Ach, es tut so gut jemanden so sachlich, kompetent, aber doch persönlich und nah über SM reden zu hören bzw. lesen.
Und natürlich hat er recht mit der Gewalt. Leute literarisch abmurksen ist okay, aber wehe es macht Spaß.
Anne BackhausWie brutal darf Sex-Prosa sein? Als Verleger von Sadmomaso-Büchern muss sich Matthias T. J. Grimme oft mit Juristen herumschlagen. Im Interview spricht der SM-Experte über Gewalt als Kommunikation, die praktischen Gefahren von erotischer Literatur und die Kleingarten-Mentalität der deutschen Szene.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...845866,00.html
Ach, es tut so gut jemanden so sachlich, kompetent, aber doch persönlich und nah über SM reden zu hören bzw. lesen.
Und natürlich hat er recht mit der Gewalt. Leute literarisch abmurksen ist okay, aber wehe es macht Spaß.
Da empfehle ich interesierten Lesern meine "SchmerzDame".
Ich hätte jetzt glatt gedacht, das steht typisch deutsch fürZitat von Artikel
"Bund deutscher Sado-Masochisten". ;-)
Wahrscheinlich wegen dem 50shades buch?
Tut mir ja schon leid wenn du da ein wenig positive aufklärung solchen anklang findet..... aber wir sind ja alles perverse gestörte therapie bedürftige-.-
*hachja* da gibs so schön viele zitate zu, so wie mit universum und unsicherheiten über unendlichkeit
Man könnte natürlich diese "Belästigung" mit etwas, das über die eigenen Erfahrungen hinausgeht auch als Horizonterweiterung verstehen. Aber dann blieben am Ende vielleicht nicht mehr genug Perverse übrig, gegenüber denen man sich als normal abgrenzen kann.
Aber ich kann beruhigen, Sex der NICHT mit Zustimmung aller Partner geschieht, wird auch in Zukunft nicht mal von den Tolerantesten viel Applaus bekommen.
Könnten sich übertriebene, irrationale Abneigungen bezüglich dessen, was sich in anderen Schlafzimmern abspielt vielleicht auch als Therapiegrund qualifizieren?
Und der witz hieran ist das die meisten masochisten/innen wahrscheinlich weitaus belehrter, erflogreicher und intelligenter sind....
Hinzu wahrscheinlich sich selbst bis ins tiefste innere kennen und es ausleben und geniesen, was ziemlich selten zu sein scheinnt, so sich selbst sein und dazu stehen was und wer man ist?
*schreibt sie in der hoffnung das ihr herrchen doch hoffentlich mal wieder kein kuschelsex möchte*
So viel kleinbürgerlicher Mief ist wirklich schwer zu ertragen. Es gibt genug Leute, die sich für das Interview interessieren. Warum lesen Sie den Artikel, wenn sie sich davon belästigt fühlen? Sie zahlen nichts für die Lektüre von Spiegel Online, wollen ihm aber vorschreiben, welche Artikel er nicht bringen soll?
Hier scheint ein Missverständnis über die Rollenverteilung in BDSM-Beziehungen zu herrschen, denn es gibt weitaus mehr männliche Subs als weibliche :
"Ein nicht geringer Prozentsatz der männlichen Bevölkerung in Deutschland bettelt darum, von Frauen gedemütigt, geschlagen, getreten und mit einem Strap-on sodomiert zu werden. Sie lassen sich an die Wand ketten, wie Mumien in Folien einwickeln oder halb ersäufen. Der eine leckt die Pisse seiner Domina auf, der andere dient mit Zaumzeug und Sattel als Reittier und ein weiterer möchte von „Mami“ gewindelt werden."
Aus "Die Steinzeitfrau - Damals und Heute"