... das die Politik endlich die Motorradführerschein-Pflicht für kleinere Motorräder aufhebt. Früher konnte man die kleinen Maschinen auch ohne fahren.
DaimlerWie kann man dem Verkehrsinfarkt in Großstädten entgehen? Und dabei auch noch das Klima schonen? Für die Daimler-Marke Smart ist die Antwort klar: Auf zwei Rädern - und mit Elektroantrieb.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832404,00.html
... das die Politik endlich die Motorradführerschein-Pflicht für kleinere Motorräder aufhebt. Früher konnte man die kleinen Maschinen auch ohne fahren.
Super Idee - war jemand von den Herren schon einmal in Vietnam? Da bringt soetwas richtig Verkehr auf die Strasse. Aber die waren ja sicher da - "Daimler's MB Vietnam subsidiary improperly booked corrupt payments".
gleich springt wieder der erste Troll ausm Off der mit seiem Auto 18 mal im Jahr 2000km am Stück in den urlaub fahren muss - wetten?
Was mich persönlich an den Dingern stört:
- kein vernünftiger Regenschutz
- Transportmöglichkeite unter 1 Kiste Bier
Wenn ich schnell vorankommen will in der Stadt, es nicht regnet und ich mit 2 Taschen auskommen nehm ich mein Rad ....
2 Sitzplätze
Kofferrraum o.ä. um vom Volumen her 2 Kisten Bier heimschaffen zu können
Regen / Winter / Schneetauglich
sowas hätt ich gern als Stadtgefährt. Ob das Ding dann 50km, 100km oder 150km Reichweite hat ist mir quasi egal. Ich sehe nur nicht ein für ein weitere alternative zu Rad und Ubahn jeden Monat mindestens 300 Euro auszugeben für den Unterhalt (dann würd ich mir n Auto kaufen wenn ich das wollte).
Also vor einem Jahr in Hanoi: keine E-Roller gesehen, dafür Millionen normale Knatterteile...
...und in Saigon fährt man Auto...oder auch diese knatternden stinkenden Mopeds, aber tatsächlich ein paar chinesische E-Roller gesehen. Der Norden ist noch zu arm dafür.
In China fahren die E-Roller in Massen herum.
Wäre auch für mich interessant (fahre jeden Tag mit einem großen Motorrad zur Arbeit, das 8l/100km verbraucht). Was wird ein solcher Scooter kosten? Und schafft er ein Tempo, mit dem man von "Speckgürtelorten" über Zubringerautobahnen in Städte fahren kann (Tempo 100.120, Strecken von 20-30km)?
Haben die Entscheider schon bemerkt, daß das iPhone nur 16% Marktanteil hat und Android über 60%?
"Denn kein Mensch käme auf die Idee, mit derartigen Fahrzeugen - oder auch einem E-Fahrrad sowie einem E-Roller - eine 300-Kilometer-Reise zu unternehmen"
Radreisende fahren 10.000de Kilometer auch ohne Batterie und Rennradler gerne mal 300-400 Kilometer am Tag. Auch ohne Batterie und Gestank sind da deutlich höhere Reichweiten drin - vielleicht nicht für alle aber durchaus auch nicht für "niemand"
Der Stadtverkehr ist das ideale Anwendungsfeld für E-Mobilität, denn -dieser Punkt fehlt im Artikel- hier kann der E-Motor seine Stärken so richtig ausspielen: Stadtverkehr bedeutet einen ständigen Wechsel zwischen Beschleunigung und Bremsen. Beim Verzögern wechselt der E-Motor in den Generatormodus und nutzt die Bewegungsenergie zum Aufladen der Batterie. Das erzielt die Effizienzvorteile, die auch Hybridfahrzeuge so sparsam machen. Bei gleichmäßiger Fahrt auf der Autobahn hingegen hält der Verbrennungsmotor locker mit.
Zweiter Vorteil: Der kleine, günstige Verbrennungsmotor eines konventionellen Rollers kann nicht denselben Wirkungsgrad erreichen wie der große, sehr viel teurere Motor eines PKW. Auch die Abgaswerte konventioneller Roller sind eine Katastrophe. E-Motoren hingegen sind in ihrem Aufbau so simpel, dass auch kleine, günstige Motoren hohe Wirkungsgrade erzielen. Und drittens: Die Vermeidung von Abgasen und Motorenlärm ist natürlich von ganz besonders hohem Nutzen in der Stadt!
Bleibt zu hoffen, dass sich hier endlich etwas tut. Wahrscheinlich müssen erst kleine Unternehmen die ersten Überaschungserfolge mit E-Rollern landen, bis auch die großen Hersteller auf den Zug aufspringen.
Der Trend mit den E-Bikes kommt aus China
Exporting China's e-bike marvel
http://ecarvolution.com/item/exporting-china-s-e-bike-marvel.html
Nebenbei helfen Elektrostromer dann noch die Hauswandfassade zu erhalten (Keine ätzenden Abgase) und weniger Krebsopfer.
Das Problem, dass es nicht vorwärts geht, sind die Hersteller. Sie versuchen, das derzeitige Konzept auf Elektro umzustellen, das aber an den Kosten scheitert. Wenn sie Elektroroller rausbringen, sind sie a) unverschämt teuer und b) eher Lifestyle-konzipiert als alltagstauglich. Der abgebildete Smart-Roller sieht toll aus, aber zum Einkaufen oder ins Büro fahren müsste ich dennoch einen Rucksack auf den Rücken schnallen.