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SMS-Terror à la Telekom: Und täglich grüßt der Obermann

SMS sind im Kundenservice der letzte Schrei: Mit Handy-Nachrichten soll der Konsument zeitnah über seinen Auftragsstatus informiert werden. Bei der Telekom allerdings ist das System verbesserungsfähig, findet Tom König.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...750832,00.html
  1. #10

    Service-SMS

    Okay, bei der Telekom muss man ja immer auf Überrschungen gefasst sein.
    Aber es gibt auch nützliche Anwendungen der Service-SMS an sich.
    Ich habe vorletztes Jahr bei Fielmann 2 Brillen bestellt, und wurde jeweils mit einer SMS benachrichtigt, wenn die Brille in der Filliale angekommen war, und konnte mich somit dorthin in Bewegung setzen.
    Das fand ich sehr praktisch.
  2. #11

    Ja, aber...

    Ja, ich stimme Ihnen im Tenor zu. Die Prozesse sind in diesem Fall sicher zu optimieren, dies kann und darf man bemängeln. Leider ist es auch bei anderen so gelagert - für eine einfache Bestellung erhielt ich in kürzester Zeit 5 e-Mails.

    Was mich wundert ist der doch sehr abfällige Ton gegenüber der Telekom, die ja scheinbar im Gegensatz zu anderen Anbietern in der Lage war Ihre Wünsche zu erfüllen. Die ´gute alte Telekom ´eben doch flächendeckend mit verschiedensten Services vertreten, wenn auch manchmal etwas teurer. Auch im Bekanntenkreis sehe ich diese Denke und das Benehmen - viele von Ihnen sind dafür dann (klaglos) tagelang nicht erreichbar, können Ihre Rufnummernanzeige nicht steuern, haben mieseste Tonqualität etc etc. aber sparen ´nen Euro.
  3. #12

    Typisch..

    und zwar eine typisch deutsche Eigenschaft sich zu beschweren.
    Einseits reden wir immer von der Servicewüste Deutschland und kaum bietet die Telekom einen Push-Service als ein KOSTENLOSES Serviceangebot klingt es bei einigen FREIWILLIGEN Nutzern gleich nach "Drückerkolonne" (naja, wer den ganzen Tag auf den Paketboten warten kann, dem mag das auch so vorkommen). Bei jedem Fehler geht ein Aufschrei durch die Nutzergemeinschaft und der unschuldige Mitarbeiter, der ja nun diesen Service wirklich nicht selbst betreibt, wird sofort als "T-Gockel" bezeichnet. Dabei ist die Telekom als einer der wenigen Anbieter überhaupt in der Lage solche Services kostenlos jedem zur Verfügung zu stellen, um auch ihre Kunden mit einem höheren Anspruch zufriedenzustellen.
  4. #13

    Gott sei Dank

    Was habe ich mir Sorgen gemacht und gegrübelt, habe die Bettler in der Fussgängerzone gemustert: "Ist er das etwa?......". Dann heute in dieser netten Kolumne die Antwort: "Obermann lebt".

    Und nicht nur das, er ist sogar in eine Formel eingebunden, der "Obermannschen-Zeitschleife". Und wenn mann genau hinliest ist "Push-Service" nicht die Schöpfung, die nur vom Obermann kommen kann, mal ehrlich.
    Dank an Tom König
  5. #14

    manchmal praktisch

    Zitat von altebanane Beitrag anzeigen
    Aber es gibt auch nützliche Anwendungen der Service-SMS an sich.
    Ich habe vorletztes Jahr bei Fielmann 2 Brillen bestellt, und wurde jeweils mit einer SMS benachrichtigt, wenn die Brille in der Filliale angekommen war, und konnte mich somit dorthin in Bewegung setzen.
    Das fand ich sehr praktisch.
    Genau das selbe hatte ich auch bei Fielmann. Empfand ich als sehr praktischen Service, habe auch seitdem keine SMS o.ä. erhalten.
  6. #15

    ales roger

    Ich bin kürzlich erst zu einem iPhone4-Vertrag und einem VDSL-Anschluß mit Telefon zur Telekom gewechselt und war mit dem Wechsel-Procedere vollauf zufrieden. Alles war am vereinbarten Termin freigeschaltet und die Handy-Nr.-Portierung hat auch funktioniert. Das T-Punkt-Personal war sehr freundlich, hilfsbereit und kompetent und sah ganz seriös aus.
  7. #16

    "wie in einem Experiment"

    Zitat von Fritz Dongbert Beitrag anzeigen
    Denn die Telekom lässt hier automatisch von Dialern einige Rufnummern simultan anwählen und verbindet einfach den Ersten, der abnimmt mit dem freien Call-Center Mitarbeiter. Alle anderen werden zum Opfer der Technik und landen in einer toten Leitung, deren Verbindung nach 2-3 Sekunden automatisch unterbrochen wird.
    Das kann ich nur bestätigen, allerdings von Debitel.
    Folgende Story: Mein Chef hat gegen eine Rechnung Einspruch erhoben, weil ihm jede Stunde 2 Cent wegen einer Einwahl in's Internet berechnet wurden, obwohl er eigentlich eine Flat beantragt hatte. Da er von seinem Standpunkt nicht abweichen wollte, kamen erste Mahnungen plus ständige Anrufe von Seiten Debitel.
    Die Anrufe erfolgten meistens deutlich nach 15 Uhr, und das Ganze begann an einem Nachmittag, als ich abends noch alleine im Büro war. Es kamen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr insgesamt 7 Anrufe, ohne dass je jemand am anderen Ende der Leitung war. Am Ende habe ich mich nicht einmal mehr korrekt gemeldet, sobald diese 0180er Nummer angezeigt wurde.

    Ein Tag später war mal eine Call-Center-Frau am Telefon (Zehnfache Labergeräusche im Hintergrund waren deutlich zu vernehmen!) und wollte meinen Chef sprechen - meine Antwort, dass der Chef derzeit nicht da ist, wurde mit dem Hinweis versehen, dass bei ihr im System nun zwar eingetragen wird, dass er nicht erreicht werden konnte, aber da die Nummern immer zufällig an Mitarbeiter verteilt werden und automatisch angewählt werden, leider keine genaue Uhrzeit zwecks Rückruf eingetragen werden kann.

    Soll heißen, zufällige Call-Center-Menschen rufen solange den Tag über zufällig an, bis sie zufällig den zufällig ausgewählten Ansprechpartner erreichen und haben zufällig nur soviel Ahnung (oder auch nicht), was bisher passiert ist, bevor nicht der gesamte Eintrag in der Datenbank auf deren Bildschirm aufgeploppt ist.

    Ich weiß, ich habe das Wort "zufällig" jetzt oft benutzt. Aber das ist genau, was passiert! Leute rufen zufällig an, erreichen dich zufällig oder tun zufällig irgendwas anderes! Ich komme mir vor wie in einem Experiment, in dem die negativen Auswirkungen des Zwangs dokumentiert werden, plötzlich und unerwartet mit zufälligen Fremden kommunizieren zu müssen! Und was passiert, wenn auf einmal kein Call-Center-Mitarbeiter in der Leitung ist? Wie reagiert das Versuchskaninchen, was ist der Effekt auf seine Psyche?

    Das ist ein paar Tage her, und wer immer das hier liest und nun wissen will, was der Effekt ist:
    Ich sag euch, was der Effekt ist! ES KOTZT MICH AN!!
  8. #17

    Ach ja

    Ich befinde mich auch gerade im Wechsel. Und schon bevor der Anschluss aktiv ist, hasse ich die Telekom. Warteschleifen, die einen erst 20 Minuten hinhalten und dann die Verbindung kappen.... man solle es doch später probieren. Mitarbeiter, die mir sagen, ich solle sie nicht volllabern - und dann auflegen. Man verwies mich auf eine andere Telefonnummer und legte dann auf. Als ich die andere Nummer anrief.... verwies man mich wieder auf die erste Nummer. Und legte auf. Und ja, mein SMS-Speicher ist voll....
    Wie sagt die Telekom so nett: Willkommen zuhause.
  9. #18

    Oh jehmine....

    dafür gibt es aber - sobald der Anschluß "steht" eine praktische Lösung im persönlichen Menü des Online-Kundencenters unter "Meine Daten".
    Dort lassen sich nämlich alle nicht erwünschten Werbedienste abschalten.
    Danach keine Werbeanrufe, Werbe-SMS, oder auch Werbebriefe.
    Selbst nicht von direkten Telekom-Partnern.
    Also alles nicht so schlimm wie man immer behauptet.
  10. #19

    Man kann sehr wohl ohne

    Zitat von eisengiesser Beitrag anzeigen
    Ich verklage euch wegen Körperverletzung! Mein Bauch tut weh vom Lachen! Wie könnt Ihr nur...
    Aber es stimmt schon: man kann nicht mit der Telekom, man kann nicht ohne sie...-seufz-.
    Man kann sehr wohl ohne die Telekom. Bei Anschlüssen muss man allerdings Glück haben. Ich bekomme nur selten noch "ausgewählte Apps-SMS", obwohl mich ausdrücklich dagegen verwahrt hatte. Frech sind aber auch andere... z.B. Versatel. Gut, ich habe 2x mal gewechselt und jetzt sehen wir mal, wie lange mein derzeitier Anbieter gefällt. Das beste ist, sofort zu reagieren, sonst merken sie's nie...


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