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Solarbranche: First Solar streicht 2000 Stellen

REUTERSIn der Solarbranche ist schon seit längerem Schluss mit eitel Sonnenschein - die Branche steckt weltweit in der Krise. Nun gibt der US-Konzern First Solar seinen deutschen Standort auf. 1200 Mitarbeiter sind von der Sparmaßnahme betroffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...828104,00.html
  1. #1

    Subvensionstropf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Solarbranche ist schon seit längerem Schluss mit eitel Sonnenschein - die Branche steckt weltweit in der Krise. Nun gibt der US-Konzern First Solar seinen deutschen Standort auf. 1200 Mitarbeiter sind von der Sparmaßnahme betroffen.

    First Solar: US-Solarfirma zieht sich aus Deutschland zurück - SPIEGEL ONLINE
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    Richtig so!
    Unternehmen, die nur am staatlichen Subvensionstropf überleben haben in einer funktionierenden Marktwirtschaft nichts verloren. Jeder "normale" Unternehmer erwirtschaftet Gewinne oder geht unter. Wenn diese "High-Tech" Geldvernichtungsbetriebe das nicht schaffen, dann haben sie auch keine Existenzberechtigung.
    Deutschland ist eben doch kein Schlaraffenland - auch wenn einige das immer noch meinen.
  2. #2

    Für die Mitarbeiter tut es mir leid ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Solarbranche ist schon seit längerem Schluss mit eitel Sonnenschein - die Branche steckt weltweit in der Krise. Nun gibt der US-Konzern First Solar seinen deutschen Standort auf. 1200 Mitarbeiter sind von der Sparmaßnahme betroffen.

    First Solar: US-Solarfirma zieht sich aus Deutschland zurück - SPIEGEL ONLINE
    ... Wenngleich handwerklich gute Leute auch andere Jobs finden werden. Das Ende der Solarblase - mit Zwangsabgaben aller Stromkunden vorher gepuscht - kann ich nur begrüßen. Solarenergie ist in Deutschland ineffektiv, teuer und damit nicht förderwürdig. Weg damit.
  3. #3

    Quatsch.

    Zitat von AllesAufAnfang Beitrag anzeigen
    Solarenergie ist in Deutschland ineffektiv, teuer und damit nicht förderwürdig. Weg damit.
    Quatsch. Die Chinesen produzieren schlicht die Module billiger. Was in Deutscland ist, ist entweder das der Lohn zu hoch ist, oder nicht effizient genug produziert wird. Oder beides. Es geht hier um die Produktion, nicht um den Einsatz der Produkte.
  4. #4

    Vielleicht sollte man aus der vergangenheit lernen und begreifen, dass es die Aufgabe des Staates ist in Schluesselenergien zu investieren. Viele heute profitabel wirtschaftenden Unternehmen wie Hunday, Sony, Nokia oder auch Volkswagen wurden in ihrer Startphase staatlich solange subventioniert, bis sie schliesslich wettbewerbsfaehig waren. So konnte das Stammland langfristig ganze international wettbewerbsfaehige Branchen schaffen, die heute noch von strategischer Bedeutung auf dem Weltmarkt sind. Gerade nachdem man es sich leisten konnte den Austieg aus der Kernenergie zu besiegeln, sollte man sich in dieser Branche keine Fehler erlauben. Keine Branche ist fuer die Entwicklung und das Wohlergehen der Buerger von so entscheidender Bedeutung wie die Energiebranche und genau dafuer werden wir in Zukunft Loesungen, wie beispielsweise effizientere Solarzellen benoetigen.
  5. #5

    Vielleicht sollte man aus der vergangenheit lernen und begreifen, dass es die Aufgabe des Staates ist in Schluesselenergien zu investieren. Viele heute profitabel wirtschaftenden Unternehmen wie Hunday, Sony, Nokia oder auch Volkswagen wurden in ihrer Startphase staatlich solange subventioniert, bis sie schliesslich wettbewerbsfaehig waren. So konnte das Stammland langfristig ganze international wettbewerbsfaehige Branchen schaffen, die heute noch von strategischer Bedeutung auf dem Weltmarkt sind. Gerade nachdem man es sich leisten konnte den Austieg aus der Kernenergie zu besiegeln, sollte man sich in dieser Branche keine Fehler erlauben. Keine Branche ist fuer die Entwicklung und das Wohlergehen der Buerger von so entscheidender Bedeutung wie die Energiebranche und genau dafuer werden wir in Zukunft Loesungen, wie beispielsweise effizientere Solarzellen benoetigen.
  6. #6

    Gut so!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Solarbranche ist schon seit längerem Schluss mit eitel Sonnenschein - die Branche steckt weltweit in der Krise. Nun gibt der US-Konzern First Solar seinen deutschen Standort auf. 1200 Mitarbeiter sind von der Sparmaßnahme betroffen.

    First Solar: US-Solarfirma zieht sich aus Deutschland zurück - SPIEGEL ONLINE
    Dieser ganze Photovoltaikquatsch ist ein gigantischer Schuss in den Ofen, wo sich Abkassierer und Glücksritter am Subventionstopf bereichern.
    Energiepolitisch bringt das gar nichts, nur riesige Kosten für den Verbraucher. Diese Fehlentwicklung haben wir den Grünen zu verdanken,die von einer riesigen Zahl an Arbeitspätzen fabulierten.
    Was draus wurde, sehen wir ja.
    Ich hoffe, dass die FDP stark genug ist,diesen Blödsinn zu stoppen.
  7. #7

    Mir stellen sich bei der ganzen Geschichte zwei Fragen:

    1. Wieso sind die Chinesen billiger? An den Personalkosten kann es eigentlich nicht liegen. Die Fertigung ist mittlerweile stark automatisiert. Außerdem arbeiten auch Chinesen nicht mehr für umsonst. Woran liegt es also? Nur die chin. Subventionen? Effizientere Fertigung? Oder an billigeren Rohstoffen - Stichwort "Seltene Erden"?

    2. Werden die chin. Solarmodule immer noch "billiger" sein, wenn die chin. ein faktisches Monopol haben? Noch ist das Know-How der Solarzellentechnikfertigung im Westen vorhanden. Bei einem vollst. Rückzug der Fertigung und Entwicklung aus Europa/USA wird das bald nicht mehr der Fall sein. Dann werden die Preise anziehn und man hat im Westen keine Möglichkeit mehr auszuweichen...
  8. #8

    Das Problem ist der Freihandel

    Der Freihandel, welcher in den letzten Jahren aktiv von der Politik geschaffen wurde, ist an sich eine gute Sache. Der Fehler war dabei nur, dass Sozial- und Umweltstandarts bei der Einführung missachtet wurden. Die chinesischen Solaranlagenproduzenten benutzen dieselben Maschinen wie die deutschen (deutsche Maschinen) - haben aber weit geringere Lohnkosten, werden von der Regierung gefördert und müssen weniger Rücksicht auf die Umwelt nehmen.
    Was kann da getan werden? Es gibt einige Möglichkeiten, z.B. könnten Zölle eingeführt werden, die dies berücksichtigen. Dann würde China aber auf andere Waren Zölle erheben, die wir gern dorthin exportieren würden. Eine andere Möglichkeit wäre, z.B. gemeinsame Lohn- und Sozialstandarts einzuführen. Dies wäre in der EU sinnvoll, aber würde darüber hinaus auf grosse Wiederstände im Welthandel treffen - besonders von amerikanischen Konzernen (d.h. auch der amerikanischen Regierung). Auch China möchte sicherlich seine Dumpingvorteile noch ein wenig nutzen. Möglich wäre auch (wie die Schröder-SPD es tat) sich an chinesische Lohnstandarts anzupassen. Doch wäre ein Niedriglohnwettbewerb für den einheimschen Konsum nicht gut und auch die Solarbranche konnte trotz massivem Einsatz von billigen Leiharbeitern nicht gerettet werden. Weiterhin wäre es möglich Lohnsteuern und Lohnnebenkosten (wie Kranken- oder Rentenversicherung) abzuschaffen und stattdessen das Sozialsystem und den Staat über eine Konsumsteuer (Ust, Mehrwertsteuer) von z.B. 50 Prozent zu finanzieren. Dann wäre es egal, wo auf der Welt ein Produkt produziert wurde, wenn es hier verkauft wird, hilft es auch dem Sozialsystem und dem Staatshaushalt und deutsche Firmen könnten deutlich billiger produzieren - und auch deutlich billiger exportieren.
  9. #9

    Zitat von RaMaDa Beitrag anzeigen
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    Richtig so!
    Unternehmen, die nur am staatlichen Subvensionstropf überleben haben in einer funktionierenden Marktwirtschaft nichts verloren. Jeder "normale" Unternehmer erwirtschaftet Gewinne oder geht unter. Wenn diese "High-Tech" Geldvernichtungsbetriebe das nicht schaffen, dann haben sie auch keine Existenzberechtigung.
    Deutschland ist eben doch kein Schlaraffenland - auch wenn einige das immer noch meinen.
    Ich denke, man muss hier zwei Dinge unterscheiden: Das eine ist die HERSTELLUNG von Solarmadulen und das andere ist ihre VERWENDUNG, z.B. In Form von Freiflächenanlagen oder Dachaufbauten.

    Die VERWENDUNG geht ja weiter. Und das war ja auch der Sinn der Subventionen: Energiewende. Oder leben sie lieber preiswert im Dreck statt in einer sauberen, sicheren Umwelt.

    Was die HERSTELLUNG der Solarmodule betrifft, existiert ja offenbar KEIN fairer Wettbewerb. Die Chinesen haben ihre Werke 2011 mit 20 Mrd. USD subventioniert was diesen dann erlaubt hat, ihre Module 20 % unter Herstellkosten zu verkaufen.

    Hoffentlich werden wir die ganze Entwicklung nicht eines Tages bereuen. Andererseits: Computerteile kommen auch alle aus China und es schadet uns nicht ...


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