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Sicherheitstests im Mittelmeer: ADAC beanstandet offene Schotten auf Kreuzfahrtschiff

DPAEin halbes Jahr nach der Havarie der "Costa Concordia" hat der ADAC zehn Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeer getestet. Gut bis sehr gut lautet das Urteil zu Sicherheit und Zustand der Ozeanriesen - doch es gibt auch Mängel, die bei Seenot gefährlich werden könnten.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...846034,00.html
  1. #1

    Foto nr 4

    Ich möchte wissen wo das Problem bei dem Foto Nummer 4 ist.
    Das Seil ist mit dem Wasserdruckauslöser verbunden der automatisch das Seil durchschneidet wenn ein bestimmte Wassertiefe erreicht ist. Auch ist das Seil mit dem Quickrelease verbunden so das die Insel im Notfall schnell zu Wasser gelassen werden kann.

    Wenn das Foto die berichtete Beanstandung der Rettungsinseln zeigt bezweifle ich den Sachverstand der Tester was wiederum den ganzen Artikel in Frage stellt.

    Aber vielleicht wurde nur ein falsches Foto hoch geladen.

    Bitte Spiegel online sich dazu zu äußern.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sicherheitstests im Mittelmeer: ADAC beanstandet offene Schotten auf Kreuzfahrtschiff
    Wenn für den ADAC die Schotten schon offen sind auf Kreuzfahrtschiffen, dann sollten die mal mit den Iren auf Reisen gehen. Dann wissen die, was offen ist!
  3. #3

    Naja

    Danke SPON, fuer diesen 'detailierten' Bericht... Absolute Sicherheit gibt es nun mal nicht; wenn man eine Kreuzfahrt machen will sollte man sich im Klaren sein, dass man sich nicht in ein Resort an Land begibt.
    Und warum werden die Housekeeping Trolleys auf dem Gang beanstandet? Viel schlimmer sind die Liegen. Im Gegensatz zu den Trolleys haben die da eigentlich nichts zu suchen. Davon mal abgesehen, wie macht Aida die Kabinen sauber? Kein Trolley fuer die Zimmermaedchen? Kann ich mir nicht vorstellen. Das gleiche Foto zu einer anderen Uhrzeit wuerde sichelich anders aussehen. Und Schotten auf See geschlossen? Ja, es ist sicherer. Man sollte aber nicht vergessen das diese Schotten fuer eine untrainierte oder nur oberflaechlich eingewiesene Person extrem gefaehrlich sein koennen. Diese 'Tueren' haben schon so manche Person, Arm oder Bein auf dem Gewissen. Viele Dinge, die fuer einen reibungslosen Ablauf des Hotels an Bord notwendig sind, sind nun mal in einem Bereich der von Schotten unterteilt wird. Man muss halt abwiegen ob man die Crew (die jeden Tag 10, 12 Stunden arbeitet und dementsprechend kaputt und unkonzentriert ist) dem Risiko aussetzen will von einem dieser Schotten zerquetscht zu werden oder ob man sie offen laesst und bei Gefahr oder Annaehrung and die Kueste mit dem Zentralschalter von der Bruecke schliesst. Aus Erfahrung bevorzuge ich letzteres. Und das Costa die Ueberpruefung verweigert hat? Tja. Ein Gast gibt sich als Tester von einem Automobilclub zu erkennen, bei einer Firma die im Moment eh schon genug Probleme hat und mit schlechter Presse kaempfen muss. Als Kapitaen haette ich die Pruefung nicht nur verweigert, ich haette sie auch im naechsten Hafen rausgeschmissen.
  4. #4

    .

    Schließen sich die Schotten nicht automatisch bei einem Wassereinbruch?
  5. #5

    [QUOTE=rpkcer;10615968]Ich möchte wissen wo das Problem bei dem Foto Nummer 4 ist.
    Das Seil ist mit dem Wasserdruckauslöser verbunden der automatisch das Seil durchschneidet wenn ein bestimmte Wassertiefe erreicht ist. Auch ist das Seil mit dem Quickrelease verbunden so das die Insel im Notfall schnell zu Wasser gelassen werden kann.

    Ja, ein Wasserdruckausloeser ist da. Aber das Seil ist eindeutig mit einem Rohr des Deflektors verbunden. Da hiflt auch der Wasserdruckausloeser nichts. Die Beanstandung geht in Ordnung, finde ich, von den anderen Beanstandungen wuerde ich das allerdings nicht unbedingt behaupten...
  6. #6

    Das Bild Nummer 4 zeigt ein Problem.

    Zitat von rpkcer Beitrag anzeigen
    Ich möchte wissen wo das Problem bei dem Foto Nummer 4 ist.
    Das Bild Nummer 4 zeigt ein Problem, dass ich auch schon auf sehr vielen griechischen Fähren gesehen habe. Nur dort waren die Inseln mit Stahldraht befestigt, den im Notfall keiner mit der blosen Hand auf machen kann.
    Zitat von rpkcer Beitrag anzeigen
    Das Seil ist mit dem Wasserdruckauslöser verbunden der automatisch das Seil durchschneidet wenn ein bestimmte Wassertiefe erreicht ist.
    Drücken Sie einfach STRG+"+", wenn Sie einen entsprechenden Browser haben, um das Bild zu vergrößern. Das orange Seil ist fix mit dem weißen Rohr verbunden und nicht mit dem Quickrelease. Das rote Seil am Release hat keine Verbindung zum orangen Seil. Der Drucksensor bringt da auch nichts, da der nur das weiße Seil durchtrennt und eben nicht das dicke, orange Seil.

    Diesen Scheiß habe ich leider schon zu oft auf Fähren im Mittelmeer gesehen. Ich bin immer halbwegs beruhigt ein scharfes Schweizer Messer inkl. Stahlfeile dabei zu haben.

    Das Beste Erlebnis war ein offenes Schott auf dem RoRo-Deck zum Meer hin, weil dort ein Koch sein Kippe rauchte.
  7. #7

    optional

    @seefahrer123
    Es ist richtig das Seil ist mit dem Rohr des Schutzrahmens verbunden ist, aber auch der Wasserdruckauslöser. Daraus schließe ich das der Schutzrahmen auf schwenkt und Rettungsinsel wird dadurch frei, auch von dem Seil.
  8. #8

    Das Problem

    Für mich bleibt das Problem, dass die Kreuzfahrer kein eigenes Sicherheitsregime haben, sondern den Regularien für die Handelsschifffahrt folgen.

    Damit liefert man sich der IMO aus, die immer nur den kleinsten gemeinsamen Nenner produziert und von den Reedern (vor allem leider den ziemlich verantwortungslosen griechischen Reedern) kontrolliert wird. Hier wird immer nur nach der billigsten Lösung gesucht, denn Seeleute haben keinen Wert.

    Die Costa Concordia ist in Europa gebaut, gehört einer europäischen Reederei, fuhr unter einer europäischen Flagge, war europäisch klassifiziert, war in europäischen Gewässern und hatte fast ausschliesslich europäische Passagiere. Trotzdem wurden die Regeln für das Schiff von Panama und Liberia gemacht. Und alle finden das normal.
  9. #9

    MSC Splendida & MSC Rettungsübungen schlecht

    Alles genau so erlebt: Es hat aus unserer Sicht eine nie stattgefunden. Da wurden zwar alles gebeten an der Übung teilzunehmen. Doch viele taten das überhaupt nicht. Manche sind auch ohne Rettungsweste in der Sammelstation angekommen. Es hat auch keiner gefragt oder bemängelt. Auch hat unser Kind eine Rettungsweste für Erwachsene bekommen. Eine Kinderrettungsweste haben die uns nicht gegeben. Manche Passagiere fanden es auch noch toll das die sich gedrückt haben an der Übung nicht teilgenommen gehaben. Das ist von den Passagieren nicht o.k.

    ALLERDINGS muss MSC hier etwas tun und dieses aus unserer Sicht auch richtig überwachen. Doch hatte MSC bei einer Reklamation dafür überhaupt kein Verständnis gehabt. Schön das es sich jetzt vielleicht verändern wird, wenn der Druck durch die Öffentlichkeit kommt.



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein halbes Jahr nach der Havarie der "Costa Concordia" hat der ADAC zehn Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeer getestet. Gut bis sehr gut lautet das Urteil zu Sicherheit und Zustand der Ozeanriesen - doch es gibt auch Mängel, die bei Seenot gefährlich werden könnten.

    ADAC testet Kreuzfahrtschiffe und beanstandet offene Schotten - SPIEGEL ONLINE








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