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Skandalversicherung: Ergo-Vertreter sollen Wucher-Riester verkauft haben

Sie nannten es Kaiser-Rente: Versicherungsvertreter der Hamburg-Mannheimer sollen Zehntausende von überteuerten Riesterverträgen verkauft haben. Kurz nach dem Sexskandal droht dem Mutterkonzern Ergo damit*neuer Ärger.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...767543,00.html
  1. #40

    -

    Zitat von spon-1277755831106 Beitrag anzeigen
    das ist doch totaler Unsinn und vermutlich wissen Sie das auch. Es gibt auch 80jährige ohne Abitur, die schon aus Höflichkeit nicht auflegen mögen. Nicht jeder Mensch ist dazu in der Lage, sich gegen die systematische Abzocke zu wehren. Die Strukturvertriebe heuern bewusst Leute an, die dann in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis akquirieren. Wenn Sie so aufgeklärt sind, sollten Sie die perfiden Methoden doch kennen. Wenn Sie gegen die Ordnungsmacht sind, finden Sie manipulierten Geldautomaten vermutlich auch ganz ok, weil der aufgeklärte Bürger es ja bemerken könnte.
    Sie vergleichen einen manipulierten Geldautomaten mit einem unüberlegt abgeschlossenen Versicherungsvertrag? Nochmals, am Telefon können Sie keine Versichrung abschließen, schon gar keine LV/RV. Wenn Sie 80jährig eine RV/LV abschließen, wundert es mich stark, dass Sie keinen Vormund haben.
  2. #41

    Quatsch

    Zitat von anne2312 Beitrag anzeigen
    Ich kann es so langsam nicht mehr lesen/hören und werde jetzt den unsachlich diskutierenden Schreibern den Unterschied zwischen HMI und HMS erläutern. Da beide Unternehmen eine völlig unterschiedliche Arbeitsweise haben, sollte man sie nicht in einen Topf werfen!!!

    .... gute Schulung der HMS nicht nur sehr qualifiziert, sondern arbeiten auch serviceorientiert, da sie ihre Kunden schließlich behalten bzw. Empfehlungen bekommen möchten, um ihren Bestand zu erweitern.
    Der Strukturvertrieb HMI(Hamburg-Mannheimer International) ist in der Regel auf ein Produkt (LV oder RV) spezialisiert und versucht dieses beginnend im eigenen Verwandten-/Bekanntenkreis zu verkaufen. Der Kunde hört nach seiner Unterschrift oftmals nie wieder etwas von denen, hat also keine Betreuung und keinen Ansprechpartner. Das verärgert verständlicherweise den Kunden. Eine Ausbildung oder Qualifikation findet bei den Strukkis so gut wie keine statt. Es ist für Menschen geeignet, die viele Freunde haben, in Vereinen oder an der Theke ihrer Stammkneipe.
    In der Regel sind es sehr junge Leute, die sich gedankenlos mitreißen lassen und vom großen Geld und dicken Autos in jungen Jahren träumen. Dass es hier auch Haken gibt, wie mangelhafte Eignung, schlechte Ausbildung, hohes zu tragendes Storno nach Weggang etc., sollte jedem klar sein. Je mehr einem heutzutage versprochen wird, umso höher ist auch das Risiko! Demensprechend steht bei denen auch 'die zu machende Kohle' im Vordergrund und nicht das Gewissen gegenüber dem Kunden.
    Der HMI hat das negative Image der Hamburg-Mannheimer zu verantworten, was derzeit wieder hochkocht. Incentives wie beim HMI gibt es bei der HMS nicht. Damit HMI und HMS nicht mehr verwechselt werden, hatte man bei der Namensumstellung auf ERGO ganz bewusst den Namen 'HMI' beibehalten, um endlich eine Differenzierung herzustellen. Es verstecken sich jedoch etliche HMIler unter den Namen 'ERGO', was nicht korrekt und so gedacht ist.

    Die schlechten Erfahrungen wurden so gut wie immer mit HMI Leuten gemacht oder früher mit Mitarbeitern, die mal eben nebenbei Versicherungen verkauften. Seinerzeit gab es noch nicht die Vorschrift der Ausbildung und Prüfungen. Hier ist auch der Kunde gefragt und sollte selbst mitdenken bzw. sich erkundigen und Qualifikationen des Vermittlers fordern. Er sollte seine eigenen Erfahrungen mit der Betreuung und Ansprechbereitschaft machen, ohne sofort einen Vertrag zu unterschreiben. Jeder Mensch hat doch seinen eigenen Verstand und Willen! Sowohl als Mitarbeiter des HMI als auch als Kunde!
    HMI ist jetzt die Bad Bank der Hamburg Mannheimer. Etwas billig, denn Bonus bzw. das 14. Monatsgehalt haben die HM-Sach Leute immer gerne kassiert. Wasch mich, aber mach mich nicht nass!
  3. #42

    -

    Zitat von rama-6 Beitrag anzeigen
    Sondern das Bundesversicherungsamt ist zuständig.
    Dieses Amt wird aber nichts unternehmen.
    Das habe ich erlebt,beim Betrug der außereuropäischen Auslandsrentner.
    Nach § 47 SGB I ist die Rente Kostenfrei zu Überweisen,bis zur Hausbank im Ausland.
    Steht auch so im http://www.bmas.de/portal/11040/rentenzahlung.html

    Aber was kam für Antwort?
    Wir sind nicht Zuständig,aber im DRV-Bund ist das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde aufgeführt.

    Dabei geht es um ca.2 Milionen Euro,um die Rentner und Witwen betrogen werden,im Monat.

    Selbst dem Spiegel,dem Tagesspiegel,der TAZ noch dem ND war das eine Meldung Wert.

    Wobei alle diese Medien den Bescheid der DRV-Berlin an mich erhalten haben,Auslandsrenten werden Kostenfrei bis zur Hausbank im Ausland überwiesen.
    Bis zur... könnte es also sein, dass Ihre Hausbank Gebühren erhebt ab Tranfer? Das ist ähnlich "frei Laderampe". Damit ist nicht Ihre Laderampe gemeint.
  4. #43

    Haben Sie sich verlaufen?

    Zitat von mats123 Beitrag anzeigen
    Riester ist ohne eine komplette Volksverdummung. Da werden Milliarden an Fördergeldern bezahlt, die direkt in die Taschen der Finanzkonzerne wandern. Der Sparer hat nicht viel davon. Aber dafür haben jetzt so einige rot-grüne lukrative Jobs in der Finanzindustrie bekommen. Walter Riester, Bert Rürüp und andere haben mit Riester Kasse gemacht, und wir dürfen das alles mit unseren Steuern und weiteren Staatsschulden bezahlen. Danke rot-grün. Der gleiche Pfusch wie bei Hartz IV, wo ein 50jähriger Familienvater nach 30 Jahren Arbeit bei Arbeitslosigkeit erst seine Ersparnisse aufbrauchen muss, aber ein 20jähriger Faulpelz und Nichtsnutz sofort voll ALGII abkassiert. Kein Wunder, dass viele Schüler sich in der Schule verweigern, die haben sich schon längst für ein lockeres Leben mit ALG II entschieden. Danke rot-grün. Fragt mal die Lehrer.
    Das, mein Herr, ist der mit Abstand dümmste Artikel, den ich jemals im Spiegel-Forum gelesen habe. Sind Sie sicher, dass Sie sich nicht eigentlich viel lieber im Bild-Forum verwirklichen möchten?

    Dass skrupellose Versicherungsmenschen viele Ihrer Kunden abzocken und das Ganze leider Methode zu haben scheint, ist zwar richtig, aber der Rest, den Sie da anführen, ist ein unausgegorenes, klischeeüberladenes Gemenge.

    Zunächst: Der 50jährige Familienvater hätte nach Ihrer Darstellung dann schon 30 Jahre als Selbständiger unterwegs sein müssen. Sobald er als Angestellter beschäftigt war, ist über die sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle und den damit verbundenen Abgaben sichergestellt, dass er ALG I und nicht II bekommt, mithin also nicht dem 20jährigen "Faulpelz" gleichgestellt ist. So viel Differenzierung sollte man den eigenen Ausführungen schon gönnen. Oder wussten Sie das gar nicht?

    Und was bedeutet "voll abkassieren" und "ein lockeres Leben mit ALG II"? Ich glaube, Ihnen persönlich geht es immer noch so gut, dass Sie gar nicht wissen, wovon Sie da reden. Ein lockeres Leben lässt sich mit den paar Cent jedenfalls nicht führen, das ist sicher. Es ist möglich, sich von Monat zu Monat gerade so durchzuschleppen, aber am eigentlichen Leben in einem normalen sozialen Umfeld ist nicht ansatzweise zu denken.

    Ich habe den Eindruck, Sie schleppen Ihre eigenen, höchstwahrscheinlich selbstverschuldeten Probleme und die damit verbundenen Frustrationen hier mit ins Forum und verbreiten dann Ihre schlechte Laune und platten Ansichten.

    Daher nochmal meine Frage, ob es Ihnen nicht besser täte, sich bei der Bild auszutoben. Uns hier wäre damit auf jeden Fall gedient.
  5. #44

    Wie nannte man sie doch ?

    Zitat von fleischwurstfachvorleger Beitrag anzeigen
    Der Wolf im Schafspelz bleibt trotzdem ein Wolf
    Ach ja, Hamburg Mafia glaub ich.......................
  6. #45

    Wo ist das Verbraucherschutzministerium-ist die Finanzlobby zu stark für Ilse Aigner?

    Zitat von Zuwaxx Beitrag anzeigen
    Die Sparer und Versicherten werden schamlos abgeschöpft, unter www.fonds-etf.de findet sich ein Vergleichsrechner der aufzeigt wie Banken mit normalen Fonds hohe Provisionen erzielen, meist ohne das es die Anleger bemerken. Eigentlich ein Fall für das Verbraucherministerium. Provisionen offenlegen und gesondert unterschreiben, wäre hier eine Lösung.
    Wieso werden die Provisionen nicht einfach gesondert unterschrieben? Da könnte sich dann jeder Kunde überlegen ob dies gerechtfertigt ist und andere Angebote einholen. Aber solange, ohne ausreichende gesetzliche Vorgaben, weiterhin alles im Kleingedruckten versteckt werden kann, werden die Kunden eben weiter dem Finanzgewerbe ausgeliefert bleiben. Alles wird in D reglementiert, aber hier herrscht Großzügigkeit. Tragen die Parteispenden der Finanzwirtschaft mit dazu bei?
  7. #46

    Nennt sich Fernabsatz

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Moment.

    Ich habe NOCH NIE von einem Versicherungsvertrag am Telefon gehört. Höchstens eine Terminvereinbarung für ein Beratungsgespräch. Ferner ist es doch an Ihnen, nicht abzuschließen. Fallen im Internet? Wenn man einfach nicht wild klickt und jede email öffnet, passiert da idR nichts. Vor dem Versicherungsvertretet nebenan müssen Sie sich nicht schützen. Er tut seinen Job, aber Sie müssen schon den Vertrag lesen, den SIe unterschreiben und nicht einfach nach dem Grundsatz "Treu & Glauben" handeln.
    ich bin mir selber nicht sicher, inwieweit die Einführung der Vermittlerrichtlinien 2007, Auswirkungen auf einen Vertrag per Fernabsatz hatten. In den Anträgen verschiedener Gesellschaften die mir zur Verfügung stehen, wird auf diesen aber immer noch bei der Widerrufsbelehrung darauf verwiesen.

    Dank elektronischer Antragsverfahren können Anträge an die jeweiliege Gesellschaft übermittelt werden. Je nach Vermittlerstatus ( Makler, Ausschließlichkeit etc ) ist im Sachgeschäft keine Kopie eines Antrags f. d. Gesellschaft nötig.

    Im Streitfall haben Sie als Kunde jedoch alle Trümpfe. Genauso haben Sie alle Trümpfe bei fehelndem Beratungsprotokoll in der Hand halten ( zumind. f. abgeschl. Verträge nach Einführung EU-VMRichtl. )
  8. #47

    Ja,frei Laderampe.

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Bis zur... könnte es also sein, dass Ihre Hausbank Gebühren erhebt ab Tranfer? Das ist ähnlich "frei Laderampe". Damit ist nicht Ihre Laderampe gemeint.
    Laderampe ist meine Hausbank in Thailand.
    Diese erhebt die Gutschriftgebühr für meine Rente in Höhe von
    150,-Baht.
    Aber die Bank of America in Verbindung mit der Bundesbank erhebt eine Überweisungsgebühr von 600,-Baht.
    Was geht uns eine Fremdbank an,die mit der Bundesbank zusammenarbeitet,wobei die Bundesbank sich weigert,
    den Vertrag uns offenzulegen?

    Wobei die Bank of America noch die Frechheit besaß,eine Wechselgebühr zu erheben.0,025 % unser Rente wurden uns nochmal mit Einverständnis der Bundesbank in Rechnung gestellt.
  9. #48

    Zitat von anne2312 Beitrag anzeigen
    Ich würde auch zu keiner Beitragsfreistellung raten, da Sie bei der nächsten Gesellschaft erneut die Organisationskosten tragen.
    Der beste Rat wäre: nicht bei der einen Bude beitragsfrei stellen und woanders erneut behumsen lassen.
    Sondern hier beitragsfrei stellen lassen und KEINE Riestervertrag mehr abschliessen... Wer riestert kann es sich offenbar leisten auf Rendite zu verzichten...
  10. #49

    'Schuster bleib bei Deinen Leisten'

    Zitat von SirTurbo Beitrag anzeigen
    Der beste Rat wäre: nicht bei der einen Bude beitragsfrei stellen und woanders erneut behumsen lassen.
    Sondern hier beitragsfrei stellen lassen und KEINE Riestervertrag mehr abschliessen... Wer riestert kann es sich offenbar leisten auf Rendite zu verzichten...
    Ohne Kenntnis der familiären und Einkommensverhältnisse ist es mehr als gewagt, etwas über den Sinn oder Unsinn einer Riesterrente von sich zu geben.

    Wo bitte gibt es heutzutage eine Rendite von mindestens 32 % durch staatliche Zulagen oder Steuerersparnis? Lieber das Geld bei der Bank für 2 % anlegen? Oder sich lieber eine Geldanlage von der Bank/Sparkasse aufschwatzen lassen mit der Zusage einer guten Rendite (niemals annähernd 32 %), jedoch mit einem so hohen Risiko, dass selbst die eingezahlten Beträge weg sind und man anschließend noch Prozess- und Anwaltskosten tragen darf, um sein Recht zu bekommen?

    Es ist richtig, dass die Riester-Rente später versteuert wird, jedoch dann mit dem niedrigen Steuersatz eines Rentners oder bei zu kleiner Rente auch gar nicht.

    Mein Rat: Schuster bleib bei Deinen Leisten! Wenn man keine Sachkenntnisse hat, sollte man sich mit seinen Aussagen einfach zurückhalten.


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