ebenso gewiß abgrundtief verachten.
  2. #2

    Gelöbnis?

    Da es sich ja nur um Soldaten auf Zeit handelt, kann es ja wohl nur eine Vereidigung gewesen sein. So sagt esjedenfalls § 9 SG
  3. #3

    Zitat von Demokratischer_Beobachter Beitrag anzeigen
    Da gedenken die BRD-Offiziellen einer Gruppen von Personen, die, wenn sie heute noch unter uns weilen würden, mit ihren treudeutschen und soldatischen Idealen in keine Talkshow kommen würden, und sowohl politisch als auch gesellschaftlich geächtet würden.
    Na das ist doch das Schöne daran: Sie sind tot, deswegen muss man gar nicht mehr darüber nachdenken, wie sie in den Kontext ihrer Zeit gepasst haben.
    Auf der anderen Seite: würde man das nicht tun, hätte man fast Niemanden mehr, zu dem man irgendwie hinaufblicken kann. Nach heutigen Maßstäben war ganz Europa in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Haufen von Psychopathen. Selbst die Schweiz hatte bis Anfang der 70er noch ein unblutiges Genozid-Projekt am Laufen.
  4. #4

    Gründungsmythen

    Die geschlagene Nation, die keine mehr sein durfte, konstruiert sich ihre Helden.

    Und deshalb ehren wir jetzt Jahr für Jahr diesen opportunistischen Militaristen und Monarchisten, dem es dann gegen '44 mal aufgefallen war, daß das mit dem Hitler ja doch irgendwie nicht geht.

    Ein Witz.
  5. #5

    optional

    Diese Vereidigung fand am 20. Juli statt, am Tag des Attentats auf Hitler und das zu Ehren von mutigen Männern, die im Widerstand gegen die Diktatur ihr leben gelassen haben. Was gibt es daran auszusetzen? Und wer sich hier herablassend über diese Männer äußert wie ein gewisser 'Demokratischer_Beobachter' (schrecklich, klingt wie 'Völischer Beobachter), zeigt nur, dass er vollkommen unfähig ist, in historischen Kategorien zu denken.
  6. #6

    was soll das das denn

    mimikri
  7. #7

    sie heben das Haupt

    Zitat von jan07 Beitrag anzeigen
    Diese Vereidigung fand am 20. Juli statt, am Tag des Attentats auf Hitler und das zu Ehren von mutigen Männern, die im Widerstand gegen die Diktatur ihr leben gelassen haben. Was gibt es daran auszusetzen? Und wer sich hier herablassend über diese Männer äußert wie ein gewisser 'Demokratischer_Beobachter' (schrecklich, klingt wie 'Völischer Beobachter), zeigt nur, dass er vollkommen unfähig ist, in historischen Kategorien zu denken.
    Recht haben Sie!

    In diesem Kontext ist auch dieser rechtsextreme Burschenschafter, den man rechtlich Korrekt den Kopf einer rechtsextremen Gruppe innerhalb dieser Burschschaft nennen kann, der übrigens den Theologen Bonhoeffer, der auf Befehl Hitlers im KZ ermordet wurde, weil er als Teil der Widerstandsbewegung vom 20. Juli gesehen wurde, einen Vaterlandsverräter nannte, und das Todesurteil gegen ihn als juristisch vertretbar.

    So ist das heute mit unseren Rechstextremen, sie heben das Haupt und glauben, sie könnten die alten Zeiten auferstehen lassen.

    Man kann nur hoffen, dass die Justiz etwas mehr Durchblick hat, als die Verfassungsschutzämter in Deutschland.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim feierlichen Gelöbnis von Bundeswehrrekruten haben Verteidigungsminister und Generalinspekteur an die Hitler-Attentäter des 20. Juli 1944 erinnert. Zuvor hatte es Streit über die Verlegung der Veranstaltung vom Reichstag in den Bendlerblock gegeben.

    Soldatengelöbnis: Bundeswehr gedenkt Widerstand gegen Hitler - SPIEGEL ONLINE
    Toll, da wird seit 60 Jahren Leuten gedacht, die nach 11 Jahren erst ihr Gewissen fanden bzw was wahrscheinlicher ist nach 11 Jahren ihre Felle davon schwimmen sahen. Was ist mit den Tausenden Leuten die seit ihrem erzwungenen Eintritt in die Wehrmacht Widerstand leisteten? 40000 von Ihnen werden bis heute offiziell als Verbrecher geführt. Die Leute denen da gedacht wirdwaren allesamt für die Diktatur, den Krieg, seine "Nebenerscheinungen" und seine Folgen mit verantwortlich und zwar vorsätzlich.
  9. #9

    Zitat von hokutoriki Beitrag anzeigen
    Die geschlagene Nation, die keine mehr sein durfte, konstruiert sich ihre Helden.

    Und deshalb ehren wir jetzt Jahr für Jahr diesen opportunistischen Militaristen und Monarchisten, dem es dann gegen '44 mal aufgefallen war, daß das mit dem Hitler ja doch irgendwie nicht geht.

    Ein Witz.
    Seh ich auch so. Einfach nur noch lächerlich das Ganze.








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