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Social-Gaming-Riese Zynga: Ein bisschen wie Facebook

REUTERSUm von Facebook unabhängiger zu werden, eröffnet der Social-Gaming-Riese Zynga sein eigenes Spielernetz. Gleichzeitig will er sich für externe Entwickler öffnen. In Wahrheit geht es dabei nicht um neue, interessantere Spiele. Sondern darum, gigantische Mengen Nutzerdaten einzusammeln.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...841135,00.html
  1. #1

    hahaha

    Dann wird den Deppchen in der Peripherie bald klar das Zynga eben nicht mehr kann als jedes normale Flash=portal mir angeschlossener Entwicklungsabteilung.

    Das Geschaeftsmodell Zyngas stirbt ohne FB. Und der derzeitige Preis ist einer der der Fantasie gierigster Investoren geschuldet ist.
  2. #2

    Als Teil des Mechanismus...

    ...kann ich sagen, dass dieser Teil des Artikels, bzw. die Aussage des Zynga Mitarbeiters schlicht grottenfalsch ist.

    '"Wir können innerhalb von Minuten herausfinden, ob unsere Spieler eine Veränderung mochten oder nicht", sagt Roussos.'

    Mafiawars verliert seit Monaten Spieler im fünf- und sechsstelligen Bereich durch krasse Verschlimmböserungen und eine wirklich gotteserbärmliche Performance zu den Hauptzeiten. Schade Spiegel, wieder nur Pressetexte abgeschrieben, ohne mit Nutzern zu sprechen.
  3. #3

    Gefrustete Zynga-Spieler

    So erfolgreich kann der Algorithmus nicht sein. Sehr erhellend finde ich folgenden (englischsprachigen) Artikel

    Zynga's Unhappy Customers - Seeking Alpha

    Die Spieler kehren Zynga nach kurzer Zeit den Rücken zu. Mit den derzeitigen Methoden kann man zwar einige Spieler kurzzeitig melken, aber eine nachhaltige Strategie sieht für mich anders aus.
  4. #4

    sind Nutzerdaten den Aufwand wert ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um von Facebook unabhängiger zu werden, eröffnet der Social-Gaming-Riese Zynga sein eigenes Spielernetz. Gleichzeitig will er sich für externe Entwickler öffnen. In Wahrheit geht es dabei nicht um neue, interessantere Spiele. Sondern darum, gigantische Mengen Nutzerdaten einzusammeln.

    Zynga eröffnet Social Network Zynga with Friends - SPIEGEL ONLINE
    wenn ich weiß, daß meine Daten gesammelt werden dann gebe ich nur das von mir preis das soziale Netzwerke benutzen können. Was nicht in die Öffentlickeit gehört behalte ich eh für mich und dann frage ich mich- der Kommunismus ist an dem Schwachsinn gescheitert alles über seine Bürger herauszubekommen, denn die DDR-Bürger waren nicht blöd und haben die Daten ebenso manipuliert wie wir sie heute auf facebook und Co. manipulieren.
  5. #5

    Zynga = Jamba Linden Labs

    Als leidenschaftlicher Zocker verachte ich Zynga aus tiefstem Herzen und kann nicht verstehen, dass der Konzern tatsächlich so erfolgreich läuft.

    Zynga sehe ich als einer der Hauptschuldigen an, welcher das Micropayment (und das davon abgewandelte Pay2Win) salonfähig gemacht hat. Für weniger Eingeweihte: Micropayment beschreibt das Bezahlen vieler kleiner Beträge für vereinzelte Vorteile/Währungen im Spiel, anstatt ein Vollpreisprodukt im Laden zu kaufen. Das Spiel ist grundsätzlich umsonst, aber für jede Kleinigkeit muss man eben echte Euros investieren, um halbwegs flüssig zu spielen. In Situationen, in denen man mit oder gegen andere Spieler spielt, können dadurch extreme Vorteile ausgenutzt werden. Der Bezahlende hat mehr Lebensenergie, macht mehr Schaden oder ist ist schneller als der "Gratis"-Spieler, der durch die Chancenlosigkeit ebenfalls zum Kauf von Spielgegenständen genötigt wird.

    Analog zu "echten" Spielen würde dies bedeuten, dass jemand in einem Schachspiel mit vier, statt mit einer Dame spielen dürfte oder bei Monopoly vom Start an alle Bahnhöfe besitzt. Oder bei Mensch ärgere dich nicht schon drei Männchen im "Häuschen" hat.

    Man zahlt, um zu gewinnen oder besonders toll auszusehen, nicht um zu spielen.

    Dieses "Geschäftsmodell" hat sich bereits auf Blockbuster-Franchises ausgebreitet, wie ein bösartiges Geschwulst. Downloadable Content Packs für exorbitante Preise (10 Euro für zwei Stunden Spielzeit), Itemshops (Diablo 3), Vanity-Items (ohne diese Gegenstände sieht dein Avatar einfach 'bescheiden' aus) oder Customization-Dienste (Charakteranpassung bei WoW).

    Fairerweise muss man sagen, dass auch der relativ schnell verblasste Second Life Hype seinen Teil dazu beigetragen hat.

    Trotzdem ist das Spielen als Tätigkeit durch dieses Umdenken mittlerweile in den Hintergrund getreten. Was zählt, sind Zahlen. Um diese Zahlen zu erreichen, setzt die Spieleindustrie auf folgende Faktoren:

    1. Mach das Spiel so einfach wie möglich (große Zielgruppe)
    2. Mach das Spiel billig (geringe Produktionskosten)
    3. Setze auch auf Frauen (Wachstumsmarkt)
    4. Sei so bunt wie möglich (Casino-Effekt)
    5. Lieber neu machen, als verbessern (Großes Portfolio, größere Zielgruppe)
    6. Füge irgendwas mit Cloud, Mobile und Social Media ein (Nutzer können ihren Status "sharen"/prahlen)
    7. Erfinde eine Ingame-Währung, die man nur über echtes Geld bekommt.

    Auch Firmen wie Sevengames (Pro 7), Bigpoint, Gameforge etc. setzen genau auf dieses Modell, mittlerweile sogar mit A-List-Lizenzen (DC Comics, Siedler, Command & Conquer etc.).

    Das Manko: Die Qualität lässt dramatisch nach. Die Spiele sind inhaltlich nur noch ein Schatten ihrerselbst, die Story wird verhunzt und am Ende zahlt man sogar mehr, als für ein Vollpreisspiel.
  6. #6

    Publisher mit dran Schuld

    Zitat von Noctim Beitrag anzeigen
    Als leidenschaftlicher Zocker verachte ich Zynga aus tiefstem Herzen und kann nicht verstehen, dass der Konzern tatsächlich so erfolgreich läuft.[...]
    Das Manko: Die Qualität lässt dramatisch nach. Die Spiele sind inhaltlich nur noch ein Schatten ihrerselbst, die Story wird verhunzt und am Ende zahlt man sogar mehr, als für ein Vollpreisspiel.
    Als ebenfalls leidenschaftlicher Gesellschafts-/Computerspieler stimme ich Ihnen zu (begonnen mit C64). Leider sitzen mittlerweile scheinbar vornehmlich gewinnorientierte Manager an den Spitzen von Entwicklungsstudios, die vorallem ihre Kosten decken wollen. Dadurch entstehen kurzweilige Eintagsspiele, an die sich schnell keiner mehr erinnert. Was noch z.B. Doom 1&2 mitbrachten ist in den heutigen geradlinig mit Quicktime-Events und Cutscenes (zur Verschönung und Action-Darstellung?) versehenen Spielen verloren gegangen, um auch ja keinem Spieler ein Versagensgefühl zu geben, z.B. durch unendlich Leben. Leider fehlt dann aber auch jegliche Herausforderung.
    http://24tips.elearningnetwork.org/w...n-then-now.jpg

    Eine große Mitschuld tragen meiner Meinung nach aber auch die Publisher selber, die lieber ein unfertiges Spiel veröffentlichen und den Spieler als kostenpflichtigen Beta-Spieler nutzen, da der Veröffentlichungstermin bevorsteht (EA ganz vorne dabei mit u.a. Crysis 2). Die Entwickler, die meistens eine hervorragende Arbeit machen, stehen mit solchen Zielen leider häufig im Konflikt.

    Zum Glück gibt es allerdings auch Gegenbeispiele alá Guild Wars (<-> WOW), Single-Player-Rollenspiele, die noch auf einem "alten" Bezahlmodell basieren, oder das immer noch beliebte aber alte Starcraft 1(!).

    Der Trend, vor allem bei der Konsolenausführung, geht aber leider hin zum "Mehr und häufiger bezahlen, weniger Spiel bekommen". Da braucht sich auch keiner wundern, wenn viele Spiele gecrackt werden <-> Gegenmaßnahme: Volle Spielmöglichkeiten oft nur durch Online-Aktivierung.
    Ist eben ein Teufelskreis, aus dem auzubrechen sich fast kein Entwickler mehr traut und daher lieber Einheitsbrei zur Kostendeckung auf den Markt wirft.

    Als ichs mir noch nicht leisten konnte, habe ich mir auch gecrackte Spiele "besorgt", um sie anzutesten und bei Gefallen den Vollpreis zu bezahlen, um insbesondere die Entwickler zu unterstützen. Bei Nichtgefallen, landeten sie sowieso nach spätestens einer Stunde im digitalen Datenmüll. Leider sind vielen Spielern durch die heutigen Bezahlmodelle und die fehlende Spieltiefe - abgesehen von der immer als kaufentscheidend propagierten Grafik - diese "Ehrlichkeit" abhanden gekommen.

    Von Spielen oder Spielseiten wie Zynga sollte Mann und mittlerweile vorallem auch Frau eh nicht mehr als einen langwieriger Zeitvertreib ohne Tiefe und Abwechslung erwarten. Und wer eine neues Gimmick alá neue Pflanze (Farmville) als Neuerung hat in meinen Augen eh schon verloren.

    Proklamatisch: Spiele für Spieler und nicht nur für den Geldbeutel der Betreiber/Publisher. (den früheren Carmack mal als Vorbild nehmen) Entwickler...nehmt euch Zeit für eure Spiele.
  7. #7

    Zynga lügt sich die Taschen voll !!!

    Allein dieser Satz : Das Umfeld auf Facebook sei "herausfordernder" geworden, teilte Zynga mit. Mehr Nutzer als erwartet wandern vom PC zu mobilen Spielen ab wegen der erklärung des börsen Tiefs ist schlicht weg erlogen Zynga ist ist selber Schuld das die Spiele kaum noch gern gespielt werden Grund dafür sind die Ständigen Spiele Abstürtze , das Klauen von Cash was man sich selbst gekauft hat , die überflutung von Aufgaben die obendrein immer unverschämter werden wahrscheinlich in der Hoffnung das Spieler doch wieder Geld Investieren damit diese aufgaben wd schneller beendet werden . Ach es gibt so viel und dann kommen die mit so einer lüge , ich hoffe die Aktie fällt noch tiefer denn dann hoff ich das sie endlich mal auf uns Spieler hören und endlich anfangen mal nach zu denken . Zynga macht sich von ganz allein Kaputt !!!


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