SiemensWenn über die Senkung des CO2-Ausstoßes diskutiert wird, stehen meist die Pkw im Vordergrund. Großes Sparpotenzial gibt es aber auch bei Lkw. Siemens hat jetzt ein System zu Elektrifizierung der Laster gezeigt. Dabei setzt der Automobil-Zulieferer auf eine mehr als hundert Jahre alte Technik.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...833133,00.html
Das Thema "Elektro-Lkw" ist ein gefundenes Fressen für die Technik-Nerds auf Wikipedia, siehe
Oberleitungslastkraftwagen
Für große Muldenkipper im Bergbau (über 100t Nutzlast) ist der Elektroantrieb über Oberleitung bis heute Standard.
Nun, Abschätzungen liessen sich gut machen, wenn man sie auf Erfahrungswerten von O-Busbetrieben z.B. in Solingen oder diverser Schweizer Betriebe aufbaut:Zitat von sysop
- Material- und Baukosten für Masten, Fahrleitungen, Unterwerke etc.
- Kosten für Hybrid-Lkw mit Elektroantrieb und Dieselgenerator (Erfahrungen macht Siemens ja gerade)
Es fragt sich nur, welcher Marktanteil erreicht werden kann, wenn man sich die bunte Mischung von Lkws aus aller Herren Länder auf den Autobahnen anschaut...
verpulvert oder angefordert werden ... Fragt einfach mal in Vancouver nach wie die das mit den Bussen in der City machen dann kann man schonmal viel Geld und Co einsparen und das ZÜGIG einführen!!!
wieso das system nicht gleich transformieren und induktionsschleifen in die strassendecke der hauptstrassen einfräsen? german high tech - wo bist du? dann könnten auch die pkw dieses system nutzen und nebenbei könnte der dezentral erzeugte ökostrom darüber eingespeist werden! für ein öffentliches system könnten subventionen fliessen nicht aber für an geschäftsmodellen orientierte lösungen!
Interessante Idee! Noch effizienter fahren allerdings Gütertransporter mit Stahlrädern auf Schienen, weil das die Reibung verringert und superlange "Gigaliner" zusammengestellt werden können. Und siehe an: Die Infrastruktur existiert bereits! Sie nennt sich Eisenbahn...
Wisst Ihr eigentlich, was das kostet? Nicht nur der Installationsaufwand, sondern auch die Wartung?
Selbst da, wo bereits Oberleitungen da sind, sind die Transporter auf ganz spezielle Routen angewiesen, die bestimmt 1/100 der gesamten Stadtfläche ausmachen. Und dann müssen Diese auch immer rasch freigemacht werden, damit der ÖPNV nicht behindert wird.
EVENTUELL wäre es möglich, die LKW mit zusätzlichen Gleisrädern auszustatten, und Die die Bahnstrecken nutzen zu lassen. Aber auch dieser Zug ist schon längst abgefahren.
Ich glaube, die Leute haben zu viel SuperMarioBros (der Film im Kino) gesehen.
Es fehlen die Angaben zu dem Elektro-Energieverbrauch dieser riesigen Masse von LKW´s. Da waere ein neues Leitungsnetz erforderlich welches ein Vielfaches groesser sein muesste als zB fuer den Energietransport der Windenergie von Nord nach Sued. Man schaue sich nur die riesigen LKW-Kolonnen an, die sich taeglich auf der Autobahn bewegen. Jeder LKW hat vermutlich einen Verbrauch von min. 200-300 kWh - mehr als viele Mittelstandsbetriebe.
Richtig. Und da das deutsche Solarstrompotential noch nicht einmal für den PKW-Verkehr reichen wird, rauchen die Kohlekraftwerksschlote kräftig weiter. Irrsinnig teuere Investition für NULL CO2-Ersparnis.
(Das wissen Siemens-Ingenieure mit klarem Kopf sicherlich auch - aber wozu das Forschungsgeldergeschäft kaputtmachen? Eigennutz-motivierte Lobby eben!)