DaimlerDer neue Elektro-Smart hängt die Konkurrenz locker ab - an der Ampel, und beim Preis. Aber reicht das, um die Welt zu elektrisieren? Mit 150 Kilometer Reichweite hat der kleine Kampfzwerg durchaus das Zeug zum Bestseller.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...815974,00.html
Crashtest Smart vs W204 - W204 / S204 - Mercedes-Forum.com
Das Video bedarf wohl keiner Kommentierung.
Ich hoffe, dass es für die meisten Leser zu erkennen war, dass der Porsche alleine als Einsatz für einen Schwungradspeicher gedacht war.
Siehe KERS bei der Formel 1. Die schmeißen wahrscheinlich die Akkus nach jedem Rennen weg.
Ich fahre ein Diesel-Cabrio, das im Schnitt 5 l auf 100 km benötigt. Das ist kein virtueller Zahlenwert sondern mein tatsächlicher Verbrauch. Und es ist kein Porsche.
Sie müssen sich nur mal die Energiekosten-Spezialisten hier genau ansehen. Da werden die Kosten für einen Liter hochversteuerten Diesel mit 1,50 € dem kWh-Preis für Strom gegenüber gestellt. Mal sehen ab welcher Anzahl an E-Fahrzeugen die Regierung plötzlich einen E-Mobilitätsstrom-Zuschlag verlangt.
Auch wird gerne der Wandlungsverlust bei Strom vergessen. Der Wandlungsverlust lässt sich im normalen Kfz mit Verbrennungsantrieb wunderbar im Winter zum Heizen nutzen. Mal sehen, wann das erste EMobil mit Dieselheizung auf den Markt kommt.
Wenn die das Modell von Renault übernehmen dann sind die 70 Euro/Monat die Mietkosten für die Batterie auf der Basis von 10000 Km/Jahr. Wenn die dann altert und der Kapazitätswert unter 75% fällt gibt es einen kostenlosen Austausch. Das Risiko liegt wohl eher darin, dass man mehr fährt und dann höhere Akkukosten am Bein hat und dass man nicht in 10 Jahre ganz ohne passenden Akku da steht.
Das Akkusystem muss ja erst mal in Gang kommen. Vermutlich wird es aber auch Aftermarketakkus geben und dann kann man ja rechnen. Selbstkaufen oder mieten.
Welches?
Ich kenne eine max. Fahrleistung von ca. 30.000 km. Dann müssen die Fahrzeuge in den Service. Egal ob Fahrzeuge des VW-Konzerns, BMW, Mercedes, Opel, Peugeot, Fiat, Renault etc.
Die müssen dann alle schon mit Langlaufölen ausgestattet sein.
Mir ist kein Fahrzeug bekannt, dass einen Service-Intervall von 100.000 km hat, würde aber gerne mal eins kennen lernen.
Nun, ausstattungsbereinigt mögen Sie Recht haben. Ich würde aber doch eher erwarten, dass die Elektro-Version gar keinen Aufpreis kostet bzw. günstiger ist. Klar gab es einen entsprechenden Entwicklungsaufwand, den gab es für den ersten Benzin-Smart doch aber auch. Würde man jetzt mit einer ähnlichen Marge wie beim Benziner kalkulieren, hätte smart die historische Chance, schnell durch Skaleneffekte ein dickes Ausrufezeichen in einem Zukunftsmarkt zu setzen. Und über die Masse könnte man den Entwicklungsaufwand dann ganz schnell wieder hereinholen.
Zwei plausible Gründe sehe ich allerdings für den Preis von 19.000€: 1) Die 70€ für die Batterie werden über den Kaufpreis subventioniert. 2) Es gibt nicht genügend Kapazitäten.
Das erste Video geht nicht. Das zweite Video ist ein bekannter Crashtest. Er sieht zwar spektakulär aus, aber die Zelle des Smart ist ganz geblieben. Hätte Sie sich mit diesem Test weiter beschäftigt, wüssten Sie, dass die "Verletzungen" der Dummys nicht erheblich waren.
Vergleichen Sie doch mal mit den Videos darunter.
Fairerweise hätten Sie dann auch einen mind. 20 Jahre alten W124 ohne Airbags gegen einen S-Klasse W220 mit 65 km/h crashen lassen müssen. Dann hätten wir uns das mal angeschaut.
Nach wie vor, ich sitze lieber im Smart als im W124 ohne Airbags.
Super link, vielen Dank dafür.
Allerdings muss noch abgewartet werden wie gut diese Akkutechnologie in der Praxis ist: Unfallsicherheit und Lebensdauer. Nach den ersten Zyklentests muss man sagen dass diese Bauart eher 300Wh/kg und 170$/kWh hat. Die 45Ah-Zellen gingen innerhalb von wenigen Zyklen herunter auf etwa 33Ah, und dann linear in Richtung 25Ah nach 500 Zyklen. Die Zyklenzahl ist für E-PKW noch perfekt, ich würde damit einen PKW mit 450kg Akkus für 18000 Euro ausrüsten, der dann nach den 500 Zyklen noch 100kWh fassen würde und bei durchschnittlich 25kWh/100km 230000km weit gelaufen wäre, bei Akkukosten von 7,82 Euro auf 100km.
ja. neuwagen fallen einfach so vom himmel direkt in die showrooms. allein der wasserverbrauch fürn popel Golf liegt nach der Marke von 300.000 Litern. sie müssen schon das ganze betrachtet, nicht nur blue efficenz aufn kotflügel draufkleben. wer sich alle 3 jahre nen neuwagen kauft, könnte unter umweltgesichtspunkten auf mit nem 30 jahre alten 14 tonnen schweren LKW ins büro fahren. kommt aufs gleiche raus.