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Smart Grid: Intelligente Netze können Strombedarf drastisch senken

ddpDie Energiewende könnte viel effizienter sein: Laut einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, würde der Strombedarf zu bestimmten Tageszeiten um mehr als zehn Prozent sinken - wenn man Netze, Fabriken und Haushaltsgeräte mit moderner Kommunikationstechnologie aufrüstet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837517,00.html
  1. #1

    Waschmaschinen die um 03:00 nachts waschen ...

    ... sind vielleicht sinnvoll für Singles, und Industrieanlagen mag es egal sein wann sie betrieben werden, aber der Haushalt muss den Rhytmen der darin lebenden Menschen genügen, nicht denen des Ökodiktats. Was wäre das denn für eine Welt, dieses Smart Grid? Man würde mit Strafpreisen gedrängt, nachts oder während der Arbeit irgendwie Wäsche zu waschen - an den nachfragearmen Zeiten eben, oder wenn es gerade mal auf der Nordsee weht. Waschmaschinen kann man aber nicht einfach, wie Aggregate, hoch und runter fahren, wie man beliebt - so nicht mindestens ein Haushaltsmitglied immer zuhause ist (Stichwort Betreuungsgelt - Mutti, bleig zuhause für dei Umwelt?) sind diese "Spartarife" für die meisten Nutzer eben nicht erreichbar. Der Effekt hier wäre nicht eine Energieefiozienzsteigerung, sondern eine Ertragssteigerung für Stromkonzerne - und eine zusätzliche Belastung für die Menschen, die eben nur begrenzt Zeit haben, sich der Hausarbeit zu widmen.
  2. #2

    zum Beispiel die Wäsche...

    In Privathaushalten ist das schlicht und einfach unglaublicher Unsinn, der zudem mit massiven datenschutzrechtlichen Problemen daherkommt.

    Zitat: "Hauptgrund dafür ist, dass es für Privathaushalte kaum Anreize gibt, die Technologie einzusetzen. Dazu wären weit flexiblere Strompreise nötig, die sich konsequent an Angebot und Nachfrage orientieren, so dass ein Verbraucher einen echten Kostenvorteil hätte, wenn er zum Beispiel seine Wäsche in nachfragearmen Stunden wäscht. Doch die Entwicklung solcher Preismodelle steht in Deutschland noch ganz am Anfang - und wiegt die Investitionskosten kaum auf."

    Welches Beispiel großer Verbraucher im Privathaushalt - außer "zum Beispiel die Wäsche" - fällt den Dummschwätzern denn noch ein? Der Herd? Der Geschirrspüler? Das Licht? Die Heizungs-Umwälzpumpe? Die Playstation? Die Bauxit-Schmelze im Innenhof?
    Der planwirtschaftliche Unsinn kennt keine Grenzen. Klar, meine beiden Wärmepumpen-Geräte (Wäsche Geschirr) werden das Netz sicher sehr entlasten. Und diese Art der Steuerung trägt auch so zum Komfort. Noch mehr Scheiß, um den man sich nach der Arbeit kümmern soll: Strompreise checken und Waschladungen vorausplanen.
  3. #3

    Meine Haushaltsgroßverbraucher schalt ich ein, wenn ich sie brauche

    Meine huashaltsgroßverbraucher wie Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler schalt ich ein, wenn ich diese Geräte brauche.Nicht wenn es gerade mal günstigen Strom gibt. Stellen -Sie sich doch mal vor, mein Wäschetrockner underbricht und läßt so richtig schöne feuchte Wäsche zei Tage lang liegen. Diese Wäsche "müffelt" dann nicht schlecht. Also Waschmaschine auf rein mit dem Zeug.....
    In der Zwischenzeit geh ich dann noch ein paar hemden, Hosen und Socken einkaufen, weil die für meinen Bedarf ausreichenten Kleidungsstücke ja alle in der Waschmaschine sind. Ach ja, ich koche gern oft auch mit Niedrigtemperatur und Langzeitverfahren. Auf das Ergebnis bin ich gespannt, da ich ja zu einenr festen Zeit schlicht und einfach essen möchte! Kaut doch nicht immer irgendwelchen bullshit wieder. Spon tät gut daran, vor vielen Veröffentlichungen mal kurz das Hirn einzuschalten.
  4. #4

    Intelligenter Stromzähler...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende könnte viel effizienter sein: Laut einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, würde der Strombedarf zu bestimmten Tageszeiten um mehr als zehn Prozent sinken - wenn man Netze, Fabriken und Haushaltsgeräte mit moderner Kommunikationstechnologie aufrüstet.

    Smart Grid kann Nachfrage nach Strom (Energie) um zehn Prozent senken - SPIEGEL ONLINE
    Schön wär's...ich wollte mir einen 'intelligenten Stromzähler' gönnen, um zumindest den 'lokalen' Verbrauch besser analysieren zu können.
    Mein alternativer Stromversorger (123energie) hält sich da jedoch völlig raus - schließlich ist EON.Avacon der Netzbetreiber. EON.Avacon bietet mir natürlich gern einen intelligenten Stromzähler an - allerdings nur in Verbindung mit einem Vertrag.

    Lange Rede: wenn es bereits auf einer so elementaren Ebene dermaßen bekloppt zugeht, wird das im größeren Maßstab nie was.
  5. #5

    Zitat von zazzel Beitrag anzeigen
    In Privathaushalten ist das schlicht und einfach unglaublicher Unsinn, der zudem mit massiven datenschutzrechtlichen Problemen daherkommt.

    Zitat: "Hauptgrund dafür ist, dass es für Privathaushalte kaum Anreize gibt, die Technologie einzusetzen. Dazu wären weit flexiblere Strompreise nötig, die sich konsequent an Angebot und Nachfrage orientieren, so dass ein Verbraucher einen echten Kostenvorteil hätte, wenn er zum Beispiel seine Wäsche in nachfragearmen Stunden wäscht. Doch die Entwicklung solcher Preismodelle steht in Deutschland noch ganz am Anfang - und wiegt die Investitionskosten kaum auf."

    Welches Beispiel großer Verbraucher im Privathaushalt - außer "zum Beispiel die Wäsche" - fällt den Dummschwätzern denn noch ein? Der Herd? Der Geschirrspüler? Das Licht? Die Heizungs-Umwälzpumpe? Die Playstation? Die Bauxit-Schmelze im Innenhof?
    Der planwirtschaftliche Unsinn kennt keine Grenzen. Klar, meine beiden Wärmepumpen-Geräte (Wäsche Geschirr) werden das Netz sicher sehr entlasten. Und diese Art der Steuerung trägt auch so zum Komfort. Noch mehr Scheiß, um den man sich nach der Arbeit kümmern soll: Strompreise checken und Waschladungen vorausplanen.
    Niemand wird Sie dazu zwingen. Was soll also die Aufregung?
  6. #6

    Ich würde die Möglichkeit nutzen, ....

    wenn ich z.B. wüsste, dass nachts der Strom generell billiger ist. Dann könnte ich mit einem timer so arbeiten, dass die Waschmaschine dann wäscht, Spülstopp kann man ja einstellen, um Knittern zu vermeiden. Leider bräuchte ich dazu einen anderen Stomzähler, dessen Installation noch zu teuer ist.
  7. #7

    sind die Teile, die allein durch ihre notwendige 24 Stunden-Internetverbindung mehr Strom verbrauchen als ich mit meinem Haushalt mit allen Geräten (18 Euro/monatlich incl. Grundgebühr) Soviel zum Thema intelligent...
  8. #8

    Strom sparen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende könnte viel effizienter sein: Laut einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, würde der Strombedarf zu bestimmten Tageszeiten um mehr als zehn Prozent sinken - wenn man Netze, Fabriken und Haushaltsgeräte mit moderner Kommunikationstechnologie aufrüstet.

    Smart Grid kann Nachfrage nach Strom (Energie) um zehn Prozent senken - SPIEGEL ONLINE

    Bevor man über Kühlschränke mit Netzwerkanschluss nachdenkt, könnte man viel einfacher Strom sparen. Ein möglichst schnelles Verkaufsverbot für Geräte mit Standby-Schaltung könnte man kurzfristig realisieren. Das wäre ein Anfang. Dann könnte sich vielleicht mal jeder fragen ob es wirklich erforderlich ist, für jeden Teller einen Geschirrspüler und für jedes Shirt einen Wäschetrockner einzuschalten. Nur wer spart, kann gewinnen – das ist nicht nur beim Geld so..
  9. #9

    Zitat von zazzel Beitrag anzeigen
    Noch mehr Scheiß, um den man sich nach der Arbeit kümmern soll: Strompreise checken und Waschladungen vorausplanen.
    Es gibt einfach Menschen(meistens Geisteswissenschaftler, Lehrer und Soziologen; sorry fuer das Klischee), die es anscheinend als Lebensaufgabe/-inhalt sehen, Strom zu sparen. Da wird in Internetforen seitenlang diskutiert mit welchen LED-Leuchten man vielleicht 10 Wh im Monat sparen kann oder wie man durch vierteljaehrlichen Stromanbieterwechsel zehn Cent im Monat spart.
    Das ist fuer mich genausowenig nachvollziehbar wie es fuer diese Leute nachvollziehbar ist dass ich Tagewochenmonate fuer meine Oldtimer opfere.
    Das Problem ist nur, dass diese Stromsparer meist Ideologen sind, es mittlerweile dummerweise in die "Politik" (die Anfuehrungszeichen sind mit Absicht eingefuegt) geschafft haben und jetzt kraeftig dabei sind ihre kruden Ansichten in Gesetze zu giessen und den Buergern mit Gewalt aufzuoktroyieren.
    Waehrend mir nicht im Traum einfallen wuerde der Mase vorzuschreiben dass sie nur noch 50 Jahre alte Autos zu fahren hat.








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