FordIn den USA sind Pickups die Enkel des Planwagens und allgegenwärtig. In Deutschland sieht man die Autos mit Ladefläche dagegen nur auf Baustellen und Ponyhöfen. Aus gutem Grund: denn ein Sieben-Tage-Test mit dem Riesen sorgt für ein Wechselbad der Gefühle.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...847387,00.html
Richtig. Die US-Autos sind auf reale 55 mph optimiert, die Deutschen auf eine hypothetische Vmax. Mein S-10 mit 2.2l Benziner und Schaltgetriebe und Harrison Klima liegt dann bei 6-7l. So fährt man gemütlich und ermüdungsfrei unfallfreie/pannenfreie 400 000km im gleichen Pickup. Der Chevy sieht und fühlt sich dann immer noch fast neu aus/an und einzig ein ausgeschlagener Lenkarm und 2 ausgeleierte Stossdämpfer trüben die Bilanz mit 300 Euro.
Der amerikanische Ranger ist ein recht zierliches Auto und hat sich ohne grosse Aenderungen über Jahrzehnte sehr gut verkauft. 4er Benziner, Schaltgetriebe, Standardbrücke, Komfortpackage wurde am meisten geordert.
Der "deutsche" Ranger mit 4x4, Doppelkabine und kurzer Brücke ist ein Marketingfurz.
40 000 Euro für einen nutzwertbefreiten Pickup als Antwort auf den ebensosinnlosen VW Pickup.
Ums zu verdeutlichen: Stellt man einen deutschen Ranger oder VW neben meinen S-10 ist der Ranger 50cm länger, 20cm breiter und hat 1m weniger Brückenlänge und steht auf Reifen die mehr als das doppelt so teuer sind und all das bei 4l Mehrverbrauch und einem anfälligen Kleindiesel.
Unkaufbar.
"Unser Fazit nach einer Woche Ford Ranger: Bei aller Zuneigung für den urtümlichen Pritschenwagen und trotz der Prise Wildwest-Romantik lassen wir den Riesen gern wieder ziehen. Für Gartenbauer, Pferdezüchter oder Zimmerleute mag so ein Auto die erste Wahl sein - im Privatleben eines Großstadtzivilisten hat es keinen Platz."
Wirklich? Wer haette das gedacht? Erstaunlich! Was kommt als naechstes? Porsche 911 im Landwirtschaftstest?
Warum haben sie eigentlich den Wagen nicht auf die Anforderungen der von Ihnen genannten Zielgruppen getestet?
Wenn der "Tester" bei den normalen Ausmaßen schon Angst hat oder Bauchweh bekommt, sollte er einfach den Führerschein abgeben! Ich fahre seit 18 Jahren ein und denselben Ford (nicht Ranger, der ist eh keiner) in ziemlich genau diesen "monströsen" Ausmaßen, ohne Rückfahrkamera oder Sensoren oder oder. Es gab und gibt keine Nachbarschaftsprobleme, keine Parkplatzsorgen, egal ob Innenstadt oder Dorf, und wenn nach 6 Tagen der Tank leer ist, ist das noch keine Aussage darüber, wieviel das Auto verbraucht hat, sondern eher, dass viel gefahren wurde.
Dass die Kiste sehr laut wird, hat sie wohl dem (europ.) Dieselmotor zu verdanken und dem asiatischen Equipment.
Gut, Sprit braucht die Kiste sicherlich (zeitgemäß zu) viel, aber seltsam, dass hier der reale Verbrauchswert genannt wird, bei den dt. Modellen oder EU-Karren der Norm-Verbrauch gelobhudelt wird *kopfschüttel*.
Dann noch Tempolimit in anderen Beiträgen gutheißen und sich dann aufregen, wenn ein "Laster" keine 200km/h fährt!?!?!
Und es würde mich nicht wundern, wenn auch dieser Beitrag zensiert oder gar nicht erst veröffentlicht werden würde, so wie meine letzten 3......
Fahren Sie mal einen F-150 oder größer, DANN schreiben Sie sicherlich etwas anderes.....oder doch nicht, denn die brauchen ja so viel Brennstoff!
As always
Die Höhe des Ford Rangers macht ihn zum idealen Fahrzeug bei Hochwasser (bis 80 cm Wassertiefe), was hier in Indonesien häufig vorkommt. Da kann kein anderes Modell auf dem Markt hier mithalten. Man sollte diese Art von Fahrzeugen durch Fachleute oder jemand aus der angepeilten Käuferschicht testen lassen und nicht durch typische Kleinwagenfahrer, die eh nie einen Pick-up kaufen würden.