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Sicherheitsdiskussion nach Busunglück: Todesfalle Nothaltebucht
APEine langgezogene Rechtskurve, ein hoher Randstein, eine frontale Tunnelwand: Verkehrsexperten diskutieren nach dem schweren Busunglück im Wallis die Sicherheitsfrage. Liegt in der Konstruktion des Tunnels eine tödliche Gefahr?
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,821538,00.html
- #60 15.03.2012 17:43 von
Bei durchschnittlich 1,2 Fahrern/Fahrzeug und einer Röhre mit Gegenverkehr und einer sicheren Nichtbeteiligung des Gegenverkehrs bei geraden Buchtenden steht es 0,2 Unschuldige bei geraden Buchtenden gegenüber 1,2 Unschuldigen bei schrägen Buchtenden.
So tragisch jetzt auch das Busunglück ist, deswegen im Allgemeinfall noch mehr Menschen sterben zu lassen halte ich für verquer. - #61 15.03.2012 17:43 von
Das Leben ist schicksalshaft
Experten überall, überall Experten, die nun genau wissen, wie der Unfall hatte vermieden werden oder glipflicher ausgehen können. Vielleicht sollte man mal wirklich die Ermittlungen abwarten. Aber das scheint heute in der Medienwelt schon Zeitverschwendung zu sein. Manchml hat man das Gefühl, dass die Experten selbst noch nicht durch einen Alpentunnel gefahren sind - der Unglückstunnel war zudem relativ kurz . Die Nothaltebuchten sind wirklich notwendig, damit ein defektes Fahrzeug nicht den ganzen Tunnel blockiert. Das waren Forderungen von Tunnelsicherheitsexperten nach Zwischenfällen in Tunnels. Aber wie man in dem Fall sieht: Das Leben ist gefährlich und manchmal schicksalshaft und man kann nicht alles so regeln, dass nichts mehr passiert.
- #62 15.03.2012 17:44 von
Poller
Was hier geholfen hätte, wären zwei massive Poller in 2 Meter Abstand vor der Wand. Damit wird viel Energie im unteren Teil des Busses aufgezehrt und der Bremsweg für die Insassen etwas verlängert worden. Die Poller sind dann auch als Schutz für die Ausgangstüre geeignet. Für PKW-Fahrer wäre das natürlich eine schlechte Lösung.
- #63 15.03.2012 17:55 von
- #64 15.03.2012 17:58 von
- #65 15.03.2012 17:59 von
Ich
hoffe sehr,daß Sie künftig erst mal nachdenken,bevor Sie
so einen Stuß schreiben.
Sicherlich wäre der Unfall nicht ganz so folgenschwer verlaufen,
wenn eine Abrundung in Fahrtrichtung vorhanden gewesen wäre.
Tote hätte es aber auch gegeben,das Fahrzeug wäre gegen die
gegenüber gelegene Wand gerast und spätestens dort umgekippt. - #66 15.03.2012 18:02 von
Qualität des Buses?
Tunnelkonstruktion ist die eine Seite.Zitat von sysop;9829564 Liegt in der Konstruktion des Tunnels eine tödliche Gefahr?
[url=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,821538,00.html
Konstruktion des Buses die andere. Wie hat er bei Crash-tests abgeschnitten? Offensichtlich miserabel, wenn man die Bilder sieht und die Zahl der Toten im vorderen Teil berücksichtigt, die wohl keine Chance hatten.
Was für eine Marke ist das denn? - #67 15.03.2012 18:04 von
Standspur
E(kin) = 1/2 * m*v^2.
Ein solches Fahrzeug mit seinen (geschätzt) 10 bis 12 Tonnen und 100 km/h... Schutzmassnahmen müssen schon enorm stabil sein, um das auszuhalten. Eine abgeschrägte Wand oder Leitelemente kann dazu führen, dass so ein Bus umkippt oder wie schon erwähnt in den links vorbei fahrenden Verkehr geschleudert wird. Die Folgen solcher Unfälle sind sicher auch verheerend.
Trotzdem, man soll alles tun, um so etwas in Zukunft zu vermeiden. Eine Möglichkeit wäre, auf Nothaltebuchten ganz zu verzichen und die Tunnels gleich so breit zu bauen, dass es eine Standspur gibt. Ich denke, nur das löst das Kernproblem wirklich. - #68 15.03.2012 18:05 von
- #69 15.03.2012 18:05 von
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