Getty ImagesWütende Proteste, wilde Diskussionen und sogar ein Sitzstreik: So einen dramatischen Fechtfinaltag haben die Olympischen Spiele noch nicht erlebt. Am Ende hatte Britta Heidemann die erste Medaille für Deutschland erkämpft. Aber die Geschichte des Abends gehörte ihrer unglücklichen Halbfinalgegnerin.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,847294,00.html
somit völlig korrekt und Regelkonform! Falls die Koreanerinnen gewonnen hätte, wäre das bei dem Gleichstand auch nur per vorherigen Losentscheides geschehen, also durch Zufall, und nicht durch eigene Leistung.
Heidemann hatte ihr die Hand gegeben, außerdem ist ein Wettkampf kein evangelischer Jugendtag.
Auf den Respekt von Menschen, die von einer Person auf ein ganzes Volk schließen, verzichte ich persönlich gerne.
Unabhängig davon kann ich keine Verfehlung der Athletin erkennen. Sie hat gefochten, sonst nichts, mithin getan, wofür sie nach London gereist ist.
Die sicherlich problematische Entscheidung hat sie weder getroffen noch so gefordert, sie hat sich schlicht herausgehalten und die dafür zuständigen Personen machen lassen. Selbst wenn die Entscheidung eine Fehlentscheidung wäre - was ich bezweifeln möchte - wäre das in keinster Weise Frau Heidemanns Fehler. Zu Sportlichkeit gehört auch, Entscheidungen von Referees zu akzeptieren, selbst wenn sie menschlicherweise einmal falsch wären. Das scheinen viele hier zu vergessen.
Vermutlich deshalb muss man sich auch nicht wundern, wenn Schiris selbst in der Kreisklasse gerne mal "aufs Maul" bekommen, weil sie ein Abseits oder einen Elfmeter übersehen.
Natürlich jubelt man nach so einem Duell, aber das dei Gegnerin verhöhnt wurde ist eine ziemlich exklusive Ansicht. Wie nach jedem Gefecht wurde abgegrüßt, incl. Shake-Hands. Dass die Koreanerin an einem Gespräch mit Heidemann wenig Interesse hatte kann man da nachvollziehen.
Und was den Rest angeht. Fechten ist ölympische Gründungssprortart. Zum einen eine der wenigen Sportarten, die 1896 tatsächlich ausgeübt wurden und zum anderen war Pierre de Coubertin selbst Fechter
Es geht doch nicht um Fakten.
In Foren sind auch immer Masochisten unterwegs, die selbst vergehen moechten um der guten Welt willen. Die in vorauseilendem Gehorsam selbst ihre Brille im Staub zerknirschen frei nach dem Motto: hier im warmen Nest, dort draussen geliebt. Das ist eine Berufung, die insbesondere Foristen im Alter zwischen 20 und 30 befaellt.
Und wenn dann noch Traenen fliessen, dann ist das Unrecht doch umso groesser. Wer - wer schon nicht Keltologiestudent - wollte da nicht naechstens eine Eiche innig umschlingen? :)
..um die Feinseligkeiten zu stützen.. was hat das bitte mit dem vorangegangen Wettbwewerb zu tun? Richtig: Nichts!
..Und wer meint, bei allen Interwiews bekommt man immer wohlüberlegte und angemessene Statements.. war noch nie selbst in einer solchen Situation, ..oder hat bisher nie zugehört! ;-)