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Skandinavien: Steinzeitfrauen starben bei blutigen Fehden
Greven/ DFG Projekt BlätterhöhleGewalt war in der skandinavischen Jungsteinzeit weit verbreitet - und machte auch vor Frauen nicht halt. Eine Forschergruppe hat die blutigen Auseinandersetzungen anhand der Schädelverletzungen analysiert.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-884034.html
- #10 18.02.2013 16:10 von
Schreiend komisch
Der erste Kommentar zum Thema ist wahrhaft preisverdächtig xD Die Steinzeitmänner müssen ja wahrhaft Wüstlinge gewesen sein! Echt, ich glaube, einige von denen waren geradezu Neandertaler und dazu noch Grobiane! Heutzutage sind die Männer eher so Kräuterlinge oder Weicheierlinge, oder nicht!? Ich habe übrigens den starken Verdacht, dass sich die feigen Steinzeitweiber zum Wegrennen vom bösen 'Wüstling' abwandten und dann eine Kopfnuss mit der Keule bekamen. Herzerfrischender Kommentar. Bitte mehr davon!
- #11 18.02.2013 16:13 von
Frauen waren Opfer
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Frauen "Kämpferinnen" waren. Ich glaube eher, dass sie weg rannten und dann auf der Flucht von hinten und damit rechts getroffen wurden.
- #12 18.02.2013 16:18 von
- #13 18.02.2013 22:18 von
Also, ob Sie da so richtig liegen....
Ich muß zugeben: Ich bin im "Feindesland" (Gomera) auch schon mal auf der Flucht gestürzt, auf der Flucht vor einem Stinkstiefel im Auto.
Und regte mich förchterlich auf darüber, daß man dort derart wenig unsere deutsche DIN beachtete, daß ich mich später MIT KOPFVERLETZUNG (die Parallele zum Leserbrief!) im Inselkrankenhaus wiederfand.-
ABER: wir stolperten nicht zu Zwölfen über das bescheidene Wasserrohr, 10 cm oberhalb OK Gehfläche. UND es waren auch nicht 12 Tollpatsche in diesem Krankenzimmer, sondern nur einer, nämlich ich.
Wenn ich gesterbst wäre, hätte ich, arm, daselbst ein niedliches Gräblein erhalten (hoffe ich!). Ganz für mich allein.
Und das widerspricht eigentlich Ihrer These, daß die Spezies damals
durch die - evtl. miserable - Infrastruktur zu Tode kam. Und wenn doch, dann aber nicht gleich massenhaft.
Sondern nur die Unglücksraben.
Und die brauchten dann nicht gleich ein Massengrab.
Aber im Artikel heißt es ja, man habe die Knochen in Massengräbern gefunden.
Das spricht also gegen Ihre These.
Noch ein unbescheidene Bemerkung meinerseits:
Wenn die dermaßen ungeschickt gewesen wären beim täglichen Über-Land-Gang, würden sich dort oben heutzutage doch bestimmt weniger Menschenwesen befinden: die "ungeschickten Gene hätten doch sicher überlebt...
Noch eine Anmerkung zur Ehrenrettung der Insel-Blechner:
Der Vorfall geschah vor über 40 Jahren. Inzwischen ist das Bauwesen dort auch sicherlich weiter.. - #14 19.02.2013 00:35 von
Die ganze Argumentation
geht ja davon aus, dass die Menschen zum Großteil Rechtshänder waren. Dieses "Phänomen" der Rechtshändigkeit ist jedoch erst in jüngerer Zeit aufgetreten, bzw. anerzogen worden.
In Wahrheit ist es auch heute so, dass viele Menschen im Grunde Linkshänder sind, denen die Rechtshändigkeit anerzogen wurde. Ich bin blos ein Laie, aber gibt es eine alltägliche Arbeit der frühen Menschen, die heute eindeutig zeigt, ob mit der linken oder bevorzugt mit der rechten Hand gearbeitet wurde?
Logischer erscheint es mir, dass es damals viel mehr Linkshänder gab als heute - #15 19.02.2013 03:35 von
optional
Mir kommen diese ganzen Schlussfolgerungen immer SEHR gewagt vor. Insbesondere weil man auch bei den Steinzeitmenschen eine Kultur (bestehend aus normativen Verhaltensweisen, ethischer Bewertung von richtig und falsch, rituellen Handlungen usw.) annehmen muss, die extrem verschieden von heutigen Kulturen sein kann.
Nur ein Denkbeispiel: Man stelle sich vor, dass Männer mit der rechten Hand kämpfen mussten, Frauen aber mit der linken. (Ein wenig vergleichbar mit den mittelalterlichen Regeln zur Benutzung von linken und rechten Händen.) Wenn dann noch die Regeln galten, dass in den ritualisierten Kriegshandlungen Männer Männer und Frauen Frauen angreifen, dann hätte man ebenso eine Erklärung. Vollkommen spekulativ, aber wer kennt schon die damalige Kultur genauer?
Der Rückschluss auf "moderne archaische Kulturen" ist jedenfalls immer recht gewagt, und man muss sich bewusst sein, dass alles mit einer hohen Unsicherheit behaftet ist. - #16 19.02.2013 06:31 von
????
ich gönne ja jedem Wissenschaftler sein Hobby, aber welche Erkenntnis genau ergibt sich jetzt daraus für die Gegenwart? oder welche überhaupt? sind ja alles nur Vermutungen! ?
- #17 19.02.2013 07:42 von
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