Social Payment: Digitales Trinkgeld für Niedriglohn-Arbeiter
Freiwillige Miniabgaben statt Bezahlschranken: Mit diesem Konzept versuchen kleine Anbieter im Internet, die Medienlandschaft zu finanzieren, ohne die*Kostenlosigkeit des Internets in Frage zu stellen. Über ein Nischendasein kommen die Dienste bislang aber nicht hinaus.
"Freiwillige Miniabgaben statt Bezahlschranken: Mit diesem Konzept versuchen kleine Anbieter im Internet, die Medienlandschaft zu finanzieren, ohne die Kostenlosigkeit des Internets in Frage zu stellen. Über ein Nischendasein kommen die Dienste bislang aber nicht hinaus."
Der Autor übersieht da eine Kleinigkeit. Die gesamte Infastruktur des Internets ist kostenlos. Diese Forum dürfte als Betriebssystem linux nutzen, kostenlos, die Daten werden ausgeliefert vom Apache Server, kostenlos, dahinter steht höchstwahrscheinlich eine mysql Datenbank (da zahlt aufgrund der Größe der Spiegel vielleicht ein paar Cent, ist aber kostenlos), programmiert ist dieses Forum in php, kostenlos. Die Leute schauen sich das mit einem Browser an, der ist kostenlos. Man kann davon ausgehen, dass der Wert der kostenlosen Software den Wert von SAP, Adobe und Microsoft zusammen übersteigt. Kostenlos ist auch perl, java, e-commerce Systeme etc. etc. Dass die Geschäftsmodelle komplexer werden, mag sein, aber sie sind gigantisch erfolgreich. Ähnliches bei Content. Ich habe den Eindruck, dass eher die Verlage ein Problem haben. Die einen schaffen es, die Inhalte kostenlos anzubieten, die anderen schaffen es nicht, dagegen zu halten. Ein Problem haben die kostenpflichtigen, die kostenlosen weniger.
Bevor ich meine energie in amatuerhafte Schreiberei für ein paar cents investiere, werde ich lieber tankstellennachtwächter
arbeiten für cents, demnächst nur noch für nüsse oder virtuelle schulterklopfer