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Solarkrise: Altmaier droht China mit Strafzöllen

APIm Streit der Hersteller von Solar-Modulen verhärten sich die Fronten. Umweltminister Peter Altmaier erwägt laut einem TV-Bericht ein Anti-Dumping-Verfahren gegen China - weil die Regierung den Wettbewerb mit billigen Krediten verzerren soll. Experten fürchten Vergeltungsmaßnahmen aus Peking.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845429,00.html
  1. #1

    Nach einem jahrelangen Boom ist Deutschlands Solarbranche stark angeschlagen

    Der Boom entstand überhaupt nur durch das EEG, eine inzwischen 120 Milliarden Euro schwerer Subventionsmaschine für Hersteller und Betreiber von Solaranlagen.

    Auch Altmaier baut diesen Irrsinn weiter aus. Erneuerbare Energien müssen her, koste es die Verbraucher was es wolle.

    Gibt es eigentlich eine Partei, die nachweislich für die Abschaffung des EEG steht? Vielleicht auch für das Ende der gigantischen Bailoutomanie von Banken und Staaten?
  2. #2

    Logisch

    Die Photovoltaikförderung mit der Begründung kürzen, die Anlagen würden immer billiger; und dann Strafzölle verhängen, weil China Anlagen subventioniert und unsere Hersteller bei dem Preisdumping nicht mithalten können - bitte erklären?????????
  3. #3

    Industrie- statt Klimapolitik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit der Hersteller von Solar-Modulen verhärten sich die Fronten. Umweltminister Peter Altmaier erwägt laut einem TV-Bericht ein Anti-Dumping-Verfahren gegen China - weil die Regierung den Wettbewerb mit billigen Krediten verzerren soll. Experten fürchten Vergeltungsmaßnahmen aus Peking.

    Solarkrise: Altmeier droht China mit Strafzöllen - SPIEGEL ONLINE
    Immer wieder wird offenkundig, dass es bei der Förderung der EE nicht in erster Linie um den Schutz des Klimas, sondern um klientelgerechte Industriepolitik geht. Das gilt für alle Parteien und allen voran die Grünen, die schon immer die Schaffung von Arbeitsplätzen als Hauptargument in den Vordergrund gestellt haben.

    Ein Umweltminister müsste - Wetbewerbsverzerrungen hin oder her - jede noch so geringe Preissenkung der Solarmodule bejubeln. Solange die Dinger aber nicht aus Deutschland kommen und deutsche Ministerpräsidenten stolz ihre ansässigen Unternehmen präsentieren dürfen, geht scheinbar der ganze Reiz verloren.
  4. #4

    Wie wärs mit Strafzölle auf Zinswucher?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit der Hersteller von Solar-Modulen verhärten sich die Fronten. Umweltminister Peter Altmaier erwägt laut einem TV-Bericht ein Anti-Dumping-Verfahren gegen China - weil die Regierung den Wettbewerb mit billigen Krediten verzerren soll. Experten fürchten Vergeltungsmaßnahmen aus Peking.

    Solarkrise: Altmeier droht China mit Strafzöllen - SPIEGEL ONLINE
    lol, nice :-)

    Blos nicht das eigene Bankensystem hinterfragen, gell? Der Zins muss fließen, nicht das die ganzen faulen Millio-Milliardäre noch arbeiten müssen. Zur not wird der Teufel in Fernost gesucht.
  5. #5

    Grotesk

    der soll Solar World ebenfalls mit Strafzöllen belegen. Dieses subventionierte Unternehmen macht sich ebenfalls der Wettbewerbsverzerrung schuldig. Was man mit Steuergeld doch alles so anstellen kann. Ein weiteres Lehrstück für unsere Nachfahren für korrupte Politiker und Wirtschaft.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit der Hersteller von Solar-Modulen verhärten sich die Fronten. Umweltminister Peter Altmaier erwägt laut einem TV-Bericht ein Anti-Dumping-Verfahren gegen China - weil die Regierung den Wettbewerb mit billigen Krediten verzerren soll. Experten fürchten Vergeltungsmaßnahmen aus Peking.

    Solarkrise: Altmeier droht China mit Strafzöllen - SPIEGEL ONLINE
    ....Und das ausgerechnet jetzt, da Solarstrom allmählich wettbewerbsfähig wird.

    1. Von Wettbewerbsfähig bei einem Gestehungspreis von Börsenpreis x 3 zu reden ist schon frech.
    2. Wenn man jetzt Zollschranken um H. Asbecks Solarreich baut, verlangt der demnächst min. 25 ct/kWh um in D kostendeckend zu produzieren. Und der Deutsche Michel zahlt dann brav!
  7. #7

    Hallo?

    Es ist schon verwunderlich: Erst werden die Ernergiewende-Ziele zur Freude von Wirtschaft & Energieversorgern angezweifelt, dann Werden Strafzölle für Solarpanels diskutiert....

    Mir drängt sich der Verdacht auf, dass Altmeier sich an Rösler vorbei als Bypass-Wirtschaftsminister profilieren mag.

    Was leider auf der Strecke bleibt ist der Anspruch, den ich bei einem Umweltministerium beheimatet sehe: Das mögliche für die Umwelt zu tun.
    Dort sollte man sich doch eher freuen, dass Solarpanels billig sind, was uns den Erergiewende-Zielen eigentlich näher bringen sollte - oder zumindest die Chance gibt, teure Förderungen, die für Unmut sorgen schneller zurückzufahren.

    Oder?
  8. #8

    Noch einen Schritt weiter

    Wäre ich China, ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen. Ich würde günstige Kredite oder Konditionen für Dachbesitzer geben und mich im Gegenzug an den Einspeisevergütungen beteiligen lassen.

    Es gibt doch 2 Gründe die für günstige Ware aus China sprechen.
    a) Es steht mehr alternative Energie zur Verfügung
    b) Das gesparte Geld kann der Hausbesitzer in sinnvolle Maßnahmen investieren.

    Mir mutet es seltsam an. Da heißt es: "Der freie Wettbewerb wird es regeln." "Die globale Marktwirtschaft ist unser Glück."
    Aber irgendwie treffen diese Aussagen dann doch wieder nicht zu.
  9. #9

    Altmaier, oder ein weitere Dilettant im BMU..!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit der Hersteller von Solar-Modulen verhärten sich die Fronten. Umweltminister Peter Altmaier erwägt laut einem TV-Bericht ein Anti-Dumping-Verfahren gegen China - weil die Regierung den Wettbewerb mit billigen Krediten verzerren soll. Experten fürchten Vergeltungsmaßnahmen aus Peking.

    Solarkrise: Altmeier droht China mit Strafzöllen - SPIEGEL ONLINE
    Solarworld-Chef Frank Asbeck gibt den Kämpfer für fairen Wettbewerb. Dabei ist Deutschlands Branchenprimus selbst einer der größten Subventionsempfänger, auch in den USA.

    Kein Wort verliert der Ex-Grünen-Politiker jedoch darüber, dass auch Solarworld dick von Subventionen profitiert. Bekannt ist die indirekte Unterstützung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit mehr als einem Jahrzehnt.

    Das garantiert Käufern und Betreibern von Solaranlagen feste Einspeisesätze für ihren Strom in einem Zeitraum von 20 Jahren. Die Zeche zahlen Verbraucher und Unternehmen.

    Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt blieben aber die direkten staatlichen Hilfen, die Solarworld seit Langem einstreicht. Dabei geht es auch um Summen, die Asbeck von amerikanischen US-Steuerzahlern einsammelt.

    "Es ist offensichtlich, dass Solarworld zu den meistsubventionierten Unternehmen in der Geschichte der Solarindustrie zählt", sagt Jigar Shah, Präsident einer Coalition for Affordable Solar Energy, kurz: CASE, die für bezahlbaren Strom aus Solaranlagen eintritt.

    Noch mehr könnte die solare Solidarität leiden, wenn die hiesigen Wettbewerber die vorläufige, weil unvollständige Übersicht studieren, die die US-Vereinigung CASE vorige Woche über die staatliche Unterstützung für Solarworld zusammenstellte.

    Demnach erhielt Solarworld zwischen 2003 und 2011 in Deutschland staatliche Fördergelder in Höhe von mehr als 130 Millionen Euro etwa zur Standortförderung für strukturschwache Regionen. In den USA haben Solarworld Steuergutschriften in Höhe von mehr als 82 Millionen Dollar erhalten, um die Kapazität einer dortigen Solarfabrik zu erweitern.

    Dazu komme ein voller Grundsteuererlass über fünf Jahre am Solarworld-Standort in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon.

    Asbeck betont immer wieder, wie wichtig der US-Markt für Solarworld sei. Doch schüren diese Umstände seines Engagements zunehmend Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Behauptung.

    So machte Asbeck im vergangenen Jahr überraschend seine Modulfabrik im kalifornischen Camarillo dicht. Stattdessen konzentriert er die Fertigung in den USA vollständig auf den Standort Hillsboro.

    Quelle: Wirtschaftwoche

    Wegen einer toten Branche einen Handelskrieg mit China anfangen, ja das ist wirklich klug Herr Altmeier.

    Wann reißt denn endlich jemand die Maske von dem Gesicht des Gutmenschen Asbeck, damit man den hässlichen, profitgeilen Ex-Grünen erkennen kann!!!


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