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Solar-Förderkürzung: Warum RWE und E.on jetzt aufatmen

REUTERSDie Förderung für Fotovoltaik wird deutlich gekürzt - für die deutschen Energieversorger ist das eine gute Nachricht: Nun kommen die Konzerne selbst in den Genuss erheblicher Subventionen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...817772,00.html
  1. #130

    Zitat von Eluis Beitrag anzeigen
    Ein ganz mieser Artikel, der eigentlich nur bezweckt, die Stromkonzerne als Abzocker hinzustellen.
    Ach - die verschenken Strom aus ultramodernen Kraftwerken, die seit mehr als 60 Jahren abgeschrieben sind?

    Kein Wort darüber, dass es für die Stromerzeugung in Spitzenzeiten keine Trassenkapazitäten gibt, den Strom in den Süden zu leiten, wo er gebraucht wird.
    Kein Wort darüber, daß Menschen aufgrund überalterter und korrodierter Strommasten tagelang im Dunklen sitzen mußten:

    November-Schneechaos 2005 - 250.000 Menschen ohne Strom - WetterOnline
    Kein Wort darüber, daß Strom auch ohne EEG in der Vergangenheit drastisch verteuert wurde, um die Rendite zu sichern.
    Jetzt werden verstärkt Subventionen eingesackt.
    Stattdessen Beiträge von Usern, die behaupten, Stromexperten zu sein.

    ---------------

    Zitat von EchoRomeo Beitrag anzeigen
    KANN im Hochsommer gegen 12h mittags, aber peinlicherweise sind das dann aber auch nur noch 30% der "normal möglichen" Ausbeute.
    Im Gegensatz zu Ihnen und den ganzen interpretiere ich nicht - und bastel' mir dann eine krude Rechnung zusammen:

    Über den Tag/Monat/Jahr gesehen liefern PV-Anlagen im Durchschnitt keine 75 W pro Quadtatmeter und Stunde.
    Was eine Anlage "durchschnittlich" leisten kann, interessiert leider nicht. Da sind Anlagen 'drin, die - aufgrund des Standortes und der Sonneneinstrahlungshäufigkeit (Süden/Norden der Republik; Verschattung mehr/weniger) viel liefern und welche, die wenig liefern:

    Fakt ist:

    Solarstrom: Ende 2010 betrug die in Deutschland installierte Leistung an Photovoltaik-Anlagen ca. 17,3 Gigawatt, erzeugt wurden 11,7 TWh elektrischer Energie.Die jährlichen Wachstumsraten betragen seit 2006 über 60 Prozent.

    Das sind Fakten, die man nicht wegschimpfen oder wegphantasieren kann.

    Wie halten Sie's denn so mit der Subvention der großen Energieversorger? Na?
  2. #131

    eex

    Zitat von Gast100 Beitrag anzeigen
    ...die Einspeisekurven und Vergütungsabrechnungen aller PV-Anlagen die ich kenne sahen und sehen leider ganz anders aus. Da kommt ziemlich genau 6 Monate lang genau gar nichts dabei heraus.
    Tut mir leid. Sie dürfen hier gerne fantasieren, ich hab aber reale links geliefert.
    Transparency in Energy Markets - Gesetzliche Veröffentlichungspflichten der Übertragungsnetzbetreiber

    Da ich mir dies täglich ansehe sehe ich daß auch im Winter viel bei PV rauskommt.
  3. #132

    ...

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Direkte Staatssubventionen werden von Steuern beglichen von denen Großverdiener wiederum mehr bezahlen. Das wäre also gerechter.
    Finde ich ganz und gar nicht so. Ich finde es sehr ungerecht, wenn ein Teil meiner Steuern einfach so für die Kohl- und AKW-Lobby fließt. Mit dem eigenen Stromverbrauch kann ich es mehr oder weniger selbst bestimmen, so aber nicht.
    Und ich bezweifle, dass Sie sich freuen würden, wenn Sie Steuern für die nachhaltige Technologien zahlen würden. Da würde Sie sich wohl noch mehr aufregen.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Ich habe bisher noch keinen mit dem Stromverbrauch seines Kühlschranks protzen hören. Jedoch von Leuten die kein Geld für ein Neugerät haben.
    Kühlschränke sind in dem Punkt eher eine Ausnahme. Aber Sie kennen wohl die großen Zahlen in Watt-Verbrauch für die Staubsauger, Leuchtmittel, Küchengeräte und v.a. Die tatsächliche Leistung (Leistung, nicht Verbrauch!) findet man leider oft im kleingedruckten, wenn überhaupt.
    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Brennstoffeinsparungen sind doch in den Differenzkosten bereits enthalten.
    Falls die nicht subventioniert wird.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Trotzdem muss deutlich mehr Geld als nötig für die Ware Strom ausgegeben werden. Somit handelt es sich um eine Wertvernichtung.
    Nicht alle denken nur für einen Tag in voraus. Manche sind vorausschauender. Außerdem ging es bei dem Argument um die Wertschöpfung im Inland.

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Wenn wir nichts importieren haben diese Länder weniger Geld zur Verfügung um unsere Produkte zu kaufen. Import ist nichts schlimmes; eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz wäre erstrebenswert. Abhängigkeit ist auch immer beiderseits: z.B. wollen wir Gas, die Russen Geld.
    Und trotzdem ist eine Unabhängigkeit bei der so wichtigen Sache wie die Stromversorgung offensichtlich wünschenswert.
    Und um zu dem Ursprung des Arguments zu kommen: die Foristen davor haben sich ja beschwert, dass eben ein gewisser Teil der Solaranlagen zum Teil aus Fernost kommt.
  4. #133

    belege?

    Zitat von resistor Beitrag anzeigen
    Jetzt wird nun der Strom u.a. durch eben diese "konventionelle Kraftwerke , deren Strom extrem teuer war" produziert, sogar mit Öl, was schon lange nicht mehr rentabel war.

    Ich bin kein Energielobbist, bleibe aber bei der Behauptung, dass PV ohne vorhandene Speicherung ein falscher Weg ist, der uns sowohl jetzt bei der Anwendung, als auch bei der zukunftigen Entsorgung Probleme bereitet bzw. bereiten wird
    Ich halte es für falsch den Alleingang Frankreichs mitzugehen. D muß sich an der Mehrheit halten die die Atomkraft erst garnicht instaliert hat.

    PV kann vorhandene Speicher nutzen. Allerdings ist dies noch lange nicht nötig. Denn die vorhandenen Speicher werden noch von Kohle u. Urankraftwerken gebraucht, deshalb wurden sie ja gebaut.
  5. #134

    Zitat von Sysiphos110 Beitrag anzeigen
    Strompreis 1998: 17,13 ct. brutto 2011: 24,95 ct/kwh
    Ich sehe da weder eine Verdoppelung noch eine immense Steigerung durch das EEG.
    Wenn der Strompreis in 14 Jahren von 17 auf 25 ct stieg und davon allein die EE-Umlage 3,5 ct ausmachte dann frage ich mich von welchen Milliardengewinnen der EVUs Trittin immer redet?

    Von 17 auf 21,5 (ohne Umlage) bedeutet bei 14 Jahren eine jährliche Steigerung von weniger als 2%. Das ist unterhalb der Inflationsrate.
  6. #135

    Meine Güte ...

    Zitat von resistor Beitrag anzeigen
    Keine Emotionen bitte.
    Wenn Sie Daten für Österreich dort anschauen, dann ist die erste Spitze heute eben Vormittags zwischen 8:00 und 10:00. Ebenso in der Schweiz.
    Man kann über mehrer Länder mit normal arbeitenden Bevölkerung, Industrie und Landwirtschaft Mittelwert bilden, am Schluss kommt eben die Wikipedia-Kurve raus.
    Das ist aber zweitrangig, wenn in Bankenviertel mittags Klimaanlagen auf Vollleistung laufen und die Bevölkerung ihr Mittagsessen schnell in der Mikrowelle zubereitet, dann wird wohl eine Spitze um die Mittagszeit sein.
    ... sind Sie lernresistent. Dann bilden wir doch mal den Mittelwert über 2 Länder. Deutschland und Österreich zusammen. Können sie auch auf der Seite abrufen. Und siehe da ... ein völlig anderer Verlauf als ihre heissgeliebte Wiki Kurve. Sehen sie es endlich ein. Die Kurve in Wiki ist Blödsinn und allenfalls geeignet das Prinzip von Grundlast, Mittellast und Spitzenlast zu erklären. Aber sie ist keine reale Verbrauchskurve!
  7. #136

    Hmm

    Zitat von Gast100 Beitrag anzeigen
    ...die Einspeisekurven und Vergütungsabrechnungen aller PV-Anlagen die ich kenne sahen und sehen leider ganz anders aus. Da kommt ziemlich genau 6 Monate lang genau gar nichts dabei heraus.
    Stehen die vielleicht in Finland?
  8. #137

    Regelmäßig Zeitung lesen!!!

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Wenn der Strompreis in 14 Jahren von 17 auf 25 ct stieg und davon allein die EE-Umlage 3,5 ct ausmachte dann frage ich mich von welchen Milliardengewinnen der EVUs Trittin immer redet?

    Von 17 auf 21,5 (ohne Umlage) bedeutet bei 14 Jahren eine jährliche Steigerung von weniger als 2%. Das ist unterhalb der Inflationsrate.
    1. Er redet hiervon:
    Milliardengewinne für Energiekonzerne - Der Zähler läuft, die Großen kassieren - Wirtschaft - sueddeutsche.de
    Den Stromkonzernen geht es trotz Krise blendend: 23 Milliarden Euro Profit sollen es allein in 2009 gewesen sein. Seit 2002 haben sich die Gewinne von Eon, RWE und EnBW versiebenfacht. Energie-Experten klagen: "Der Wettbewerb ist eine Farce."
    2010 hätten die Unternehmen im ersten Halbjahr 15 Milliarden Euro Gewinn erzielt, schrieb das Blatt. RWE, das die Gewinne der Stromerzeugung getrennt benennt, erreiche eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von 26,6 Prozent.
  9. #138

    Zitat von realist01 Beitrag anzeigen
    Die Zahlen alleine sagen nichts, solange dem Leser nicht klar wird, was das heißt. Für Energie wurden im Jahr 2008 z.B. 5 000 000 Mio $ für konventionelle Brennstoffe (nur Brennstoffe!) ausgegeben. Tendenz stark steigend. Da fallen Ihre 11 000 Mio € nicht wirklich auf..
    So, so.

    Also 5 Billionen US$ wurden 2008 in D für Energie ausgegeben.

    Ist das Ihre Aussage?
  10. #139

    re

    Zitat von Gast100 Beitrag anzeigen
    leider dürfte das von Ihnen verlinkte teure Spielzeug maximal eine (arg begrenzte) Nachtstromversorgung gewährleisten. Da damit aber offensichtlich niemand über das PV-stromlose Winterhalbjahr kommen kann, zeigt die Behauptung, sich mit PV autark versorgen zu können, wieder einmal sehr schön, wie realitätslos und unverantwortlich PV-Marketing regelmäßig ist.
    Die Formulierung "Spielzeug" zeigt, dass Sie es nicht verstanden haben, wie auch der Unsinn vom "PV-stromlose Winterhalbjahr".
    Wenn ich die Anlage so auslege, dass ich im Sommer meinen Tagesbedarf abdecke, kann ich übers Jahr mind. 60 % meines Stroms aus meiner PVA beziehen (zu weit unter 24 ct) OHNE auch nur eine kWh einzuspeisen!! Ich entlaste das Netz im Sommer zu 100 %, im Winter zu einem Teil. Und wenn die KohleKW im Sommer ein paar Monate gar nicht laufen, ist das ein erheblicher Gewinn (ausser für RWE und co.)








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