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Solbakken-Rauswurf in Köln: Die ganz große Verzweiflung

DPAFrank Schaefer soll als Nachfolger von Stale Solbakken den 1. FC Köln zum Klassenerhalt führen. Doch der 48-Jährige sah sich schon einmal überfordert, als es darum ging, dem Team neue Impulse zu geben. Dazu erschwert das schwere Restprogramm die Mission Ligaverbleib.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...827260,00.html
  1. #1

    Traurig, aber wahr.....

    Als Hertha-Fan kann ich nur hoffen dass die grottigen Kölner gar keinen
    Punkt mehr holen. Vielleicht schaffen wir ja tatsächlich einen Heimsieg
    gegen Lautern. Der HSV hätte es übrigens auch verdient abzusteigen.
    Noch nie war es so einfach die Klasse zu halten.
  2. #2

    Da irrt der Redakteur,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frank Schaefer soll als Nachfolger von Stale Solbakken den 1. FC Köln zum Klassenerhalt führen. Doch der 48-Jährige sah sich schon einmal überfordert, als es darum ging, dem Team neue Impulse zu geben. Dazu erschwert das schwere Restprogramm die Mission Ligaverbleib.

    Trainerwechseln in Köln: Die ganz große Verzweiflung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    meiner Erinnerung nach ist Schäfer seinerzeit vom selbstverliebten Finke regelrecht weggemobbt worden. Der Klassenerhalt war deutlich sein Verdienst, Finke hat nur abgestaubt.

    Die Ära Finke hat dem Verein massiv geschadet. Hätte Schäfer damals weiter gemacht -und am Besten ohne einen Finke als Vorgesetzten-, wäre der FC nicht in Abstiegsgefahr und Podolski wäre geblieben.
  3. #3

    Ich gebe keinen Titel mehr an

    Zitat von PeterPaulPius Beitrag anzeigen
    meiner Erinnerung nach ist Schäfer seinerzeit vom selbstverliebten Finke regelrecht weggemobbt worden. Der Klassenerhalt war deutlich sein Verdienst, Finke hat nur abgestaubt.

    Die Ära Finke hat dem Verein massiv geschadet. Hätte Schäfer damals weiter gemacht -und am Besten ohne einen Finke als Vorgesetzten-, wäre der FC nicht in Abstiegsgefahr und Podolski wäre geblieben.
    Die Erinnerung trügt Sie nicht, das ging sogar soweit das Finke in einem Zeitungsinterview Bedenken wegen der Religiösität des Trainers anmeldete.

    Schäfer war und ist, und das sage ich als Gladbach-Fan, ein unbezahlbarer Glücksfall für einen dermaßen amateurhaft geführten und fast permanent am Rande des Wahnsinns wandelnden Club wie den FC. Mir wäre nur lieber gewesen, der wäre erst am nächsten Montag ins Amt gehievt worden.

    Das SpOn das nicht schnallt und einfach nur Tabellenplatz vor und nach der ersten Amtszeit gegenüberstellt bestätigt übrigens nur meine Meinung über die Qualität die einem hier geboten wird. Schon fast Äffzeh-mäßig...
  4. #4

    Hahohe

    Zitat von ogniflow Beitrag anzeigen
    Als Hertha-Fan kann ich nur hoffen dass die grottigen Kölner gar keinen
    Punkt mehr holen. Vielleicht schaffen wir ja tatsächlich einen Heimsieg
    gegen Lautern. Der HSV hätte es übrigens auch verdient abzusteigen.
    Noch nie war es so einfach die Klasse zu halten.
    auf das Derby in der försterei gegen die grottige Hertha freue ich mich schon ;-)
  5. #5

    Mir tut es für Solbakken leid, sportlich und besonders menschlich. Ich halte ihn nach wie vor für einen großartigen und mondänen Trainer.

    Er hatte nie die Chance, seinen Plan zu verwirklichen. Dafür hätte er einmal selbst effektiv auf dem Transfermarkt tätig sein und die Spieler für "sein" Spielsystem zuammenstellen müssen. Ein System, wie es übrigens die meisten Spitzenmannschaften in Europa spielen. Man hätte Wort halten und mit ihm zur Not in die zweite Liga gehen müssen, um ihm - und damit dem FC - eine Chance zu geben, mittelfristig etwas zu erreichen. Die zweite Liga und ein Neuanfang wäre in meinen Augen sowieso das Sinnvollste für diesen Verein. Aber (Horst)man(n) hat sich der mehrheitlichen Meinung des panischen Volkes angeschlossen.

    In diesem chaotischen Umfeld, dirigiert von diesem brutalen Medienwahnsinn, einer disziplin- und herzlosen Söldnertruppe geduldig ein kompliziertes System beizubringen, das war geradzu unmöglich. Vielleicht ist ihm auch seine beste Charaktereigenschaft zum Verhängnis geworden: Er ist einfach sympathisch.

    Jetzt kommt Schäfer, für vier Spiele. Der Mann, der sich mit einem 1:5 gegen Mönchengladbach und einem 1:3 gegen Stuttgart (die kommenden Gegner des FC) verabschiedet hatte. Und kurz darauf wird bei Sky News berichtet, dass Holger Stanislawski als Trainer für die nächste Saison in Frage in die engere Wahl kommt.

    Ich möchte kein Trainer sein.

    ps: Liebe Redaktion, das Derby ist am Sonntag um 15.30 Uhr, nicht am Samstag.
  6. #6

    Manche fallen aus dem Fenster...

    Zitat von PeterPaulPius Beitrag anzeigen
    Hätte Schäfer damals weiter gemacht -und am Besten ohne einen Finke als Vorgesetzten-, wäre der FC nicht in Abstiegsgefahr und Podolski wäre geblieben.
    Genau! Mit tollen Motivations-Sprüchen und dem Einfordern von Disziplin und Kampfgeist, Leidenschaft für de FC usw blabla... solche Trainer haben ja erfahrungsgemäß langfristig Erfolg heutzutage. Vielleicht noch Neururer als Co-Trainer einstellen, oder? Müsste doch in Ihrem Sinne sein.
    Und wie kommen Sie darauf, dass Podolski unter Schaefer bleiben würde? Sind Sie einer von denen, die den FC in CL-Regionen sehen, wenn die Mannschaft ihr "Potential" ausschöpfen würde?

    Lokalpatriotismus vor Kompetenz. Reizend! Aber was rede ich von Kompetenz. Von diesem "Konzept" hat sich der Fc ja schon vor Jahren verabschiedet.
  7. #7

    keine neuen Impulse?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frank Schaefer soll als Nachfolger von Stale Solbakken den 1. FC Köln zum Klassenerhalt führen. Doch der 48-Jährige sah sich schon einmal überfordert, als es darum ging, dem Team neue Impulse zu geben. Dazu erschwert das schwere Restprogramm die Mission Ligaverbleib.

    Trainerwechsel in Köln: Die ganz große Verzweiflung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Ich bin ja bezüglich der Restsaison für den FC auch nicht optimistisch, aber dieser Artikel ist wirklich Blödsinn. Unter Frank Schaefer hatte der FC im letzten Jahr enorm angezogen und sieben Heimspiele hintereinander gewonnen. Wenn das keine neuen Impulse waren, dann weiß ich auch nicht.
  8. #8

    dä Bock

    dà Bock weiss jetzt wars Tracktorenräder sind, ach nee, iss ja jetzt Tod.
    aber ? ich sehe da Licht am Ende des Tunnels.
    Oh..Oh.. oder ist das etwa die schwere Dampflock aus Düsseldorf
  9. #9

    nee

    Zitat von PeterPaulPius Beitrag anzeigen
    meiner Erinnerung nach ist Schäfer seinerzeit vom selbstverliebten Finke regelrecht weggemobbt worden. Der Klassenerhalt war deutlich sein Verdienst, Finke hat nur abgestaubt.

    Die Ära Finke hat dem Verein massiv geschadet. Hätte Schäfer damals weiter gemacht -und am Besten ohne einen Finke als Vorgesetzten-, wäre der FC nicht in Abstiegsgefahr und Podolski wäre geblieben.
    Schäfer ist ein netter Kerl und qua Ausbildung wirklich kompetent.
    Nicht Finke sondern seine abstrusen fundamentalreligiösen Ansichten standen ihm im Weg. Dazu kam seine mangelnde Härte für dieses Geschäft. Das Letztere ist nicht negativ zu sehen wenn man wie er daraus Konsequenzen zieht.
    Ich glaube er ist ein besonders guter Mann für seine bisherige Aufgabe, nicht für die Profis.
    Ich würde gerne wissen wie lange sie ihn bearbeitet haben um ihn wieder auf diesen Platz zu bekommen.


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