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Sieg für Umweltschützer: Gericht stoppt geplante Elbvertiefung

DPADie ganz großen Frachtschiffe können den Hamburger Hafen vorerst nicht anlaufen: Das Bundesverwaltungsgericht hat einem Eilantrag von Umweltschützern stattgegeben und die Ausbaggerung der Elbe vorerst gestoppt. Bis zur endgültigen Entscheidung wird es aber noch Jahre dauern.

Sieg für Umweltschützer: Gericht stoppt geplante Elbvertiefung - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Auf See und vor Gericht...

    ...st man in Gottes Hand. Die Richter sind sich offenbar nicht bewußt das sie möglicherweise einer Wirtschaftsregion nachhaltig schaden. Rotterdam und Antwerpen wird ein Dienst erweisen. Sicherlich müssen für die Elbvertiefung Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden, jedoch sollte man nicht unterschätzen das einmal verlorene Liniendienste so leicht nicht wieder nach Hamburg zurück kehren werden. Direkt am Hafen hängen nur über 100.000 Jobs, von den indirekten will ich gar nicht sprechen. Für diese Jobs gibt es leider keinen Artenschutz, dafür aber für jeden Wattwurm. Glückwunsch an die Richter, sie brauchen sich um das Wohl und Wehe in der Metropolregion Hamburg keine Gedanken zu machen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die ganz großen Frachtschiffe können den Hamburger Hafen vorerst nicht anlaufen: Das Bundesverwaltungsgericht hat einem Eilantrag von Umweltschützern stattgegeben und die Ausbaggerung der Elbe vorerst gestoppt. Bis zur endgültigen Entscheidung wird es aber noch Jahre dauern.

    Sieg für Umweltschützer: Gericht stoppt geplante Elbvertiefung - SPIEGEL ONLINE
    Und nicht nur bei den Nuturschuetzer knallen die Korken, sondern vor allem in Belgien und den Niederlanden. Der einzige Konkurrent wird mal wieder ausgebremst.
    Der Bund kann ja schon mal die Autobahnen und Bahngleise nach Rotterdam und Antwerpen . Waere zumindest Sinnvoller als solche nach Wilhelmshaven zu bauen.
  3. #3

    Alle reden von Europa ...

    Zitat von veryfriendly Beitrag anzeigen
    ...st man in Gottes Hand. Die Richter sind sich offenbar nicht bewußt das sie möglicherweise einer Wirtschaftsregion nachhaltig schaden. Rotterdam und Antwerpen wird ein Dienst erweisen. Sicherlich müssen für die Elbvertiefung Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden, jedoch sollte man nicht unterschätzen das einmal verlorene Liniendienste so leicht nicht wieder nach Hamburg zurück kehren werden. Direkt am Hafen hängen nur über 100.000 Jobs, von den indirekten will ich gar nicht sprechen. Für diese Jobs gibt es leider keinen Artenschutz, dafür aber für jeden Wattwurm. Glückwunsch an die Richter, sie brauchen sich um das Wohl und Wehe in der Metropolregion Hamburg keine Gedanken zu machen.
    Alle reden von Europa und sie reden von "Wirtschaftsregion" ?
    Und wieso weisen Sie nach "Rotterdam und Antwerpen" ?

    Ich kann ja verstehen, daß Hamburg den Jade-Weser-Port nicht gerade mag. Zumal sich das Management - sowohl beim Bau als auch beim Betrieb - nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

    Ungeachtet dessen ist der JWP der EINZIGE tide-unabhängige (für die Unwissenden: Wasserstand Ebbe-Flut) Hafen Deutschlands; selbst für die superdicken Pötte, die es noch garnicht gibt.
    Denn dafür müßte die Elbe noch einmal nachgebaggert werden.

    Und noch liegt Wilhelmshaven doch in Deutschland, oder ?
  4. #4

    gefühlter Sieg? Eher faktische Katastrophe...

    Wir lassen uns von einer Hand voll Umweltfanatikern auf der Nase herumtanzen, die kategorisch gegen alles sind, was den Fortschritt in Deutschland voran bringt. Juchtenkäfer und Feldhamster sind hier wichtiger als der Mensch. Demokratische Entscheidungen werden durch Lücken im Naturschutzgesetz gebrochen. Allein das zeigt, dass hier etwas falsch läuft...es reicht. Grün ist out. Vernunft ist in.
  5. #5

    Umweltschutz ist toll!

    Herrlich, wenn es nach diesen Umweltspinnern ginge, würden wir uns über kurz oder lang selber abschaffen müssen, damit endlich wieder Gras auf den Autobahnen wachsen kann. Und wenn man dann so herrliche Widersprüche wie "Strömungszunahme" und "Sauerstoffmangel" in Kommaaufzählung liest, weiß man, wie hier Gutachten und Gegengutachten Richter, die selber tatsächlich nichts von Ökologie verstehen in den Wahnsinn treiben.

    Ich bin jedenfalls dankbar für die abertausende von Krähen in unserer Stadt die schön viel Krach machen alles vollpacken und die wir auch diesem genialen Umweltschutz zu verdanken haben. Auch so ... ja, die Amseln und übrigen Singvögel haben sich dafür derweil artendruckgerecht natürlich weitgehend verflüchtigt.

    Aber so ist die Natur nun mal, wenn man sie läßt ... und warum wir in der Nordsee gerade einen Robbenplage haben, die die Fischbestände ordentlich kurz hält, wo diese Knuddeltierchen noch vor einem Jahrzehnt fast ausgestorben wären, weiß auch keiner wirklich.


    Nach allem, ja, die Elbvertiefung muss falsch sein!
  6. #6

    Ich verstehe ja die Hamburg-Fans.

    Zitat von neurobi Beitrag anzeigen
    Und nicht nur bei den Nuturschuetzer knallen die Korken, sondern vor allem in Belgien und den Niederlanden. Der einzige Konkurrent wird mal wieder ausgebremst.
    Der Bund kann ja schon mal die Autobahnen und Bahngleise nach Rotterdam und Antwerpen . Waere zumindest Sinnvoller als solche nach Wilhelmshaven zu bauen.
    Ich verstehe ja die Hamburg-Fans. ABER:
    - WHV hat bereits einen voll ausgebauten Autobahnanschluß.
    - Unsere Bummelbahn (aka DB) arbeitet am zweigleisigen (!) Ausbau - muaaahh.

    Dafür braucht nicht gebaggert werden ...
    JadeWeserPort
    JadeWeserPort InfoCenter | Home

    Alles fertig, alles da. Selbst die zukünftigen - noch größeren - Containerpötte wären kein Problem. Für HH schon, dann reichen die geplanten 14,5m nämlich schon wieder nicht.
  7. #7

    Tiefwasserhafen

    Bevor jemand auf die Idee kommt, dass dies ein wirtschaftlicher Schaden ist, gebe ich zu Bedenken, dass es je nach Zählweise in Deutschland 5-8 Häfen mit einer Fahrwassertiefe >14,5 Meter gibt. Der neueste ist der JadeWeserPort in Wilhelmshafen, also für ein Schiff eine unwesentlich längere Fahrstrecke. Das einzige was das Urteil somit zur Folge haben dürfte, ist dass ein Teil der Güter ggf. auf dem Landweg bis zu 200 km weiter bewegt werden müssen. Ein beinahe vernachlässigbarer Effekt.
  8. #8

    Die Hamburger Pfeffersaecke

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die ganz großen Frachtschiffe können den Hamburger Hafen vorerst nicht anlaufen: Das Bundesverwaltungsgericht hat einem Eilantrag von Umweltschützern stattgegeben und die Ausbaggerung der Elbe vorerst gestoppt. Bis zur endgültigen Entscheidung wird es aber noch Jahre dauern.

    Sieg für Umweltschützer: Gericht stoppt geplante Elbvertiefung - SPIEGEL ONLINE
    Schon die "Jahrhundertflut", die im vorigen Jahrtausend den Hamburger Innensenator Helmut Schmidt ins Rampenlicht spaeterer Kanzlerschaft spuelte, war Werk der hemmungslosen Umweltzerstoerungsgier Hamburger Pfeffersaecke.
    Niemand wusste das besser, als der damalige Elbsegler Helmut Schmidt, der einst sein als zur Yacht umbebautes Rettungsboot "Seegurke" im damals noch Schulauer Fischereihafen liegen hatte.
    Doch die Umweltzerstoerungsverursacher bei seinen Hamburger Arbeitgebern, denn sogenannten Kaufleuten dort, waren natuerlich nicht sein Thema.
    Seit es die Hamburger mit Geld an die Macht gebracht hat und die technischen Moeglichkeiten gegeben waren, haben die systematisch den Elbunterlauf zerstoert und mit niedrigen Brueckenbauten kurz oberhalb von Hamburg dem gesamten Rest der seefahrenden Elbanreiner die Seeschiffszufahrt gesperrt.
    Es waere ein schrecklicher Rueckschlag, wenn den Nachfolgern dieser Umweltsuender samt zeitgenoessischen Umweltbrutalos aus Hamburg, bei der naechsten Jahrhundertflut, die aufgrund weiter erfolgter Vertiefung und durch Kanalisierung des Flussbettes kommen wird, Hamburg fast komplett mitsamt U- und S-Bahnschaechten absaufen wird.

    Aber man hofft, dass "Rasmus" erst dann zuschlagen wird, wenn man selber seine Reichtuemer ins Trockene gebracht hat und das Wasser allenfalls die eigenen Knochen im Grabe umspuelen wird.
  9. #9

    Hamburg, Haithabu, Hildesheim

    Zitat von neurobi Beitrag anzeigen
    Und nicht nur bei den Nuturschuetzer knallen die Korken, sondern vor allem in Belgien und den Niederlanden. Der einzige Konkurrent wird mal wieder ausgebremst.
    Der Bund kann ja schon mal die Autobahnen und Bahngleise nach Rotterdam und Antwerpen . Waere zumindest Sinnvoller als solche nach Wilhelmshaven zu bauen.
    So ist es nun mal! Standort ist eine Schicksalsfrage.
    HAITHABU ist auch nur noch eine idyllische, bedeutungslose Wiese im Nirgendwo, Luebeck ein Ferienzielort, Rungholt untergegangen.
    In hundert Jahren schon koennte Hildesheim als grosser nordeuropaeischer Seehafen Handelszentrum werden. Wir forcieren das gerade mit dem Seeweg in die norddeutsche Tieflandbucht.
    Die Hollaender werden weiter die Nase vorn haben, weil sie komplett auf Schwimmstaedte vor der Festlandskueste umgestiegen sind.








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