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Skandal-Aufarbeitung: Missbrauchsopfern droht der Maulkorb

Drei Bundesministerinnen, 60 Experten: Am Runden Tisch zum Missbrauch stehen die Interessen von Institutionen und Parteien im Zentrum, nicht die der Opfer. Jetzt geht es um mögliche Entschädigungen. Etliche Betroffene haben ganz andere Probleme: Sie sehen sich Klagen mutmaßlicher Täter ausgesetzt.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...748348,00.html
  1. #70

    Aua!

    Zitat von pussinboots Beitrag anzeigen
    Lächelich. Das Sie von Hauptreligionen sprechen, sagt eigentlich schon alles.

    Gruß
    der gestiefelte Kater
    Der von mir verwendete Bezeichnung "böse, böse Hauptreligion" war eine Verballhornung der Ausführungen des von mir zitierten Foristen, stammt im Original also nicht einmal von mir.
    Komisch, dass Sie das nicht gemerkt haben, aber das sagt über ihren Post eigentlich schon alles.
  2. #71

    Die ganzen Schwarzröcke

    sollen zum Teufel gehen, wo sie auch herkommen und diese verlogenen Parteien mit dem "C" im Namen direkt mitnehmen.
  3. #72

    Pfui

    Aber Netzsperren im Namen des Kampfes gegen Kinderpornographie einführen.

    Den Politikern dieses Landes ist keine Sünde zu gross, um sie zu begehen. Welch Willkür.
  4. #73

    Lieber Peter Wensiersksi

    Ich habe fast einen Schlag bekommen so traf mich die o.g. Information. Und es ist noch nicht vorbei - mein Magen fühlt sich noch völlig taub an.

    http://salvatorkollegklausheide.leid....over-blog.de/

    gez. Peter R.

    Zum Thema:

    Für diese Entgleisungen können sich Betroffene nur noch fremdschämen. Wie widerlich kommen die verbalen Neidfürze dieser vollgefressenen Diener Gottes daher. Perverslinge – kriminelle Pädosexuelle - die sich erst an Kinder vergingen, deren Leben zerstören,... diese Zerstörung zelebrierten und sich danach noch feiern ließen als sei alles völlig legal gewesen.

    Und die jetzt sogar noch die Stirn haben zu poltern und uns maßregeln, wir – die Betroffenen sollten nicht übermäßig die Hände offen halten. Hat man dafür noch Töne? Die haben wohl den Kanll nicht gehört? Haben die tatsächlich noch die Stirn Ansprüche an uns zu richten wir – wir sollen uns bitte nicht bereichern.

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    Solch neidgetriebene Klerikalpropaganda – die sich jetzt auch noch pervers dazu aufruft die Betroffenen nochmal zu schänden und ihnen versucht erneut schlechtes Gewissen einzureden indem sie hintertrieben unterstellen den Betroffenen ginge es nur ums Geld. Solchen Klerikalaposteln sollte man kein Forum mehr bieten uns zu beschämen und zu entmündigen.

    ------

    Aber ja doch: Ja – mir geht’s um Geld. Und zwar um viel Geld. Ich habe ein Recht auf finanzielle Gutmachung und Erleichterung. Ich habe ein Recht auf Hilfe durch das Katholenpack, was mich zerstört und missbraucht hat. Missbraucht in mehrfacher Hinsicht. Sexuell, psychisch und physisch – das täglich - schmerzhaft – jahrelang. Das Pack hat uns zu Seelennarbenträgern gemacht - hat an uns mehrere Millionen DM verdient und verdient deshalb unser Reücksicht nicht. Ich lasse nicht zu, dass sie uns nochmal Meinung diktieren und UNS zum schweigen zwingen.

    Ja und weil es Verbrechen waren habe ich genau deshalb ein Recht auf lebenslange Therapie. Und zwar auf eine Therapie die ich will und für gut und erfolgreich betrachte - und nicht etwa solche Therapien - die der katholischen Kinderschänderkirche und Kinderschänderpolitik in die Hände spielt. Womöglich noch bei kath. Therapeuten und Scheinheiligen.

    ------

    Eine private Therapie – und nur um diese kann es gehen – kosten die Betroffenen mehrere tausend Euro. Möglicherweise mehrere Hunderttausend Euro. Und genau deshalb will ich eine hohe finanzielle Entschädigung – und keine Almosen. Ich lasse mich nicht noch einmal demütigen und abbürsten - meinen Preis bestimme ich. Den bestimmt nicht Leutheusser Schnallenberger und auch nicht Bischoff Meyer. Nein, den bestimme ich. Nie wieder sag ich nur – nie wieder lasse ich mich von Pfaffen vereinnahmen und fremdbestimmen!!!
  5. #74

    J a- es ght nur ums Geld. worum sonst? Um die Entschuldigung? Sie wollen mich wohl hö

    Zitat von Geometretos Beitrag anzeigen
    Mag sein, daß ich sehr unsensibel bin. Mir scheint es so, als ob es den (angeblichen) Mißbrauchs-Opfern von Priestern vorwiegend um's Geld geht. Wenn man das Pech hat(te) von einer nichtkatholischen Person mißbraucht zu werden, gibt's - mangels Masse - leider nichts.

    Die Rechtsanwälte verdienen sich vermutlich dumm und dusselig.
    Ja selbstredend geht es mir ums Geld. Therapien - lieber User - i.d. Fällen zahlt die Kasse nicht. Die kasse kann sich rausreden wie seien zu alt. Und ehrlich .. die meisten Therapien gehen ein bis drei Wochen und dann müssen die Betroffenen wieder mit dem Dreck allein klar kommen. Nein - so nicht!

    Also muss Therapie privat bezahlt werden und die Kosten sind heftig. Ja - sie haben recht. Mir geht es ausschließlich ums Geld. Wollen Sie mir das neiden?

    Unter 50 000 Euro geht gar nichts.

    Deutschland ist ein widerlicher Neidstaat.
  6. #75

    ...

    Zitat von augu Beitrag anzeigen
    Das ist sicher ein Problem, das viel zuwenig Beachtung findet:
    Staatliche Unterstützung für die falschen Vereine, denen es nicht um wirkliche Opferhilfe, sondern um eigene Profilierung geht und deren Motivation fragwürdiger Ideologie entspringt...
    100 % Zustimmung !

    Daher -> Keinen Cent mehr für die Katholen !

    ;-)
  7. #76

    Missbrauchsopfern droht der Maulkorb

    Obwohl ich nicht zu den Opfern gehöre, möchte ich diesen
    Menschen zustimmen. Als ehemaliger Ministrant (Jahrgang 1930)raunten wir uns hinter vorgehaltener Hand die selt-samen "Handgreiflichkeiten" von jungen Kaplänen an bestimm-ten nachgiebigen (sprich wehrlosen) Jungen. Wer sich wehrte oder den Eltern davon berichtete, wurde als Lügner oder Phantast bezeichnet, denn so etwas "tut ein geistlicher Herr" nicht. Wurde es doch einmal öffentlich, dann wurde dieser Kinderfreund nach Rom versetzt, oder in eine Land-pfarrei. Zur Entschädigung: Wann wird dieser lebens- und liebesfeindlichen Institution der Geldhahn abgedreht? Unser Staat, der blöderweise auch noch automatisch die Steuern (ab Baby-Zwangstaufe) eintreibt und den Managern des Glau-bens noch Milliarden(!) nachwirft, muss endlich den Auftrag des Grundgesetzes erfüllen und eine Trennung von Staat und Kirche vollziehen - zum Wohl der wahren Christen...
  8. #77

    es sind die gleichen typen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Bundesministerinnen, 60 Experten: Am Runden Tisch zum Missbrauch stehen die Interessen von Institutionen und Parteien im Zentrum, nicht die der Opfer. Jetzt geht es um mögliche Entschädigungen. Etliche Betroffene haben ganz andere Probleme: Sie sehen sich Klagen mutmaßlicher Täter ausgesetzt.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...748348,00.html
    die ddr,stasi u.a. noch in 50 jahren verfolgen wollen.die aber bei gleichen und schlimmeren verfehlungen ihrer klientel ganz schnell den mantel des schweigens drüberdecken wollen.bzw. es den tätern ermöglichen gegen die opfer noch einma vorzugehen.welche kranke gesellschaft ist das schon?
  9. #78

    Aus aktuellem Anlaß reaktiviert

    Zitat von sysop:
    Drei Bundesministerinnen, 60 Experten: Am Runden Tisch zum Missbrauch stehen die Interessen von Institutionen und Parteien im Zentrum, nicht die der Opfer.
    Das stimmt, war aber zu erwarten.
    Ist anderswo auch so: der GBA z.B., das Gremium, das jährlich darüber befindet, welche Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden, besteht ausschließlich aus Kassenfunktionären und Medizinern (Pharmalobbyvertreter all inclusive versteht sich). Da sucht man Arbeitgeber, Patientenvertreter, Lobbyisten der Versicherten auch vergeblich.

    Einen unschätzbaren Vorteil hat das Ganze aber: die Mitglieder des Runden Tisches sind mit Namen, Adressen und Funktion angegeben. So kann später niemand sagen: "war ich nicht, war nicht dabei, habe von nichts gewußt".

    Es gab kritische Stimmen bei den Mitgliedern des runden Tisches, aber die waren in der Minderheit.

    Entscheidend ist einzig und allein, dass die RKK z.B. ihren guten Leumund verloren und damit einen Teil ihres Einflußes verloren hat. Den sie jahrhundertelang zu Unrecht besaß.

    Und dass ein ausreichend großer Teil der Bevölkerung verstanden hat, dass die Täter mitten unter uns leben und alle möglichen Posten innehaben. Dass sie nicht nur männlichen Geschlechts sind und dass sie keine grünen Punkte im Gesicht haben.

    Angelika Oetken, Berlin, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit
  10. #79

    defrock

    Zitat von ergo-oetken Beitrag anzeigen
    Einen unschätzbaren Vorteil hat das Ganze aber: die Mitglieder des Runden Tisches sind mit Namen, Adressen und Funktion angegeben. So kann später niemand sagen: "war ich nicht, war nicht dabei, habe von nichts gewußt".
    Es gab kritische Stimmen bei den Mitgliedern des runden Tisches, aber die waren in der Minderheit.
    Richtig – und wenn man die Liste durchgeht, erschrickt man über das Fehlen wichtiger Opferverbände
    es wurde wieder einmal zu viel ÜBER und nicht MIT Überlebenden geredet.
    Und das Fernbleiben von 50% der Teilnehmer bei der Gesprächsrunde mit 7 Betroffenen aus der unter merkwürdigen Umständen entstandenen „Bundesinitiative der Betroffenen“ war ja ein deutliches Zeichen....



    Zitat von ergo-oetken Beitrag anzeigen
    Entscheidend ist einzig und allein, dass die RKK z.B. ihren guten Leumund verloren und damit einen Teil ihres Einflußes verloren hat. Den sie jahrhundertelang zu Unrecht besaß.
    Das ist nur ein Teil, andere Glaubensgemeinschaften gehören ebenfalls in den Fokus der Aufmerksamkeit und des ideologischen „defrockings“ .
    Gerade der immense Einfluss der RKK auf den Ablauf des RuTiKi ist beim Durchlesen der Protokolle an entscheidenden Punkten unübersehbar(Entschädigung, Leitlinien Strafverfolgung...)

    Zitat von ergo-oetken Beitrag anzeigen
    Und dass ein ausreichend großer Teil der Bevölkerung verstanden hat, dass die Täter mitten unter uns leben und alle möglichen Posten innehaben. Dass sie nicht nur männlichen Geschlechts sind und dass sie keine grünen Punkte im Gesicht haben.

    Angelika Oetken, Berlin, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit
    Das wiederum möchte ich noch bezweifeln, ob der Teil groß genug ist!


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