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Sinns Euro-Buch: Auf verlorenem Rechnungsposten
Wie schreibt man ein Buch über eine Thema, das verflixt wichtig ist - aber zugleich so abstrakt, dass es selbst Experten kaum verstehen? Hans-Werner Sinn hat sich an dieser Aufgabe versucht. Sein Werk über die Target-Salden hat Bestseller-Potential.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-859508.html
- #1 08.10.2012 15:33 von
Es geht Sinn also wieder einmal
um eine Bankenrettung, diesmal die Bundesbank. Wie Herr Sinn sich überhaupt immer nur zu Wort meldet, wenn seinen Freunden (dass sind die, die wegen Monatseinnahmen von mehr als 18.000 Euro aus der Statistik fahlen) Gefahr droht.
- #2 08.10.2012 15:34 von
Sinn hat Recht
Man kann über Sinn durchaus geteilter Meinung sein, er ist ein sperriger Typ, der nicht gerade auf Sympathie aus ist. Aber seine Vorhersagen über Ursachen und Verlauf der Finanz-Krise waren bis jetzt größtenteils richtig. Und genau das ist beängstigend.
- #3 08.10.2012 15:38 von
Komisches Schema
Wieso überweist die Griechische Zentralbank nicht einfach das Geld? Laut Schema hat die Geschäftsbank ja eine Überweisung getätigt... Die (auf Euro lautende Überweisung) könnte doch einfach weitergeleitet werden. Also halten die Griechen das Geld zurück? Es kann ja wohl kaum verschwunden sein... Langsam glaube ich es gab nie Geld....
- #4 08.10.2012 15:38 von
Sinns Euro Buch
Herr Sinn macht Sinn, denn die sog. Target Salden sind auch Deutsche Kredite an die Suedlaender = Schuldner, nur dass hier das Parlament nicht von der Regierung befragt wurde eine Genehmigung nicht vorliegt. Unsere Verplichtungen unter ESM sind auf Euro 190 Milliarden begrenzt, Guarantien nicht einbezogen, EZB nicht beruecksichtigt, und dazu kommen inzwischen Euro 1,000 Milliarden aus dem Verrechnungssaldo. Kanzlerin Merkel, bitte wann ist genug genug auch fuer ihren Appetit, die deutschen Steuerzahler zu belasten...? Karl
- #5 08.10.2012 15:40 von
Gutes Geld sollte...
... man dem schlechten nicht hinterherwerfen. Aber die Bundesregierung ist ja noch jung, sie lernt das noch.
- #6 08.10.2012 15:40 von
Lauter so Murks-Meldungen
Das Kartellamt hat gestern die Abschaffung/Neugestaltung des EEG verlangt. Spitzenmeldung sogar in der Tagesschau. Wieso wird denn hier darüber mit keinem Wort berichtet?
- #7 08.10.2012 15:42 von
- #8 08.10.2012 15:42 von
Das aus der Nummer keiner mehr rauskommt ohne Riesenknall ist doch irgendwie seit dem Tag klar, als der Euro eingeführt wurde. Man führt keine gemeinsame Währung in halb Europa ein und dreht das später wieder halbwegs friedlich zurück.
Wir sollten einfach aufhören da rumzuheulen. Passiert ist passiert, langfristig ist es die einzig richtige Entscheidung. Vielleicht müssen wir einmal (diesmal) richtig viel bezahlen, weil es nicht klappt, dann ist das halt Lehrgeld.
Über die DM jedenfalls würden sich China und Co. kaputt lachen. Nette, kleine DM ... guck Dir an wie niedlich die ist ... stupps nach links, stupps nach rechts.
Worum es gehen muss ist, die Geldströme zu kontrollieren. Oder wenigstens zu beobachten. Und da scheint das Buch ja einen guten Beitrag zu leisten. - #9 08.10.2012 15:46 von
Der Euro: die Sozialisierung der Verluste
Der angeblich gewerkschaftsnahe Herr Bofinger bejubelt hier das, was er eigentlich kritisieren sollte: nämlich dass der Euro es den Geschäftsbanken ermöglicht hat, ihre zweifelhaften Forderungen auf den Steuerzahler abzuwälzen, ihre Verluste also zu sozialisieren. Herr Sinn, der ja immer als arbeitgeberfreundlich angesehen wird, hält das nun für einen Fehler, wenn nicht für einen Skandal. Und das ist es auch.Zitat von Artikel
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