Apples Quartalszahlen lassen die Branche staunen. Schon wieder hat der Konzern seinen Gewinn verdoppelt, schon wieder seine Rendite erhöht. Der Erfolg von iPhone und iPad katapultiert das Unternehmen in die Post-PC-Ära - und macht es zum Marktführer in gleich zwei lukrativen Segmenten.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...811312,00.html
Was meinen Sie mit "One-Klick-Button" Technik?
Also Microsoft hat sich mal das Prinzip des "Doppelklicks" patentieren lassen und Amazon hat sich ein bestimmtes "One-Click-Buy" Prinzip für Online-Einkäufe im E-Commerce patentieren lassen.
Siehe
1-Click - Wikipedia, the free encyclopedia
Mir dünkt daher dass Ihr technisches Fachwissen dann erschreckenderweise auch irgendwann in den 80er Jahren stehen geblieben ist.
Gewöhnliche "Buttons" die sich mit Maus oder Tastatur anwählen und mit einem Mausklick oder einem Tastendruck (meist Enter) ausführen ließen, gibt es jedenfall schon länger. Ein Beispiel dafür ist "Norton Commander", als grafische Oberfläche für MS-DOS.
Mit Verlaub aber allein die Behauptung Sie hätten "als Vorreiter" ein Button-Click-Prinzip gleich welcher Art erfunden oder mit geprägt weil Sie im Jahre 1980 für einen Kunden mal eine Software entwickelt haben ist gerade zu Hanebüchen.
Auch wenn der Teil mit dem Thema Apple und Patenttroll im Kern durchaus nicht falsch ist.
Natürlich wirkt sich der Tod von Jobs nicht dermassen schnell aus. Wer ist denn bei Apple nun der "Visionär", der die Ideen hervorbringt, wie es Jobs tat? Klar, iPhone und iPad gehen noch weg wie warme Semmeln, aber wenn nichts bahnbrechend Neues kommt, geht es irgendwann abwärts. Sieht man am iPod, da gehen die Verkaufszahlen nun runter. In so 2-3 Jährchen wird man sehen ...
Apple hat's geschafft ein extrem unkompliziertes -weil intuitiv bedienbares- und dabei funktional umfangreiches Produkt in eine qualitativ ordentliche und dazu noch schöne Hülle zu packen.
Das gilt insbesondere für iPhone und iPad.
Ich habe Blackberry und & Co acht Jahre genutzt und mich seit Tag zwei nach dem Umstieg auf das iPhone keine Sekunde mehr zurückgesehnt.
Das dumme Geschwätz der ewigen Neider, die dann Käufer wie mich als unkritische Fanboymasse bezeichnen, hat dabei keinerlei Substanz.
Wenn ich ein Alternativangebot eines Konkurrenten hätte, der mit gleichwertiger Produkt-Gesamtleistung (in allen obigen Aspekten) in Deutschland produzierte Geräte anbietet, und dafür einen Preisaufschlag nimmt, der im Rahmen ist, würde ich es mir überlegen. Aber es gibt keines.
Ich glaube aber auch, dass wir technologisch in Deutschland mit dem Thema Energie und Mobilität eine echte Chance haben auch groß rauszukommen.
Wenn uns nicht der unsägliche Mist mit der völlig verkorksten Gemeinschaftswährung einen Strich, im Wortsinn, durch die Rechnung macht.
Unser Problem sind nicht Apple und die anderen hochmargigen Unternehmen, die globalwirtschaftlich Produzieren. Unsere Konkurenten sind Länder mit eigener Währung.
Ihr Steuerargument können Sie sich wieder da hinstecken, wo es hingehört. Nehmen wir mal nur DK als Beispiel: Deutlich höhere Steuerlast und dennoch höheres BSP, mal ganz abgesehen von den Zukunftsindustrien. Sie sehen also, dass die Steuerargumentation ausgemachter Quark ist. Wenn es nur nach Steuern ginge, würden die high tech oasen Luxemburg, Monacco oder sonstwie heißen. Da zieht es aber ironischerweise nur unseriöse Geschäftsleute und keine Bill Gates hin.
überfällt mich, wenn ich hier die Beiträge lese und mich an Zeiten erinnere, in denen man als Apple User auf Messen angeschaut wurde, als ob man zu einer Gattung von Idioten gehört. Diese Zeiten sind vorbei, auch wenn hier einige ewig Gestrigen nach wie vor von den dummen verführten Idioten sprechen.
Zeiten, in denen man vergeblich versuchte, in den Systemvorrausetzungen einer Software überhaupt das Word Apple Computer zu entdecken.
Zeiten, in denen die "MSDOS Commandline Auswendiglernen" vor lauter Stolz auf dieses lächerliche KnowHow von Spielzeugcomputern geredet haben.
Zeiten in denen ich mit Excel auf dem Mac gearbeitet habe, während sich MSDOS User noch mit "Lotus 1 2 3" rumquälen mussten.
Zeiten in denen Hobby PC User stolz einen Eintrag in der Registry vornamen, um die Auswirkungen der Fehler des kümmerlichen, abgekupferten Betriebsystems Windows wenigstens ein wenig zu mindern.
Ja, dieses "Know How" ist immer weniger wert. Es war sowieso aufgezwungen von Microsoft, bei denen man über lange Zeiten wirklich von einer Monopolstellung reden konnte, die sie auch weidlich ausgenützt haben.
Sich davon zu verabschieden fällt anscheinend so schwer, dass hier moralische Aspekte (Chinesenfertigung, Dummheit der User..) als Argumente gezogen werden müssen, um einen beispiellosen Erfolg kaputt zu reden.
Jeder Unternehmer lässt dort fertigen, wo es für ihn am günstigsten ist, nicht nur Apple.
Ich jedenfalls setze mich jeden Morgen vor meinen Apple mit meinem iPhone und habe ein breites Grinsen im Gesicht.
Ja, wer zuletzt lacht...
Ich finde den Gedanken richtig und möchte ihn gerne um etwas ergänzen. Dass Apple so viel zu so gutem Preis verkaufen kann hat seinen Grund und dieser Grund ist nicht schlecht.
Die Geräte haben eben einen Wert, der weit höher liegt als die nackten Herstellungskosten - und das erkennen die Kunden und bezahlen ihn.
Die Geräte sind keine Wegwerfprodukte wie viele Geräte von der Konkurrenz. Sie sind auch noch nach vielen Jahren gebraucht leicht zu verkaufen und erzielen dann noch ordentliche Preise.
Ich finde, dass die Konkurrenz von Apple noch viel mehr aus Cupertino "kopieren", abschauen, mit eigenem Stil versehen und dann auf den Markt bringen sollte.