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Sicherheit unterwegs: Bahn fordert Bußgeld für Krawallmacher in Zügen

Wenn sich Passagiere danebenbenehmen, haben Zugbegleiter bislang wenig Handhabe. Um das zu ändern, wandte sich die Deutsche Bahn nun an das Innenministerium. Ein generelles Alkoholverbot möchte sie jedoch nicht einführen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...831227,00.html
  1. #1

    Bundeligavereine und Spieler sollen zahlen

    Da Gewalt und Alkohol wohl unvermeidbar zum Fußball dazugehören, sollten zunächst mal die, die die Party veranstalten, diese auch durch eigene Sicherheitskräfte begleiten und auch für die Schäden aufkommen. Polizei und Steuerzahler in Mithaftung zu nehmen ist angesichts der Fernseherlöse der Vereine nicht mehr hinnehmbar. Hier ist die Politik gefargt nicht bei neuen Strafmöglichkeiten für das ohnehin gebeutelte Personal.
  2. #2

    Sonderzüge und -Busse der Vereine

    Zitat von soznet1 Beitrag anzeigen
    Da Gewalt und Alkohol wohl unvermeidbar zum Fußball dazugehören, sollten zunächst mal die, die die Party veranstalten, diese auch durch eigene Sicherheitskräfte begleiten und auch für die Schäden aufkommen. Polizei und Steuerzahler in Mithaftung zu nehmen ist angesichts der Fernseherlöse der Vereine nicht mehr hinnehmbar. Hier ist die Politik gefargt nicht bei neuen Strafmöglichkeiten für das ohnehin gebeutelte Personal.
    Außerdem sollten die Verein Sonderzüge und Busse mieten oder kaufen, für die sie dann auch voll aufkommen müssen. Die Herren Millionäre - Spieler genannt - fahren ja auch vereinseigene Busse oder gemietete.
    Für die Fanclubs wäre das Transportwesen für ihre Fans auch eine sinnvolle Aufgabe.
    Hier ist mal Privatisierung angesagt um Geld in den Staatskassen freizubekommen fü rwichtigere Aufgaben.
  3. #3

    Ess- und Trinkverbot richtig

    Ich bin der Meinung, daß ein Ess- und Trinkverbot in sämtlichen Nahverkehrszügen und Nahverkehrsmitteln durchgesetzt werden soll. Es ist ätzend zu sehen, wie alles mit ner Pulle in den Bussen und Zügen sitzt - egal welchen Inhaltes. Warum muß jemand der gerade mal 10 - 40 Minuten in der U- oder S-Bahn sitzt dort Essen oder permanent Getränke geniessen? Ein erwachsener Mensch wird wohl genügend Selbstbeherrschung haben um diese kurze Zeitspanne von maximal 30 - 90 Minuten ohne Getränk auszukommen. Die, die dies nicht schaffen, sollten sich mal in psychologische Behandling begeben, denn sie haben wohl als Kleinkind nicht genügend Mutters Brust bekommen und dies noch nicht verarbeitet da sie laufend an ner Pulle rumnuckeln müssen.
  4. #4

    Die Fan-Seiten der DB zeigen, welch ein Geschäft das ist:
    http://www.bahn.de/p/view/service/fanecke/uebersicht.shtml
    Also liebe FDP - als letzte gute Tat: Fanverkehr privatisieren.
  5. #5

    Zitat von jeykey2000 Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, daß ein Ess- und Trinkverbot in sämtlichen Nahverkehrszügen und Nahverkehrsmitteln durchgesetzt werden soll. Es ist ätzend zu sehen, wie alles mit ner Pulle in den Bussen und Zügen sitzt - egal welchen Inhaltes. Warum muß jemand der gerade mal 10 - 40 Minuten in der U- oder S-Bahn sitzt dort Essen oder permanent Getränke geniessen? Ein erwachsener Mensch wird wohl genügend Selbstbeherrschung haben um diese kurze Zeitspanne von maximal 30 - 90 Minuten ohne Getränk auszukommen. Die, die dies nicht schaffen, sollten sich mal in psychologische Behandling begeben, denn sie haben wohl als Kleinkind nicht genügend Mutters Brust bekommen und dies noch nicht verarbeitet da sie laufend an ner Pulle rumnuckeln müssen.
    Was in Ihrem Gepöbel ein wenig untergeht, ist die Frage, warum es "ätzend" für Sie ist, wenn jemand etwas tut, was Sie per se erst mal nix angeht. Wenn es Sie physisch verletzt, Sie Geld kostet, es laut oder stinkend ist, okay. Ansonsten aber finde ich persönlich notorische Querulanten ätzend, also bleiben Sie bitte dem Nahverkehr fern, vielen Dank.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn sich Passagiere danebenbenehmen, haben Zugbegleiter bislang wenig Handhabe. Um das zu ändern, wandte sich die Deutsche Bahn nun an das Innenministerium. Ein generelles Alkoholverbot möchte sie jedoch nicht einführen.

    Deutsche Bahn: Bußgeld für Krawallmacher gefordert - SPIEGEL ONLINE

    gute Idee...........
  7. #7

    schwach argumentiert

    Zitat von soznet1 Beitrag anzeigen
    Da Gewalt und Alkohol wohl unvermeidbar zum Fußball dazugehören, sollten zunächst mal die, die die Party veranstalten, diese auch durch eigene Sicherheitskräfte begleiten und auch für die Schäden aufkommen. Polizei und Steuerzahler in Mithaftung zu nehmen ist angesichts der Fernseherlöse der Vereine nicht mehr hinnehmbar. Hier ist die Politik gefargt nicht bei neuen Strafmöglichkeiten für das ohnehin gebeutelte Personal.
    Die Polizeieinsätze bei Fussballspielen schlagen laut einer Aussage der Polizeigewerkschaft mit etwas über 100 Mio Euro zu Buche.
    Nun bezahlen ja die Fussballvereine und deren Fussballbetriebsgesellschaften auch ihre Steuern: In der Saison 10/11 wurden knapp 400 Mio Euro an betrieblichen Steuern abgeführt. Dazu kommen nochmal über 350 Mio Euro an personenbezogenen Steuern und Abgaben.

    Die von Ihnen ins Feld geführten Fernseherlöse waren zwar jüngst prominent in den Schlagzeilen, machen ein Viertel der Einnahmen der Bundesliga-Clubs aus.
    Sie werden jedoch von den Leuten aufgebracht, die zu Hause bleiben und sich den Fussball über die Medien kommen lassen. Wieso sollen gerade diese Einnahmen für die Probleme, die von ins Stadion fahrenden Zuschauern verursacht werden, herhalten?

    Wäre es nicht angemessener, hierzu mit den Eintrittsgeldern in die Stadien, die immerhin auch noch über 20% der Einnahmen der Bundesligaclubs ausmachen, zu argumentieren?

    Forderungen nach einer verursachergerechten Kostenübernahme von Sicherheits und Ordnungskräften mögen berechtigt sein, sollten aber schon von einer kenntnisreicheren Argumentation untermauert werden als z.B. Sie es hier vermögen.
  8. #8

    einem Zugbegleiter polizeiliche Vollmachten einräumen. Ähnlich wie es Kapitäne auf See oder Piloten in Flugzeugen haben.
    Man kann doch nicht einfach die Sache auf sich beruhen lassen.
    Natürlich kann der Zugbegleiter nicht allein für Ordnung sorgen, aber ein Anruf bei der Bundespolizei sollte reichen, die Störer beim nächsten Halt aus dem Zug zu holen.
    Das spricht sich schnell rum....
  9. #9

    Steuern für Randale ?

    Zitat von webersi Beitrag anzeigen
    Die Polizeieinsätze bei Fussballspielen schlagen laut einer Aussage der Polizeigewerkschaft mit etwas über 100 Mio Euro zu Buche.
    Nun bezahlen ja die Fussballvereine und deren Fussballbetriebsgesellschaften auch ihre Steuern: In der Saison 10/11 wurden knapp 400 Mio Euro an betrieblichen Steuern abgeführt. Dazu kommen nochmal über 350 Mio Euro an personenbezogenen Steuern und Abgaben.

    Die von Ihnen ins Feld geführten Fernseherlöse waren zwar jüngst prominent in den Schlagzeilen, machen ein Viertel der Einnahmen der Bundesliga-Clubs aus.
    Sie werden jedoch von den Leuten aufgebracht, die zu Hause bleiben und sich den Fussball über die Medien kommen lassen. Wieso sollen gerade diese Einnahmen für die Probleme, die von ins Stadion fahrenden Zuschauern verursacht werden, herhalten?

    Wäre es nicht angemessener, hierzu mit den Eintrittsgeldern in die Stadien, die immerhin auch noch über 20% der Einnahmen der Bundesligaclubs ausmachen, zu argumentieren?

    Forderungen nach einer verursachergerechten Kostenübernahme von Sicherheits und Ordnungskräften mögen berechtigt sein, sollten aber schon von einer kenntnisreicheren Argumentation untermauert werden als z.B. Sie es hier vermögen.


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