DPADie Gema hat das Internet entdeckt: In einem internen E-Mail-Newsletter an 33.000 Mitglieder informiert die Verwertungsgesellschaft über Proteste gegen ihre Tarifreform. Gegen Demonstrationen könne man nicht vorgehen, auf Netz-Protest wolle man "schnell und schlagkräftig" reagieren.
Bericht korrekt. Allerding sieht man hier, leider wieder einmal, die Unbedarftheit der GEMA im öffentlichen auftreten. Es geht einfach nicht in solch einem Schreiben sein Bedauern über das Grundgesetz auszudrücken. Liebe GEMA, lasst euch helfen! Ihr braucht dringend Hilfe!
...daß die GEMA den Bürgern das grungesetzlich verbriefte Recht auf Versammlungsfreiheit gewährt. Danke, Danke, Danke.
Und herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Absendung von 33000 E-Mails. Sind sie denn auch angekommen?
... etwa so, wie dieser artikel? ;-)
naja ... wenn sich die GEMA mit postings und berichten in foren betätigen will ... soll sie es tun. helfen wird es wenig.
hat es sich doch schon vor Jahren mit der breiten Öffentlichkeit verscherzt. GEMA-Vermutung, der jahrelange Streit mit YouTube und jetzt die Gebührenerhöhung.
Wer profitiert denn bitte davon außer Stars, deren Lieder eh öfter gespielt werden und der GEMA selber?
Sorry, aber ein Angriff auf die Kritiker ist da mehr als kontraproduktiv. Warum die GEMA das nicht selbst sieht, ist mir schleierhaft.
Seltsam, ich die GEMA ist ein wirtschaftlicher Verein, der nach Abzug eines kleines Verwaltungsbetrages alle seine Kohle an seine Mitglieder ausschüttet.
Nun hat man es in liebevoller, jahrelanger Arbeit geschafft, eine so schlechte Reputation zu haben, dass man paid writer braucht.
Wer bezahlt die? Kriegen die kleinen GEMA-Mitglieder nun noch weniger Kohle ausgeschüttet, weil die Verwaltungskosten steigen?
Eigentlich müsste dafür das private Geld des Aufsichtsrates genommen werden, schließlich war man sehr bemüht in eine Lage zu kommen, aus der man sich jetzt raus schreiben muss.
Solange auf der bekannten Videoplattform täglich tausenden Nutzern entgegenstrahlt dass sie das gewünschte Stück nicht sehen können und da was mit Gema steht, werden sie nie gute Stimmung bekommen.
Das Vorgehen könnte in Ordnung sein, aber nur, wenn die Gema mit offenen karten spielt. Also schön in den Diskussionen und Artikel darauf hinweisen, dass man die Gema vertritt. Dann kann sie sich gerne an Diskussionen im Internet beteiligen. Vieleicht hört sie da sogar mal auf Argumente der Kritiker. (Polemik kann sie gerne auch als solche brandmarken)
Aber irgendwie glaube ich, man wird eher verdeckt operieren. Warum bin ich nur so mistrauisch?