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Snowboarder in Saas-Fee:

In Saas-Fee ist Snowboarden nicht nur ein Hobby. Es ist der Versuch, großstädtische Kultur in die Winterurlaubsprovinz zu übertragen - und zugleich ein Lebensgefühl. Statt "Anton aus Tirol" dröhnt HipHop über die Pisten, statt Weißbier gibt's Marihuana.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...671991,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Saas-Fee ist Snowboarden nicht nur ein Hobby. Es ist der Versuch, großstädtische Kultur in die Winterurlaubsprovinz zu übertragen - und zugleich ein Lebensgefühl. Statt "Anton aus Tirol" dröhnt HipHop über die Pisten, statt Weißbier gibt's Marihuana.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...671991,00.html
    wirkt eher wie ein PR versuch . . .
  2. #2

    die autorin ist wohl keine snowboarderin...

    ...was auch nicht verwundert, da der artikel aus einem SKI(!!!)-magazin stammt.

    im uebrigen sind wir snowboarder keineswegs derartig perspektiv- und ideenlos, was unsere zukunft anbelangt. fast alle, mit denen ich vor +/- 10 jahren von boardercross zu boardercross und banked slalom gezogen bin, wussten sehr genau, was sie mit ihrem leben anfangen wollten. viele (stefan gimpl, david speiser, etc.) sind in ihrem sport profis geworden und starten bei olympia, andere sind mittlerweile in ihren berufen erfolgreich, fuer die sie, manchmal vielleicht auch nebenher, studiert haben. 2 kolleginnen von damals haben mittlerweile sogar ihren doktortitel.

    und raucher waren selbst damals schon wesentlich weniger als der bevoelkerunsschnitt vermuten liess. schliesslich ging es um sport! also hoert endlich mal mit diesem latenten kiffer-vorurteilen auf!
  3. #3

    ...

    In dem Text fehlt nur noch ein wenig Werbung für Burton gemacht wird.
    Ich war diesen Winter in Obertauern, dort roch es auch überall nach Weed, nur wir haben noch die gute alte Apres Ski Musik gehört:D

    genug Klischees? einige mehr fallen mir bestimmt noch ein

    btw. das heißt nicht Boarder, sondern Rider:D
  4. #4

    Voll krass!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Saas-Fee ist Snowboarden nicht nur ein Hobby. Es ist der Versuch, großstädtische Kultur in die Winterurlaubsprovinz zu übertragen - und zugleich ein Lebensgefühl. Statt "Anton aus Tirol" dröhnt HipHop über die Pisten, statt Weißbier gibt's Marihuana.

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0...671991,00.html
    Gelten für Snowboarder eigentlich die FIS-Pistenregeln oder ist das spießige Skifahrer-Kacke?
    Der Boarder (oder Rider... boaahh), der mich neulich von hinten weggemäht hat war entweder immun was diese Regeln angeht oder er hatte bestimmt (voll lässig) weed geraucht.

    Jedenfalls nehm ich ihm nichts übel. Auch nicht die Schmerzen, die ich immer noch habe (trotz Helm und Rückenprotektor). Ist ja schließlich "großstädtische Kultur". Voll krass die boys & girls...
  5. #5

    haeh?!?

    Zitat von vali.cp Beitrag anzeigen
    In dem Text fehlt nur noch ein wenig Werbung für Burton gemacht wird.
    Ich war diesen Winter in Obertauern, dort roch es auch überall nach Weed, nur wir haben noch die gute alte Apres Ski Musik gehört:D

    genug Klischees? einige mehr fallen mir bestimmt noch ein

    btw. das heißt nicht Boarder, sondern Rider:D
    Rider heisst aber doch jetzt Twix, oder? und von Ridercoss und Snowriderin wollte ich nicht schreiben.
  6. #6

    was ist denn das fuer ein gesuelze?

    Zitat von optaeck Beitrag anzeigen
    Gelten für Snowboarder eigentlich die FIS-Pistenregeln oder ist das spießige Skifahrer-Kacke?
    Der Boarder (oder Rider... boaahh), der mich neulich von hinten weggemäht hat war entweder immun was diese Regeln angeht oder er hatte bestimmt (voll lässig) weed geraucht.

    Jedenfalls nehm ich ihm nichts übel. Auch nicht die Schmerzen, die ich immer noch habe (trotz Helm und Rückenprotektor). Ist ja schließlich "großstädtische Kultur". Voll krass die boys & girls...
    glaub mir, ich hatte in meinem leben die gleichen erlebnisse. vor allem, als skifahrer noch nicht wussten, was carving ist und welch enge radien man mit nem board fahren kann. und die fis-regeln gelten fuer alle. ob weed oder kurze, weissbier oder weinschorle, drogen gehoeren nicht auf die piste. schade nur, dass skifahrer noch immer einen hass auf snowboarder zu haben scheinen. warum nur? minderwertigkeitskomplexe? es gibt eben in jeder gruppe idoten und waehrend du mit einem finger auf die snowboarder zeigst, zeigen die uebrigen finger auf dich selbst.
  7. #7

    Die anderen sind immer die bösen....

    erstmal allgemein zum Artikel: Ganz so schlecht find ich den nicht. Immerhin befinden wir uns auf "Spiegel Online" oder eben wie schon gesagt im ADAC-Skimagazin. Dort muss der Redakteur eben eine breitere Masse bedienen. Wer "Rider"-Slang und Szenetexte lesen will muss halt die Pleasure oder das MBM aufschlagen.
    Eine Reportage lebt von der Nähe und den PErsonen, den kleinen Details – natürlich werden hier dann auch die Klischees bedient – aber wird hier irgendetwas verteufelt? Ich denke eher, dass das gewisse etwas an Saas Fee hervorgehoben wird – es ist nunmal KEIN gewöhlicher Ort mit gewöhlichen Leuten.

    Zu der Thematik um die FIS Regeln: Ich bin früher 10 Jahre Ski gefahren, fahre seit 13 Jahren Snowboard und bin seit 3 Jahren auch wieder sehr häufig auf den Pommesrutschern anzutreffen – und hab mächtig Spaß dabei.
    Die Sache ist doch die: Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten. Es gibt die durchgeknallten und bescheuerten unter SKifahrern wie auch Snowboardern. Ein wenig mehr Rücksicht würde manchen gut tun. Leider überschätzen auf der Piste und auch Abseits viele Ihre Fähigkeiten und bringen so auch andere in GEfahr - dass das oft unter gewissen Rauscheinwirkungen geschieht ist umso schlimmer.
  8. #8

    Miese Artikel und Psitensäue....

    erstmal allgemein zum Artikel: Ganz so schlecht find ich den nicht. Immerhin befinden wir uns auf "Spiegel Online" oder eben wie schon gesagt im ADAC-Skimagazin. Dort muss der Redakteur eben eine breitere Masse bedienen. Wer "Rider"-Slang und Szenetexte lesen will muss halt die Pleasure oder das MBM aufschlagen.
    Eine Reportage lebt von der Nähe und den PErsonen, den kleinen Details – natürlich werden hier dann auch die Klischees bedient – aber wird hier irgendetwas verteufelt? Ich denke eher, dass das gewisse etwas an Saas Fee hervorgehoben wird – es ist nunmal KEIN gewöhlicher Ort mit gewöhlichen Leuten.

    Zu der Thematik um die FIS Regeln: Ich bin früher 10 Jahre Ski gefahren, fahre seit 13 Jahren Snowboard und bin seit 3 Jahren auch wieder sehr häufig auf den Pommesrutschern anzutreffen – und hab mächtig Spaß dabei.
    Die Sache ist doch wirklich die: Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten. Es gibt die durchgeknallten und bescheuerten unter SKifahrern wie auch Snowboardern. Ein wenig mehr Rücksicht würde manchen gut tun. Leider überschätzen auf der Piste und auch Abseits viele Ihre Fähigkeiten und bringen so auch andere in GEfahr - dass das oft unter gewissen Rauscheinwirkungen geschieht ist umso schlimmer.
  9. #9

    ...

    Zitat von dillsn Beitrag anzeigen
    erstmal allgemein zum Artikel: Ganz so schlecht find ich den nicht. Immerhin befinden wir uns auf "Spiegel Online" oder eben wie schon gesagt im ADAC-Skimagazin. Dort muss der Redakteur eben eine breitere Masse bedienen. Wer "Rider"-Slang und Szenetexte lesen will muss halt die Pleasure oder das MBM aufschlagen.
    Eine Reportage lebt von der Nähe und den PErsonen, den kleinen Details – natürlich werden hier dann auch die Klischees bedient – aber wird hier irgendetwas verteufelt? Ich denke eher, dass das gewisse etwas an Saas Fee hervorgehoben wird – es ist nunmal KEIN gewöhlicher Ort mit gewöhlichen Leuten.
    oder der Spiegel lässt es einfach bleiben.
    Es ist höchst befremdlich, dass sich die Spiegelredakteure immer wieder mit Themen befassen von denen sie nur mittelmäßig eine Ahnung haben.
    Das war letztes Jahr so, als man in einem Artikel zu Videospielen Batman Arkham Asylum zum besten Games des Jahres erklären wollte, das war auch so als man Modern Warefare 2 zum Langweiler erklärt hat.
    Und es ist erst recht so, wenn der gemeine Redakteur regelmäßig mit mindestens 2 monatiger Verspätung über Sachen berichtet, die ohnehin schon längst bekannt sind. Das war z. B. so, als in einem Artikel Steve House als neuer Star der Bergsteigerszene gefeiert wurde. Auch wenn dieser mindestens seit 2 Jahren in gewissen Kreisen ein Begriff ist.

    Meiner Meinung nach kann sich der Spiegel diese Art der Berichterstattung sparen. Zumal eben besagte Anhänger über derartige Berichte müde schmunzeln. Und der gewöhnliche Leser wird hier bestensfalls mit Halbwissen konfrontiert, dass in aller Regel ein verfälschtes Bild suggeriert. Mehr aber auch nicht.


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