Skandal um Lustreisen: Mutterkonzern stärkt Ergo-Chef den Rücken

dapdErgo-Chef Torsten Oletzky gerät wegen der Lustreisen seiner Mitarbeiter in die Kritik, doch der Mutterkonzern Munich Re hält an ihm fest. Dessen Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard sagte dem SPIEGEL, Oletzky habe "die Vorfälle korrekt aufgeklärt und angemessene Maßnahmen ergriffen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...853608,00.html
  1. #1

    Titel

    Das ausgerechnet die ERGO versucht, sich als andere Versicherung darzustellen, ist der Witz der Versicherungsgeschichte. Transparenz, Vertrauen, bla bla bla.

    Kein anderer Versicherer unterhält so einen unseriösen Strukturvertrieb wie die ERGO. Man benennt ihn um, weil durch Budapest auch der bis dato meisten Konsumenten unbekannte Name HMI verbrannt ist und macht einfach so weiter.

    Der früher für HMI zuständige Vorstandsvorsitzende mimt den Unwissenden und den Aufräumer und alle Swinger-Freunde, wunder wunder, sind immer noch im Amt. Ist halt blöd in diesen Zeiten seine besten Verkäufer und Verkaufsleiter zu feuern. Dann lieber alles weiter unter den Teppich kehren und so tun, als gehöre das alles der Vergangeheit an.

    Selten klaffte das Werbeziel und die Wirklichkeit soweit auseinander wie bei diesem Laden.
  2. #2

    wir arbeiten schliesslich

    für den größten Versicherer Deutschlands . . . . ERGO dürfen wir wohl auch etwas Lust haben . . . . . oder auch : cogito ergo sum . . . . was ? Machen wir's doch einfach.
  3. #3

    Kündigen

    kann man eigentlich aufgrund solcher Vorkommnisse seine Versicherung kündigen?
  4. #4

    Cogito / coeo : kleiner Unterschied

    nee, nicht Cogito, ergo sum -Ich denke, also bin ich. Sondern: coeo - ergo sum. (von coire-ich komme zusammen) - Geld und Lust sind halt eng beieinander, sonst lohnt das Geldmachen nicht ...;
  5. #5

    ergo

    dvag und awd sind auch strukturvertriebe - glaubt jemand, daß die eine bessere moral haben?
  6. #6

    Zitat von werder11 Beitrag anzeigen
    dvag und awd sind auch strukturvertriebe - glaubt jemand, daß die eine bessere moral haben?
    Zumindest versuchen sie nicht einem 8-stelligen Werbetat sich als die bessere, transparentere und vertrauensvollere Werbung darzustellen.

    Abgesehen davon würde ERGO dadurch auch nicht besser da stehen.
  7. #7

    Habe verstanden!

    Dass die Kunden ergo (das Wortspiel passt gerade) nicht nur ganz offensichtlich zu hohe Beiträge zahlen, weil sie unwissentlich diese "Belohnungsreisen" mitfinanzieren, sondern auch noch die Ausbeutung der Frauen in Drittländern fördern.
    @ishibashi: Jürgen Klopp z.B. hat sich nach Bekanntwerden des Skandals als Werbeträger der Ergo sofort zurückgezogen. Als "kleiner" Kunde - und besonders als Kundin - kann man dort nur alle Policen sofort (zum nächstmöglichen Termin) kündigen.
    Bei einer solchen Firmenphilosophie kann man nur als Verbraucher handeln. Sonst merken die nix... ! Erst, wenn die Umsatzzahlen dramatisch einbrechen, wird etwas passieren.
  8. #8

    Moral

    Zitat von Ishibashi Beitrag anzeigen
    kann man eigentlich aufgrund solcher Vorkommnisse seine Versicherung kündigen?
    Natürlich! Und auch können Sie den TV abschalten, wenn Olympia kommt. Möglich, dass nicht alle Entscheidungsträger schnaxeln, aber kassieren durchaus!
  9. #9

    optional

    Zitat aus diesem SPON-Artikel:
    "Erst durch einen "Handelsblatt"-Artikel erfuhren die Ergo-Kunden von den zweifelhaften Trips. Noch Anfang 2011 führte etwa eine Reise etliche Versicherungsvertreter in den Swinger-Ferienclub "Hedonism II" auf Jamaika."

    Zitat aus Der Spiegel, Ausgabe 29/2011, S. 62:
    "So wollte der Geschäftsstellenleiter der Ergo-Versicherung in Frankfurt am Main seinen Turboverkäufern Anfang des Jahres etwas Gutes tun. Deshalb lud er sie zu einer großen Sause in das Hedonism II Resort, ein berühmt-berüchtigtes Swinger-Hotel auf Jamaika."