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Silber für Heidemann: So viel Drama in einer einzigen Sekunde

Getty ImagesWütende Proteste, wilde Diskussionen und sogar ein Sitzstreik: So einen dramatischen Fechtfinaltag haben die Olympischen Spiele noch nicht erlebt. Am Ende hatte Britta Heidemann die erste Medaille für Deutschland erkämpft. Aber die Geschichte des Abends gehörte ihrer unglücklichen Halbfinalgegnerin.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,847294,00.html
  1. #100

    Zitat von Romanum Beitrag anzeigen
    Genau, siegen ist böse und sollte endlich verboten werden...
    Die Verhöhnung eines unterlegenen Gegners sollte verboten werden, nicht das Siegen! Fechten beruht auf einem eigentlich tödlichen Zweikampf, da fragt man sich ohnehin, warum so etwas "olympisch" werden konnte?
  2. #101

    Heidemann hat regelkonform gewonnen,

    somit völlig korrekt und Regelkonform! Falls die Koreanerinnen gewonnen hätte, wäre das bei dem Gleichstand auch nur per vorherigen Losentscheides geschehen, also durch Zufall, und nicht durch eigene Leistung.

    Zitat von crunchy_frog Beitrag anzeigen
    ... Da wäre es ein Zeichen von sportlicher und vor allem menschlicher Grösse gewesen, der Gegnerin wenigstens die Hand zu geben ...
    Heidemann hatte ihr die Hand gegeben, außerdem ist ein Wettkampf kein evangelischer Jugendtag.
  3. #102

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Das Ärgerliche ist, daß nun wieder ein halbes Volk unnötig gegen Deutschland voreingenommen ist, wo es so einfach gewesen wäre, sich durch sportlich sauberes Verhalten Respekt zu verdienen.
    Auf den Respekt von Menschen, die von einer Person auf ein ganzes Volk schließen, verzichte ich persönlich gerne.

    Unabhängig davon kann ich keine Verfehlung der Athletin erkennen. Sie hat gefochten, sonst nichts, mithin getan, wofür sie nach London gereist ist.

    Die sicherlich problematische Entscheidung hat sie weder getroffen noch so gefordert, sie hat sich schlicht herausgehalten und die dafür zuständigen Personen machen lassen. Selbst wenn die Entscheidung eine Fehlentscheidung wäre - was ich bezweifeln möchte - wäre das in keinster Weise Frau Heidemanns Fehler. Zu Sportlichkeit gehört auch, Entscheidungen von Referees zu akzeptieren, selbst wenn sie menschlicherweise einmal falsch wären. Das scheinen viele hier zu vergessen.
    Vermutlich deshalb muss man sich auch nicht wundern, wenn Schiris selbst in der Kreisklasse gerne mal "aufs Maul" bekommen, weil sie ein Abseits oder einen Elfmeter übersehen.
  4. #103

    Sie haben den Kampf nicht gesehen oder?

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Die Verhöhnung eines unterlegenen Gegners sollte verboten werden, nicht das Siegen! Fechten beruht auf einem eigentlich tödlichen Zweikampf, da fragt man sich ohnehin, warum so etwas "olympisch" werden konnte?
    Natürlich jubelt man nach so einem Duell, aber das dei Gegnerin verhöhnt wurde ist eine ziemlich exklusive Ansicht. Wie nach jedem Gefecht wurde abgegrüßt, incl. Shake-Hands. Dass die Koreanerin an einem Gespräch mit Heidemann wenig Interesse hatte kann man da nachvollziehen.

    Und was den Rest angeht. Fechten ist ölympische Gründungssprortart. Zum einen eine der wenigen Sportarten, die 1896 tatsächlich ausgeübt wurden und zum anderen war Pierre de Coubertin selbst Fechter
  5. #104

    Zitat von AlbertWesker Beitrag anzeigen
    Der Jubel über einen Sieg soll also schlimm sein?
    Glaubt hier wirklich jemand, das eine Sportlerin in so einer Situation mitbekommt, was sich neben der Bühne abspielt?

    Aber wer hat sich bitte diese Vorteilsregel ausgedacht?
    Diese ist ja mal richtig unfair und kann dazu führen, dass einer von zwei Wettkämpfern null Initiative zeigen muss und nur kontert.
    Diese Regel wurde eingefuehrt, weil der Sudden Death sonst Ewigkeiten dauern könnte. Es war manchmal schon noch viel unattraktiver 10 Minuten taktieren zu sehen, als einer der den Punkt machen muss.
  6. #105

    Empathie

    Zitat von Endlager Beitrag anzeigen
    Heidemann hatte ihr die Hand gegeben, außerdem ist ein Wettkampf kein evangelischer Jugendtag.
    Und was ist mit dem quasi-religiösem "olympischen Geist"? Das Erste was der Dame einfiel war ihr Buch zu promoten, in dem steht was man vom Fechten für das Leben lernen kann. Empathie offenbar nicht.
  7. #106

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Die Verhöhnung eines unterlegenen Gegners sollte verboten werden, nicht das Siegen! Fechten beruht auf einem eigentlich tödlichen Zweikampf, da fragt man sich ohnehin, warum so etwas "olympisch" werden konnte?
    Wann, wie und wo hat Britta Heidemann ihre Gegnerin verhöhnt?
  8. #107

    Zitat von Romanum Beitrag anzeigen
    Wann, wie und wo hat Britta Heidemann ihre Gegnerin verhöhnt?
    Es geht doch nicht um Fakten.

    In Foren sind auch immer Masochisten unterwegs, die selbst vergehen moechten um der guten Welt willen. Die in vorauseilendem Gehorsam selbst ihre Brille im Staub zerknirschen frei nach dem Motto: hier im warmen Nest, dort draussen geliebt. Das ist eine Berufung, die insbesondere Foristen im Alter zwischen 20 und 30 befaellt.

    Und wenn dann noch Traenen fliessen, dann ist das Unrecht doch umso groesser. Wer - wer schon nicht Keltologiestudent - wollte da nicht naechstens eine Eiche innig umschlingen? :)
  9. #108

    Zitat von rgom Beitrag anzeigen
    Und was ist mit dem quasi-religiösem "olympischen Geist"? Das Erste was der Dame einfiel war ihr Buch zu promoten, in dem steht was man vom Fechten für das Leben lernen kann. Empathie offenbar nicht.
    Nun bringst Du aber einiges durcheinander. Religion passt hier so gar nicht, nicht mal quasi. Nehmen wir doch Philosophie, das hatten wir heut' noch nicht. Und ja, mein Name ist auch Prian, und der meiner Frau auch.
  10. #109

    Es werden jetzt wohl alle Reister gezogen..

    Zitat von rgom Beitrag anzeigen
    Und was ist mit dem quasi-religiösem "olympischen Geist"? Das Erste was der Dame einfiel war ihr Buch zu promoten, in dem steht was man vom Fechten für das Leben lernen kann. Empathie offenbar nicht.
    ..um die Feinseligkeiten zu stützen.. was hat das bitte mit dem vorangegangen Wettbwewerb zu tun? Richtig: Nichts!
    ..Und wer meint, bei allen Interwiews bekommt man immer wohlüberlegte und angemessene Statements.. war noch nie selbst in einer solchen Situation, ..oder hat bisher nie zugehört! ;-)


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