Ein Titel den mehrere Städte fürs Marketing verwendeten.
DPASchon vor 6600 Jahren siedelten Menschen im heutigen Aachen. Das zeigen Reste einer Siedlung, die Archäologen nun entdeckt haben. Die Siedlungsgeschichte der Region reicht demnach bis in die Jungsteinzeit zurück.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...845551,00.html
Ein Titel den mehrere Städte fürs Marketing verwendeten.
Um aus den Funden auf das Alter Aachens zu schließen, müsste wohl auch dir durchgehende Besiedlung des Ortes nachgewiesen werden. Dass da mal ein paar Menschen gewohnt haben (wie lange?) sagt eigentlich nichts. Grüße Klaus
Ist das jetzt ein Alleinstellungsmerkmal Aachens, schon in der Jungsteinzeit besiedelt gewesen zu sein oder warum dieser Artikel?
In und um Köln fand man solche Artefakte mit einem Alter von ca. 10.000 Jahren. Aber deshalb hat in Köln niemand den Trierern den Rang als älteste deutsche Stadt streitig gemacht.
Es waren nun mal nur Behausungen mit ein paar Häusern, bzw. in der Nähe von Euskirchen, sehr lange bewohnte natürliche Höhlen, die über einen Zeitraum von mehr als 2.000 Jahren genutzt wurden.
Für Marketing taugt das nicht, nur zum Angeben.:-)
Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit - Wahnsinn! Was soll dann Mauer bei Heidelberg sagen? Der dort gefundene Unterkiefer eines Menschen ist hundertmal so alt.
Ich kann nicht nachvollziehen,warum im Forum von Marketing und Wettbewerb geschrieben wird?Das ist Geschichte.Aachen hat die heissen Quellen,aus diesem Grund liebten die Roemer die Stadt und Karl der Grosse machte sie aus diesem Grunde zu seiner Hauptresidenz. Es ist eine schoene Stadt mit interessanten Vergangenheit.
Es ist logisch, daß ein Vulkankrater ohne nennenswerte Erhebung über das Umland, in dem in einer Länge von mehreren Kilometern zahlreiche 70 bis 80 Grad heiße Quellen aus dem Boden sprudeln, schon immer von Menschen genutzt wurde. Dazu braucht man keine Funde nachzuweisen. Denn Kälte zählte schon immer zu den größten Lebensbedrohungen der Menschen, insbesondere in der letzten Eiszeit. Die Menschen wären blöd gewesen, ein solches Geschenk der Natur ungenutzt zu lassen. In Japan wurden solche Quellen bereits von Affen besiedelt, bevor dort Menschen auftauchten.Zitat von Artikel
Ob man allerdings eine regelmäßige Nutzung bei ungünstiger Witterung von einer tendeziell als Jäger, Sammler und Nomaden lebenden Bevölkerung bereits als Besiedelung bezeichnen will, ist Definitionssache dieses Begriffes.
Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit - Wahnsinn! Was soll dann Mauer bei Heidelberg sagen? Der dort gefundene Unterkiefer eines Menschen ist hundertmal so alt.
Dementsprechend kann ihr Homo Heidelbergensis noch kein Siedler gewesen sein. Vielleicht kam er immer wieder an diese Stelle zurück, aber er war dennoch ein Nomade und hat außer seinen Knochen und vielleicht seinen Feuerstellen nichts an diesem Ort zurück gelassen. Außerdem gehört der Homo Heidelbergensis in die Linie des Neandertalers und nicht in die Linie des modernen Menschen. Die Fundstelle in Aachen hingegen fällt gerade in die Zeit, als der Mensch seßhaft geworden ist.