Wer braucht noch die FR? Die Leser haben doch ein eindeutiges Votum abgegeben, indem sie die Gazette immer weniger käuflich erworben haben. Jetzt noch das Blatt länger am leben zu lassen ist nur eine schrittweise Verlägerung des Siechtums.
DPAAnders als befürchtet wird die "Frankfurter Rundschau" nicht Ende Januar eingestellt. Auf einer Betriebsversammlung hat Insolvenzverwalter das Interesse zweier Investoren bestätigt, darunter eine türkische Mediengruppe. Allerdings drohen hunderte Arbeitsplätze wegzufallen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-880259.html
Wer braucht noch die FR? Die Leser haben doch ein eindeutiges Votum abgegeben, indem sie die Gazette immer weniger käuflich erworben haben. Jetzt noch das Blatt länger am leben zu lassen ist nur eine schrittweise Verlägerung des Siechtums.
Jetzt wissen wir auch warum die FR zuletzt eine Diffamierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker gefahren hat, die ihresgleichen sucht.
Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
Wenn das was wird lad ich die Spiegelredaktion zum Essen ein. Prost.
Seit wann ist denn die Frankfurter Neue Presse ein Schwesterblatt des Hamburger Abendblattes? Die FNP ist ein vollkommen eigenständiges Blatt der Frankfurter Societät. Warum sollte eine Zusamenführung mit der FR in Frage kommen? Das sind zwei vollkommen gegensätzliche, auch politische, Unternehmenskulturen - dies würde unweigerlich schief gehen.
die Zeitung "Sözcü" ist eher eine Zeitung die gegen die türkische Regierungspartei AKP und gegen den türkischen Premier Erdogan hetzt. Das ist die Zeitung des modernen und laizistischen Teils der Bevölkerung, daher glaube ich nicht, dass die "Diffarmierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker" wie du schreibst, was damit zu tun hat.
Nicht des Hamburger Abendblatts, sondern der FAZ. FNP und FAZ sind irgendwie lose verbandelt und werden auch im selben Betrieb gedruckt.
Warum der Springer-Verlag diese Erkenntnis aber ausgerechnet über das Lokalblatt einer anderen Stadt verkündet und nicht über den überregionalen Mitbewerber "Welt", verstehe ich nicht ganz.
Und genauso wie Sie ist mir völlig unklar, warum die FAZ sich neben der Neuen Presse noch eine auf Regionalformat geschrumpfte Rundschau halten will. Das ist doch redundant. Außerdem ist die linke FR-Leserschaft völlig inkompatibel zur konservativen FNP.
Eine Übernahme durch die (ehemalige...) überregionale Konkurrentin SZ wäre schon sinnvoller, wenn auch nicht viel. Die FR wäre dann die Frankfurt-Ausgabe der SZ. Aber die meisten Regionalversionen der "Großen" sind schon vor 10 Jahren eingegangen (Berliner Seiten der FAZ, taz Ruhr...). Ob sich das jetzt lohnt?
Was die Türken genau wollen, scheint ja sehr unklar, und sehr ernstgemeint klingt das Angebot laut Artikel auch nicht.
Tatsache ist: Frankfurt/RheinMain hat 4 Millionen z.T. gut gebildete Einwohner und genug Nachfrage nach einer linksliberalen Tageszeitung. Wenn es nur noch FAZ & FNP gäbe, wären diese Leute "heimatlos". Vielleicht würden einige aus Verzweiflung die taz oder die SZ abonnieren, aber sicher nicht eine konservative FNP-Rundschau.
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Meine Idee wäre eine ganz andere: Hätte nicht der SPIEGEL (oder die "Zeit") Interesse an einer etablierten linksliberalen Marke zur bundesweiten Publikation tagesaktueller Artikel? Die großen Rechercheartikel montags im normalen "Spiegel", die täglichen Updates dazwischen in einer vom Spiegelverlag übernommenen Rundschau?