DPAFrank Schaefer soll als Nachfolger von Stale Solbakken den 1. FC Köln zum Klassenerhalt führen. Doch der 48-Jährige sah sich schon einmal überfordert, als es darum ging, dem Team neue Impulse zu geben. Dazu erschwert das schwere Restprogramm die Mission Ligaverbleib.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...827260,00.html
"Der Mannschaft neue Impulse geben" - eine von mir immer wieder gern gehörte Fußball-Phrase.
Ich fürchte allmählich, diese "neuen Impulse" müssen in einem kräftigen Tritt in den Allerwertesten bestehen, damit überhaupt noch Aussicht auf Erfolg besteht. Der 1. FC Köln sollte sich mal besser eine neue Mannschaft und neues Führungspersonal geben, sonst wird das langfristig nie etwas...
...wie in der Politik auch schon. Jahrzehnte alte Mechanismen kann man doch nicht so einfach über Bord werfen. Wo kämen wir denn da hin?
Im Ernst: Dieser Trainerwechsel dürfte genau die gleiche Wirkung haben wie die Rausschmisse von Kurz in Kaiserslautern und Babbel in Berlin: nämlich keine.
Statt vom diesem dumpfen Torschußpanik-Aktionismus gehörig Abstand zu nehmen, wäre es mal besser, sich die Zweitklassigkeit einzugestehen und entsprechend für die zweite Saison zu planen. Zumal man schon bei den Kölner und Augsburger Spielern große Unterschiede machen kann: die Augsburger kämpfen richtig und werden dafür (hoffentlich) belohnt.
Was allerdings ein Trainerwechsel bei selbstgefälligen Spielern bringen soll, ist mir schleierhaft. Aber Hauptsache, man tut was, anstatt die Lösungen unter einem anderen Blickwinkel zu suchen.
Mit Schaefer waere der FC 2011 sang und klanglos abgestiegen. Finka kam und hat seine Reputation aus Spiel gesetzt. Denn waere Finke gescheitert, d.h. waere das Team mit ihm abgestiegen, waere er auch gleich mit weg gewesen.
Schaefer hat es sich damals elciht gemacht und ist einfach zurueckgetreten. Nun muss er liefern. Und das kann er nicht. Denn er ist ein schlechter Trainer.
Ich bin Kölner und seit ca 15 J. bekennender Nicht-FcFan. Was Sie
als Gladbacher über Herrn Schäfer und diesen Club schreiben stimmt m.M. nach zu 100%. In meiner Erinnerung hat Herr Schäfer aus persönlichen Gründen den Trainerjob geschmissen, oder exakter: Er war/ist einfach zu gut und zu ehrlich für den Job!
P.s.: Ich wünschte der Fc würde annähernd so effizient und stark spielen wie Gladbach ...
Köln, wie es singt und lacht - ach nein, dass war ja Mainz ...
So mancher Karnvevalsverein in Köln ist besser organisiert als der 1. FC Köln. Der Strafenkatalog für Verfehlungen wird dort auch konsequenter umgesetzt.
Profis vom FC haben die Bezeichnung Leistungssportler nicht verdient. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Spitzen-Marathonläufer am Sonntagmorgen vollbesoffen durch die Altstadt torkelt. Als Spieler des FC kann man dies machen. Kein Wunder das die Laufbereitschaft bei manchen Spielern zu wünschen übrig lässt.
Das 1:6 gegen den BVB war die desolateste Vorstellung einer Mannschaft in dieser Saison. Das lag nicht an einem spielerisch überlegenen Gegner wie bei manchen Auftritten vom FC Bayern. Die Heimmannschaft hatte irgendwann das Fußballspielen eingestellt.
Aber das "Fallobst" steht ja in Köln nicht nur auf dem Platz. Mittlerweile beziehen sie noch Büros im Geißbockheim. Na hoffentlich versenden sie dort ihre Einladungen an geeignete Nachfolger für Solbakken nicht mit dem FAX-Gerät. Selbst dafür sind sie beim FC zu dumm!
Ich verstehe nicht, warum hier so viel tam tam gemacht wird um den Trainerwechsel. Für Spieler gibt es nunmal ein Transferfenster, was für Trainer nicht gilt. Welchen Impuls will man sonst setzen, wenn nicht den Trainer auszutauschen?
Ich glaube nicht, dass der FC das bei dem Restprogramm noch schafft, bestenfalls die Relegation. Der Verein sollte anfangen kleinere Brötchen zu backen, was die Ansprüche angeht und auf die eigene Jugend setzen, siehe Poldi, Helmes, Zieler uvm, etwa so wie Freiburg. Die Wahl von Toni Schumacher zum Vize-Präsidenten ist da mal wieder ein falsches Signal.
Das mit Finke hätte super funktioniert, allerdings nur in Personalunion Sportchef und Trainer. Stattdessen war er dabei schon den zweiten Trainer zu demontieren.
Horstmann ist nun die einzige Konstante beim FC, seit 1999. Er hat vorher übrigens den Bau von Center-Parks-Anlagen geleitet und ist somit ausgewiesener Fußball-Experte.