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Smart Grid: Intelligente Netze können Strombedarf drastisch senken

ddpDie Energiewende könnte viel effizienter sein: Laut einer Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, würde der Strombedarf zu bestimmten Tageszeiten um mehr als zehn Prozent sinken - wenn man Netze, Fabriken und Haushaltsgeräte mit moderner Kommunikationstechnologie aufrüstet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837517,00.html
  1. #10

    Jaja...

    Es gibt schon seit Jahrzehnten den Versuch der Verringerung der Netzkapazitäten - Taf-Nacht-Stromtarife. Genützt hat das bisher wenig, so dass die Stromversorger entsprechende Tarife einstampfen. Warum sollte das jetzt besser werden.
    Der BEgriff SMart-Grid ist Augenwischerei, da er am grundsätzlichen Verbrauch nichts ändert.
  2. #11

    Zitat von eggshen Beitrag anzeigen
    Schön wär's...ich wollte mir einen 'intelligenten Stromzähler' gönnen, um zumindest den 'lokalen' Verbrauch besser analysieren zu können.
    Dann lassen Sie sich doch privat einen einbauen! Wo ist das Problem?
    Kostet um 100 Euro und ist in ner halben Stunde vom Installateur Ihres Vertrauens eingebaut.
    Dann koennen Sie per Internet Ihren Stromverbrauch an jedem Ort der Erde ueberwachen.
  3. #12

    Zitat von zazzel Beitrag anzeigen
    In Privathaushalten ist das schlicht und einfach unglaublicher Unsinn, der zudem mit massiven datenschutzrechtlichen Problemen daherkommt.
    Welche Datenschutzbedenken haben Sie denn?
    Welches Beispiel großer Verbraucher im Privathaushalt - außer "zum Beispiel die Wäsche" - fällt den Dummschwätzern denn noch ein? Der Herd? Der Geschirrspüler? Das Licht? Die Heizungs-Umwälzpumpe? Die Playstation? Die Bauxit-Schmelze im Innenhof?
    Waschmaschine und Geschirrspüler sind doch beides gute Beispiele für Geräte, die fast tageszeitunabhängig laufen können, das E-Auto könnte in Zukunft ebenfalls auch nachts aufgeladen werden, ebenso wie Handy, Klapprechner und was sonst noch aufgeladen werden muss.
    Aber auch in Fernseher und Spielekonsolen könnte man ja theoretisch Akkus einbauen, die dann zu einer günstigen Zeit geladen werden und dann, wenn man sie benutzt vom Netz unabhängig laufen.
    Der planwirtschaftliche Unsinn kennt keine Grenzen. Klar, meine beiden Wärmepumpen-Geräte (Wäsche Geschirr) werden das Netz sicher sehr entlasten. Und diese Art der Steuerung trägt auch so zum Komfort. Noch mehr Scheiß, um den man sich nach der Arbeit kümmern soll: Strompreise checken und Waschladungen vorausplanen.
    Bei den Smart-Grids geht es doch gerade darum, dass Sie das nicht selbst machen sollen.
  4. #13

    Strombedarf

    Zitat von zazzel Beitrag anzeigen
    ....Welches Beispiel großer Verbraucher im Privathaushalt - außer "zum Beispiel die Wäsche" - fällt den Dummschwätzern denn noch ein? Der Herd? Der Geschirrspüler? Das Licht? Die Heizungs-Umwälzpumpe? Die Playstation? Die Bauxit-Schmelze im Innenhof?
    Komischerweise sind es immer Leute wie Sie, die sich über horrende Strompreise aufregen. Wer viel verbraucht, muss eben zahlen. So einfach ist das. Man kann halt auch keinen Rolls Royce fahren und sich dann an der Tankstelle über die Rechnung ärgern...
  5. #14

    Deutschland, wie man es kennt:

    Rumflennen über die böse Ökodiktatur, die uns unseren ach so tollen Atomstrom genommen hat und uns jetzt so seltsamen Kram aufzwingt, der ja eh nie funktionieren wird und dann zusehen, wie es bei den Chinesen auf einmal doch funktioniert und die wieder das Geschäft machen - wär ja nicht das erste Mal. Und überhaupt: Das habe ich früher so gemacht, dann mache ich das auch weiterhin so, meine Waschmaschine gehört mir!!!
    Wie war das noch: Deutschland, Land der Ingenieure und Erfinder - galt mal im 20. Jahrhundert, das ist aber inzwischen vorbei. Kantonesisch oder mandarin in Wort und Schrift ist vielleicht gar keine schlechte Voraussetzung, wenn man als Deutscher zukünftig noch einen Arbeitsplatz haben möchte...
  6. #15

    optional

    Zitat:
    "Ein Kühlhaus etwa soll mit voller Kraft arbeiten, wenn das Stromangebot besonders hoch ist. Sinkt das Angebot, kann es sich eine Weile abschalten und Energie sparen, so lange, bis sich die Temperatur einen zulässigen Höchstwert nährt."
    Das bedeutet, dass das Kühlhaus vorher mehr Energie verbraucht um stärker zu kühlen als notwendig um eine Temperatur zu erzeugen, die gar nicht gebraucht wird.
    Wo ist da die Stromeinsparung? Mit Logik haben es die Weltverbesserer wahrlich nicht so.
  7. #16

    Zitat von usti Beitrag anzeigen
    wenn ich z.B. wüsste, dass nachts der Strom generell billiger ist. Dann könnte ich mit einem timer so arbeiten, dass die Waschmaschine dann wäscht, Spülstopp kann man ja einstellen, um Knittern zu vermeiden. Leider bräuchte ich dazu einen anderen Stomzähler, dessen Installation noch zu teuer ist.
    Haben Sie und einige andere hier im Forum eine Hausratversicherung oder dergleichen?
    Wie sieht es denn aus, wenn Sie das Haus / die Wohnung verlassen haben (z. B. zur Arbeit) oder Sie schlafen und ihre Waschmaschine setzt Ihnen die Wohnung und eventuell die darunterliegende Wohnung unter Wasser, weil irgendwo irgendwas in der Maschine defekt wurde?
    Die Versicherung wird sich freuen, denn sie wird den Schaden nicht regulieren.
    Andere große Verbraucher sind z. B. der Herd, der Backofen, der Staubsauger, der Fön und das Bügeleisen. Was nützt einem ein niedrigtemperatur-gegarter Braten, der morgens um 6:00 Uhr fertig ist, wenn man nachts den preiswerten Strom nutzt? Um die Uhrzeit würde ich keinen Braten essen wollen. Die anderen o. g. Verbraucher wäre höchst schwachsinnig, diese nachts anzuschalten. Außerdem gibt es im Fall des Staubsaugers oder Föns schnell Streit mit den Nachbarn wegen des Lärms.
  8. #17

    Aufruf zur groben Fahrlässigkeit

    Wie kann ich guten Gewissens Haushaltgeräte zu preisoptimierten Zeiten laufen lassen, wenn einem das unbeaufsichtigte Nutzen dieser Geräte heute im Zweifelsfall als fahrlässiges Handeln ausgelegt wird? Schlaf- und Arbeitszeiten nach Stromtarif aussuchen?
  9. #18

    Kein Zwang, sie können sich auch freiwillig ruinieren.

    Niemand wird Sie dazu zwingen. Was soll also die Aufregung?
    Das zeigt, sie sind nicht willens, das ganze zu durchdenken. "Intelligente, flexible Strompreise" heißt, dass der Strom zu den Hochverbrauchszeiten - also den Zeiten wo die meisten Menschen ihre Haushaltsgeräte nutzen, mutmaßlich weil sie nur dann Zeit haben, massiv zu verteuern, um "Anreize" zu schaffen, eben zu anderen Zeiten die Geräte zu nutzen. Wie, Sie sind berufstätig und keine Hausfrau? Pech! Ihre Stromrechnung verdreifacht sich. Daher die Aufregung.
  10. #19

    Intelligente Stromzähler sind aus mehreren Gründen bedenklich:

    1) Ihre Anschaffungs- und Betriebskosten übersteigen den Nutzen um ein Mehrfaches.
    2) Über die Auswertung der Stromzähler wird der gläserne Haushalt geschaffen. Der Datenschutz ist praktisch nicht existent.

    Es gibt nur einen Ausweg aus der Misere: weg mit dem EEG und weg mit dem Atomausstieg.


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