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Smart Grid: Intelligente Netze können Strombedarf drastisch senken

ddpDie Energiewende könnte viel effizienter sein: Laut einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, würde der Strombedarf zu bestimmten Tageszeiten um mehr als zehn Prozent sinken - wenn man Netze, Fabriken und Haushaltsgeräte mit moderner Kommunikationstechnologie aufrüstet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837517,00.html
  1. #20

    Mit Smard Grind und anderen

    Taschenspielertrick versucht man etwas zu retten, was nicht zu retten ist. Als nächstes wird sicherlich Einfluß auf das Klima genommen.
    Dabei ist die Lösung ganz einfach: AWK´s wieder anschalten und schon hat sich die grüne Lobbyarbeit in Luft aufgelöst, die komischerweise immer noch auf die Amtomlobby schimpfen, aber nur, wenn sie nicht beim Verzehren der riesigen Renditen sind.
  2. #21

    .

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Waschmaschine und Geschirrspüler sind doch beides gute Beispiele für Geräte, die fast tageszeitunabhängig laufen können,...
    Zitat von usti Beitrag anzeigen
    wenn ich z.B. wüsste, dass nachts der Strom generell billiger ist. Dann könnte ich mit einem timer so arbeiten, dass die Waschmaschine dann wäscht, Spülstopp kann man ja einstellen, um Knittern zu vermeiden. Leider bräuchte ich dazu einen anderen Stomzähler, dessen Installation noch zu teuer ist.
    Ich möchte darauf hinweisen, dass es zumindest eine Fahrlässigkeit darstellt, die Wasch- oder Geschirrspülmaschine in Abwesenheit oder während der Nachtruhe laufen zu lassen. Sollte die Maschine Wasser verlieren, wird die Gebäude- oder Hausratversicherung für den daraus resultierenden Wasserschaden gar nicht oder nur teilweise aufkommen.

    Das immer wieder das Argument Waschmaschine oder Geschirrspüler in Zusammenhang mit Smart-Grid genannt wird zeigt anschaulich, welche "Experten" sich mit diesem Thema befassen.
  3. #22

    Ohne

    Das Thema "intelligenter Stromzähler" ist nicht neu.
    Damals war das Fazit, das das Einsparpotential für Privathaushalte nicht reicht, um den eigenen Verbrauch des intelligenten Stromzählers zu decken. Der braucht eine permanente Internetverbindung sowie ein Lan mit den Verbrauchern im Haushalt. Das lohnt nicht. Ein Privathaushalt ist keine Aluminiumhütte. Dort wird das Thema seit Jahrzehnten praktiziert.
  4. #23

    Es gibt viele Bedenken.

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Welche Datenschutzbedenken haben Sie denn?
    Unter anderem habe ich diese Bedenken. Datenschutz: Der Stromzähler ist ein Spion im Haus - Feuilleton - FAZ

    Universität Paderborn*|*Datenschutz für Intelligente Stromzähler

    Bei genauerer Abtastung ist genau festzustellen was sie gerade machen.
    Außerdem Intelligente Stromzähler: Weniger clever als erhofft - n-tv.de
    Intelligente Stromzähler kosten mehr als sie einsparen
  5. #24

    Ökodiktat

    ... sagte ein Vorredner vielsagend. Er nutzt den Strom offensichtlich ohne Rücksicht auf andere, auf alle. ist ihm egal.
    genau hier ist der Ansatz. Der Stromverbrauch muß der Produktion angepaßt werden, den Luxus ich. mache-wann-es-mir-paßt gibt es eben nicht mehr (jedenfalls nicht gratis).
    Es tut auch nicht sonderlich weh. Die großen Stromverbraucher des haushalts, Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine sind heute meist mit Zeitvorwahl ausgestattet. Bügeln kann man auch mal abends vor der Glotze oder am Wochenende. So erreicht man viel. Der Strom kostet derzeit bei mir nachts 8nr) 10% weniger, aber gegelegentlich halte ich der Fmilie die (aberwitzigen) rechnungen unter die nase und versuche damit zu disziplinieren. Auch mit dem Umweltagurment.
    Aber vielleicht überfordert ja diese Vorausplanung einer Wäsche schon einige Mitbürger. Wie diese dann im internationalen Wettbewerb (auch in bezug auf lebensqualität = Umweltschutz) bestehen wollen, bleibt ein Rätsel.
  6. #25

    Zitat von paperbag Beitrag anzeigen
    Das immer wieder das Argument Waschmaschine oder Geschirrspüler in Zusammenhang mit Smart-Grid genannt wird zeigt anschaulich, welche "Experten" sich mit diesem Thema befassen.
    Meinem Nachbarn im Obergeschoss würde ich was erzählen, wenn seine Waschmaschine um 3 Uhr anfängt zu schleudern :).
    Wird dann die Nachtruhe gleich mit aufgehoben, dann könnte man wenigstens noch Party machen um den Lärm zu überspielen.
  7. #26

    Quatschidee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende könnte viel effizienter sein: Laut einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, würde der Strombedarf zu bestimmten Tageszeiten um mehr als zehn Prozent sinken - wenn man Netze, Fabriken und Haushaltsgeräte mit moderner Kommunikationstechnologie aufrüstet.

    Smart Grid kann Nachfrage nach Strom (Energie) um zehn Prozent senken - SPIEGEL ONLINE
    Wie wäre es denn, bei Wind die Wäsche nicht in den Trockner zu tun, dann brauchts auch keinen Windstrom.
    Im Ernst, Strom verbrauchen, wenn er anfällt ist das Gegenteil von dem, was eine Industrienation braucht. Aber eine Aluminiumhütte oder ein Stahlwerk würden in südlichen Gegnden mit Solarstrom betrieben wirklich etwas bringen und die Verbraucher müssten dann in D. nicht mehr den Industriestrom subventionieren.
  8. #27

    Eine Möglichkeit

    Ich halte die Kernaussage, dass 8,5 Gigawatt durch eine intelligente Nutzung der Stromnetze eingespart werden können, für entscheident. Aber die Mehrheit der Menschen wollen in ihrer Entscheidung, wann und wieviele elektrische Geräte sie einschalten frei sein. Genau frei, wie sie jeden Tag den morgendlichen und abendlichen Verkehrsstau genießen. So sieht die wahre Freiheit aus. Die Straßen nicht dann nutzen, wenn sie frei sind, und die Stromnetze nicht dann nutzen, wenn gerade Strom im Überfluss produziert. Auf dass wir den Strom ins Ausland verschenken und doch bezahlen, anstatt damit die Wäsche zu waschen und das Geschirr zu spülen. Es lebe die Freiheit.
  9. #28

    Quatsch

    "Smart" Zähler, wenn ich das schon höre.
    Als ob ich nicht in der Lage wäre bei meinem jetzigen Zähler den momentanen Verbrauch abzulesen. Aber der Generation iPad ist das offensichtlich zu umständlich. Alles was sie nicht "bequem vom Sofa aus" tun kann ist schon zu viel.

    Und wie bitteschön soll das Ding Strom sparen? Abgesehen davon, daß man Strom nicht sparen kann (oder legt man sich den gesparten Strom in den Keller bis man ihn braucht?) sondern bestenfalls nicht verbrauchen.

    Wenn der Zähler Nachts um 3 billigen Strom meldet schmeißt er meine Waschmaschine an - so wie 4 Millionen andere Zähler auch - dann ist es gleich vorbei mit billigem Strom und ich zahl das doppelte. Bleibt die Maschine dann stehen und wie lange soll das Spielchen dauern?
  10. #29

    Zitat von f_aus_m Beitrag anzeigen
    genau hier ist der Ansatz. Der Stromverbrauch muß der Produktion angepaßt werden, den Luxus ich. mache-wann-es-mir-paßt gibt es eben nicht mehr (jedenfalls nicht gratis)..
    WIESO? Wieso zum Teufel sollten die Deutschen ihren Stromverbrauch 'anpassen'?
    Waehrend der Rest der Welt uns auslacht und seine Klimaanlagen volles Rohr laufenlaesst zu Preisen von 10 US-Cent pro kWh?
    Ist Masochismus in Deutschland Staatsraeson?
    Der Gedanke draengt sich auf!








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