die sinnvollste App in einem Auto wäre ein spontanes Mitfahrsystem, wie es Navigon, Bosch und flinc (https://flinc.org) anbieten. Sollte sich das bei Pendlern durchsetzen, würde sich die Autoindustrie einen Bärendienst erweisen ;-)
DaimlerIm September kommt die neue A-Klasse auf den Markt - das weltweit erste Pkw-Modell, in dessen Bordelektronik sich ein Apple iPhone integrieren lässt. So will Mercedes das Auto zur Kommunikationszentrale aufrüsten - und zugleich das Rentner-Image der A-Klasse bekämpfen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...817098,00.html
die sinnvollste App in einem Auto wäre ein spontanes Mitfahrsystem, wie es Navigon, Bosch und flinc (https://flinc.org) anbieten. Sollte sich das bei Pendlern durchsetzen, würde sich die Autoindustrie einen Bärendienst erweisen ;-)
Entweder ich fahre Auto oder ich gehe ins Internet.
Von den 1000 Funktionen eines Navi braucht man doch meist auch nur 1 oder 2 - die Navigation selbst und ab und an die Restaurantsuche.
Und wenn der ganze Apfel-Quatsch - vor allem die dusseligen Apps - so gut funzt wie bisher, dann gute Nacht Mercedes.
Die Lösung mit dem Apfel-Gerät im Handschuhfach ist auch genial ;)
Das nennt man schwäbische Unordnung, oder was?
Hoffentlich hat Mercedes es besser gelöst als MP3-Songs auf CD - die ließen sich nämlich gar nicht abspielen, weil der dämliche Mercedes-Bordradio-CD-Player nur ganz bestimmte Formate unterstützte.
der schaut in die Röhre
Das ist ja als ob man einen VHS Recorder kaufen muss, um auf dem Fernseher HD Inhalte anzuzeigen.
Kaum einer, der ein iPhone hat duerfte mit so einer Integration noch auf Musik von CD zurueckgreifen (die er vorher von iTunes heruntergeladen und dann auf CD gebrannt hat), sondern direkt die Dateien vom iPhone abspielen.
Seit dem seligen 190er (W201) versucht Mercedes Benz auch jüngere Zielgruppen zu erreichen. Wie wir heute wissen völlig erfolglos: Das Durchschnittsalter liegt nach wie vor deutlich über 50 Jahren.
Die Coolness-heischende Integration des iPhones wird daher niemanden unter 40 ernsthaft ansprechen. 1. ist denen ein Mercedes meist zu teuer und 2. beweist man mit dem Kauf eines nagelneuen Mercedes einiges, aber Coolness oder Hipness ganz bestimmt nicht.
Ich denke andersherum wird ein Schuh daraus: Auch ältere Semester entdecken nach und nach das iPhone und die könnten sich evtl. damit anfreunden auch während der Fahrt auf die Kommunikation des Gerätes zu zugreifen.
Das aber als bahnbrechend und modern zu bezeichnen fällt mir aber nur sehr sehr schwer. Eigentlich ist das nur konsequent! Und es zeigt wieder eindrucksvoll, welche altväterliche Auffassung die MB-Ingenieure - oder noch schlimmer das Marketing - von der nahtlosen Integration der heutigen Technik, IT und Kommunikation haben. Schon irgendwie gestrig,oder?