CorbisSingle-Männern geht's mies, das legt eine Studie nahe: Ohne Frau, so scheint es, können sie einfach nicht glücklich sein. Wer aber seinen alleinstehenden Kumpel mit Verkupplungsversuchen zwangsbeglücken möchte, sei gewarnt - so elend ist das Alleinsein nicht.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,856968,00.html
Der gute Mann weiß wohl nicht, daß es in Großstädten ein massives Überangebot an Frauen gibt, auch jungen, zumeist Singles. Die Jungs verkümmern auf dem Land. Die junge Dame, die mir erzählte, daß es in Franfurt doppelt so viele Frauen wie Männer gibt, lebte natürlich als Single und erklärte mir, daß sie höchstens mit einer Frau zusammenziehen würde. Männer wären ja so was von unerträglich. Oder wie das eine charmante Hamburgerin formulierte: Sex durchaus, aber nicht dieses laute schmutzige stinkende Schwein in meinem Bad.
Tatsächlich gibt es in den Metropolen etwa zwanzig Prozent Schwule, nicht nur in Köln. Das liegt einerseits daran, daß die Mädels sie nicht wollen, wenn sie nicht reich, berühmt und gehorsam sind, andrerseits haben sie vor den Mädels zuviel Respekt, den ihnen eine besitzergreifende und machtbewußte Alleinherrscherin wie Mutter oder Schwester eingebleut hatte.
Werden Paare älter, leben sie sich gepflegt auseinander, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Viele trennen sich auch richtig oder teilweise, gehen sich also aus dem Weg, aber in den meisten Fällen erträgt man den Partner, weil allein die Ansprache schon einen Wert darstellt.
Dieses Kumpelmärchen darf glauben wer will, es mag bis spätestens dreißig stimmen. Danach haben die Kumpels nämlich Kinder, keine Zeit, sind weggezogen oder eigenwillig. Man bekommt sie nur zu gemeinsamen Aktivitäten, wenn man sie schmerzhaft tritt. Dem Autor sei empfohlen, einfach mal am Abend eine Kneipe zu besuchen, in der nicht geraucht wird, und Männer zählen, egal ob alleine, mit Frau oder Mann, falls er zwischen den schnatternden Damen überhaupt welche entdecken kann.
Ulkig ist übrigens die männliche Pärchenbildung ab etwa fünfzig. Vermutlich abgehalfterte Ehemänner, die ein Gegenüber brauchen. Männer sind davon offensichtlich sehr viel mehr abhängig als Frauen. Frauen reicht es wohl, wenn man die Probleme angesprochen hat.
Ich finde die Darstellung dieses Artikels sehr klischeelastig. Ich glaube kaum, dass sich jemand bewusst aussucht Single zu sein. „Single-Sein“ ist aus meiner Sicht und Erfahrung das Ergebnis aus den Lebenssituationen und den Umständen des Jetzt. Man kann sich bewusst dazu entscheiden zu einem bestimmten Zeitpunkt Single zu werden oder man ist temporär Single, weil man weiter daran arbeitet irgendwann den richtigen Partner zu finden. Wir sind nicht dafür bestimmt Single zu sein. Eine Partnerschaft ist, von sicher wenigen Ausnahmen abgesehen, jedermanns Ziel. Single sein spiegelt entweder Enttäuschungen aus vergangenen Beziehungen wieder, das falsche Verständnis für partnerschaftliches Miteinander oder die falsche Partnerwahl. Im Übrigen hat die Emanzipation der Frau ihren Teil dazu beigetragen. Die Karriere der Frau wird immer so hoch aufgehängt, Kindererziehung tritt in den Hintergrund und wird auf Kinderbetreuungsstätten abgewälzt, treten dann Probleme auf, haben sie dann nicht mehr die Kraft, weil sie doch im Beruf sooo gefordert werden. Wer hat dann wieder die Gesamtverantwortung und hat Lösungen zu entwickeln. Genau! Der Partner oder Ehemann der diese Probleme ohne Partnerschaft nicht hätte.
Fazit: Alter Spruch! Auf jeden Topf passt ein Deckel. Man Muss ihn nur finden!
..habe mir die Woche eine tolle Couch gekauft von meinem Geld und gestern Abend kam eine Freundin vorbei. Wir haben zusammen auf dieser gegammelt, Wein getrunken, sogar etwas tiefsinnig debatiert. Am Ende sind wir ins Schlafzimmer sie hat mich massiert usw usf. gegen 3 uhr ist sie heim und ich bin heute früh erwacht und hab entspannt und in Ruhe gefrühstückt. Ich bin zwar bereit für eine Beziehung aber solange das nicht kappt macht mich der Status quo nicht gerade unglücklich, ich habe gern viel Zeit für mich und die fülle ich aus wie ich es denke.
ich bin eher der Familienmensch und war nach meiner Scheidung Single und hatte dabei nicht so viel Spaß. Jetzt ist es schöner mit neuer Frau und Kind, aber man braucht die Richtige dazu. Und da fangen die Probleme an. Also kann ich alle Männer gut verstehen die sich das Beste aus beiden Welten suchen gerade bei den heutigen Frauen. Die machen das nämlich auch gerne, bloß da ist es dann Selbstverwirklichung. Also Männer holt Euch was ihr wollt und verlasst und werft weg was ihr nicht braucht!
ob man sich den Zustand (Single-sein) selbst ausgesucht hat, und auch auf das Alter. Und natürlich auf die Alternative... will heißen, möchte ich die/den dauernd bei mir zu Hause herumlaufen haben ;-)
und überwiegend glücklich. Es gibt die ein oder andere Stunde, wo ich gerne nicht allein wäre - und nicht nur körperliche Nähe suche. Aber im Verhältnis zum Monat beträgt diese Zeit vielleicht einen Tag. Wenn ich das mit dem Aufwand und der Mühe vergleiche, die man ins nicht-allein-sein investiert - und dann evtl. trotzdem weggeworfen wird... lohnt sich nicht.
Alleine muss ich meinen Haushalts- und anderen Pflichten nachkommen, kann meine Zeit aber absolut frei gestalten ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Also besteht der Tag aus: Schlafen Arbeit Zocken Fussball Kino Kumpels. Ich mag Frauen - keine Frage. Aber ich sehe mich nicht willens ständig einer Frau imponieren, sie zu beeindrucken, geschweige sie bekochen zu müssen. Vielleicht treffe ich ja mal eine Frau, die ihren Hobbys auch ohne Mann nachgehen kann, mit der man aber auch gemeinsam was unternehmen kann, die ebenso arbeiten geht wie ich und die nicht unbedingt ein (oder mehrere) Kind(er) will. Wenn das Kind nämlich erst einmal da ist, gibt es keinen Spaß mehr im Leben - und da ich dazu nicht verpflichtet bin, ziehe ich den Spaß vor. Gibt eh genug Menschen auf der Welt.