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Skandal-Testament: Die Lady, der Chihuahua und das Millionenerbe

Wall-Street-Erbin Gail Posner hat ihre Nachfahren gut versorgt. Ihrem Sohn hinterließ sie eine Million Dollar - ihr Hund allerdings bekam dreimal so viel plus eine Luxusvilla. Das sah der Sohn nicht gern. Er zog vor Gericht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,701772,00.html
  1. #1

    Haushälterin geerbt

    Zitat aus dem Artikel:
    Denn Conchita hat gerade groß abgestaubt: Ihre sonderliche Herrin, die kürzlich verstorbene Wall-Street-Erbin Gail Posner, hat ihr drei Millionen Dollar vermacht - sowie eine Neun-Millionen-Dollar-Prachtvilla am Wasser mit sieben Schlafzimmern und einer eigenen Haushälterin.

    ----

    Ist es schon wieder so weit? Kann man auch einen Haushälterin vererben?

    ... und ich dachte die Zeit der Sklaverei sei auf der Nordhalbkugel abgeschafft.
  2. #2

    tjo

    Da sieht man mal was passiert wenn man verwöhnte Viecher machen lässt, was sie wollen.
    Und ich meine nicht den Chihuahua ...
  3. #3

    Titel

    Zitat von bstock Beitrag anzeigen
    Zitat aus dem Artikel:
    Denn Conchita hat gerade groß abgestaubt: Ihre sonderliche Herrin, die kürzlich verstorbene Wall-Street-Erbin Gail Posner, hat ihr drei Millionen Dollar vermacht - sowie eine Neun-Millionen-Dollar-Prachtvilla am Wasser mit sieben Schlafzimmern und einer eigenen Haushälterin.

    ----

    Ist es schon wieder so weit? Kann man auch einen Haushälterin vererben?

    ... und ich dachte die Zeit der Sklaverei sei auf der Nordhalbkugel abgeschafft.
    Nein, ganz so weit ist es noch nicht. Wie es tatsächlich ist, steht ja auch in dem Artikel. Aber es ist ja schon länger so weit, dass die Journaille die Wahrheit etwas "anpasst" damit das ganze etwas reisserischer Rüberkommt. Das ist schliesslich wichtiger als Tatsachen.
    Also um noch mal auf die richtige Formulierung zu kommen: Der Haushälterin wurden div. Millionen und lebenslanges freies Wohnrecht in der Villa vermacht und der Bedingung, dass sie für den Hund (und weitere Tiere der ehem. Herrin) sorgt. Es wurde also keine Haushälterin an den Hund vererbt.
    Durchgeknallt war die olle trotzdem.
  4. #4

    Reiche eben...

    Die vererben Geld an Ihre Haustiere bevor sie mit dem Geld was vernünftiges anfangen.
    Ich meine es gibt unzählige wohltätige Organisationen die dringend Gelder benötigen für ihre Sachen.

    Neulich habe ich gesehen, dass es in New York eine Eisdiele gibt, wo man sein Eis für nen Tausender mit Blattgold veredeln lassen kann. D.h. die Reichen fressen jetzt schon ihr Geld lieber auf bevor Sie bereit sind etwas davon mit den weniger privilegierten zu teilen.

    Die müssten täglich dafür beten, dass wir weniger erbarmungslos sein werden wenn das Blatt sich wendet.
  5. #5

    Die Lady, der Chihuahua und das Millionenerbe

    na ja!
    Vielleicht steht noch etwas mehr im Testament.
    Vielleicht steht dort, daß dem Sohn nach NATÜRLICHEM Ableben des Hundes, nach erdenklichst aufmerksamer Pflege, auch noch der Rest des Erbes des Hundes anheim fällt.
    Damit wollte die Erblasserin sicher verhindern, daß der Hund sofort nach ihren Tod abgeschoben oder vergiftet wird.
    Mooshammer hat es mit seine Daisy ja auch so gemacht.
    Wenn der Sohn jetzt klagt, zeugt das auch nicht gerade von Scharfsinn seiner seits.
    Die Dame war sich wohl darüber im Klaren, was sie für einen Burschen aufgezogen hatte.
    H.
  6. #6

    ...

    Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
    na ja!
    Vielleicht steht noch etwas mehr im Testament.
    Vielleicht steht dort, daß dem Sohn nach NATÜRLICHEM Ableben des Hundes, nach erdenklichst aufmerksamer Pflege, auch noch der Rest des Erbes des Hundes anheim fällt.
    Damit wollte die Erblasserin sicher verhindern, daß der Hund sofort nach ihren Tod abgeschoben oder vergiftet wird.
    Mooshammer hat es mit seine Daisy ja auch so gemacht.
    Wenn der Sohn jetzt klagt, zeugt das auch nicht gerade von Scharfsinn seiner seits.
    Die Dame war sich wohl darüber im Klaren, was sie für einen Burschen aufgezogen hatte.
    H.
    ich bezweifele, daß einer der beteiligten so etwas wie eine zivilisierte erziehung genossen hat. das ganze ist ein einziger ausbund an irrationaler wahrnehmung und dekadenz. im auge der menschlichkeit ein ganz armseliges beispiel...
  7. #7

    Es war doch ihr Geld

    Es war doch ihr Geld, dann darf sie auch damit machen, was sie will. Das geht doch niemand anderes was an.
    Was soll das Neidgeklaeffe? Sicherlich, diese Entscheidung ist seltsam. Aber, wie gesagt, das war ihr Geld. Basta.
    Ob man es der Kirche vermacht, der Krebsstiftung oder nem Koeter. Soll doch jeder machen, was er will.

    Blattgold auf dem Eis: Wer so dumm ist und das Geld dafuer ausgibt. Gut fuer den, der diese Geschaeftsidee hatte.

    In Deutschland gibt es doch auch eine Currywurstbude, wo man Currywuerste mit Blattgold essen kann. Wem's gefaellt, bitte.

    Es gab ja auch schon immer den Likoer (Danziger Goldwasser), da schwimmt auch Blattgold drin. Ist ein Gag und kostet kein Vermoegen.








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