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Sicherheit unterwegs: Bahn fordert Bußgeld für Krawallmacher in Zügen

Wenn sich Passagiere danebenbenehmen, haben Zugbegleiter bislang wenig Handhabe. Um das zu ändern, wandte sich die Deutsche Bahn nun an das Innenministerium. Ein generelles Alkoholverbot möchte sie jedoch nicht einführen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...831227,00.html
  1. #10

    Zitat von webersi Beitrag anzeigen
    Die Polizeieinsätze bei Fussballspielen schlagen laut einer Aussage der Polizeigewerkschaft mit etwas über 100 Mio Euro zu Buche.
    Nun bezahlen ja die Fussballvereine und deren Fussballbetriebsgesellschaften auch ihre Steuern: In der Saison 10/11 wurden knapp 400 Mio Euro an betrieblichen Steuern abgeführt. Dazu kommen nochmal über 350 Mio Euro an personenbezogenen Steuern und Abgaben.

    Die von Ihnen ins Feld geführten Fernseherlöse waren zwar jüngst prominent in den Schlagzeilen, machen ein Viertel der Einnahmen der Bundesliga-Clubs aus.
    Sie werden jedoch von den Leuten aufgebracht, die zu Hause bleiben und sich den Fussball über die Medien kommen lassen. Wieso sollen gerade diese Einnahmen für die Probleme, die von ins Stadion fahrenden Zuschauern verursacht werden, herhalten?
    Die Steuern zahlen die Vereine doch wohl nicht für die Randale und den Polizeieinsatz, sondern wie jeder Betrieb auch.
    Ausserdem, warum sollen die Bahnkunden die Randalekosten mittragen ?
    Und - die Einnahmen der Privaten Fernsehsender zahlen auch alle Konsumenten über die Werbung mit.
    Die Einnahmen der Vereine sollten m.E. für alle mit den Veranstaltungen entstehenden Kosten in Ansatz gebracht werden.

    Die von Ihnen dankenswerterweise zur Verfügung gestellten

    Wäre es nicht angemessener, hierzu mit den Eintrittsgeldern in die Stadien, die immerhin auch noch über 20% der Einnahmen der Bundesligaclubs ausmachen, zu argumentieren?

    Forderungen nach einer verursachergerechten Kostenübernahme von Sicherheits und Ordnungskräften mögen berechtigt sein, sollten aber schon von einer kenntnisreicheren Argumentation untermauert werden als z.B. Sie es hier vermögen.
  2. #11

    optional

    die machen ihr Geschäft gut, meins Kaputt.. Am 1. Mai waren so viele Flaschen im Zug das ich 1,92 Euro verdiente. Metronom verbietet auch den Verzehr von Alkoholischen Getränken, müssen wir halt Bier in Fester Form zu uns nehmen, soll ja laut Galileo nun möglich sein.. Dann speisen wir Alkohol..
    Und wann wird das Rauchen aufen Klo überwacht? Antwort solange es Vierkantschlüssel gibt garnicht!
  3. #12

    Zitat von soznet1 Beitrag anzeigen
    Polizei und Steuerzahler in Mithaftung zu nehmen ist angesichts der Fernseherlöse der Vereine nicht mehr hinnehmbar.
    Die Hohen Erlöse führen ja auch zu hohen Steuerzahlungen und auch die meisten Besucher eines Fußballspieles sind Steuerzahler. Das dürfte reichen um die Polizeieinsätze zu bezahlen.
  4. #13

    Zitat von 4qfghei3pers Beitrag anzeigen
    Natürlich kann der Zugbegleiter nicht allein für Ordnung sorgen, aber ein Anruf bei der Bundespolizei sollte reichen, die Störer beim nächsten Halt aus dem Zug zu holen.
    Das spricht sich schnell rum....
    Bei tausenden von angetrunkenen Fans nach einem Spiel funktioniert das nicht. Das muss man so hinnehmen wie es schon immer war und auch z.B. beim Oktoberfest in München üblich ist.
  5. #14

    Diddl in Heidelberg verloren

    Zitat von jeykey2000 Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, daß ein Ess- und Trinkverbot in sämtlichen Nahverkehrszügen und Nahverkehrsmitteln durchgesetzt werden soll. Es ist ätzend zu sehen, wie alles mit ner Pulle in den Bussen und Zügen sitzt - egal welchen Inhaltes. Warum muß jemand der gerade mal 10 - 40 Minuten in der U- oder S-Bahn sitzt dort Essen oder permanent Getränke geniessen?
    Joh.
    Zumal man sich ob des hervorragenden Zustandes der Klimaregulierung im deutschen ÖNV ja auch _niemals_ Gedanken um seinen Elektrolythaushalt machen muß, egal welchen Wetters es sei.
    Das ist einfach noch nicht Weitreichend genug, was Sie da fordern:
    Da fehlt noch das Verbot des Lesens, Telefonierens, Laptop/Tablet/Smartphone benutzens, ja sogar allen überflüssigen Geplappers, außer der Fahrtzielangabe und Geldüberreichung an den Schaffner.

    "Die paar Minuten" täglicher Lebenszeitverschwendung auf dem Weg zu Schule oder Arbeit, hin und zurück, sollte _einfach jeder_ in "Zen- Versenkung", mit einem täglichen Mantra, dem Lehrer oder Arbeitgeber "nur das Beste" zu geben, verbringen, nä?
    "Von Nordkorea lernen, heißt siegen lernen!"
    Und Pendlerwege, oder auch "sonstige" Zugfahrten _über_ 40 Minuten sind ja bekanntlich "gesetzlich Verboten", gelle?

    Warum, zum Teufel, platzen dann die täglichen "Nahverkehrszüge" zwischen Kassel und FFM, z. B., mit "schlappen 2,5 Std." Fahrzeit, permanent aus allen Nähten?
  6. #15

    Zitat von jeykey2000 Beitrag anzeigen
    Warum muß jemand der gerade mal 10 - 40 Minuten in der U- oder S-Bahn sitzt dort Essen oder permanent Getränke geniessen? Ein erwachsener Mensch wird wohl genügend Selbstbeherrschung haben um diese kurze Zeitspanne von maximal 30 - 90 Minuten ohne Getränk auszukommen. Die, die dies nicht schaffen, sollten sich mal in psychologische Behandling begeben, denn sie haben wohl als Kleinkind nicht genügend Mutters Brust bekommen und dies noch nicht verarbeitet da sie laufend an ner Pulle rumnuckeln müssen.
    Warum kann jemand der gerade mal 10 - 40 Minuten in der U- oder S-Bahn sitzt es nicht aushalten, dass seine Mit-Menschen dort Essen oder Getränke genießen? Ein erwachsener Mensch wird wohl genügend Selbstbeherrschung haben um diese kurze Zeitspanne von maximal 30 - 90 Minuten mit essenden oder trinkenden Menschen auszuhalten. Die, die dies nicht schaffen, sollten sich mal in psychologische Behandling begeben, denn sie haben wohl als Kleinkind nicht genügend von Mutters Liebe bekommen und dies noch nicht verarbeitet da es ihnen an Empathie und Mitgefühl mangelt.
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn sich Passagiere danebenbenehmen, haben Zugbegleiter bislang wenig Handhabe. Um das zu ändern, wandte sich die Deutsche Bahn nun an das Innenministerium. Ein generelles Alkoholverbot möchte sie jedoch nicht einführen.

    Deutsche Bahn: Bußgeld für Krawallmacher gefordert - SPIEGEL ONLINE
    So wie ich das lese, haben Zugführer nicht einmal das Recht, im Zug vom sog. "Hausverbot" (oder wie man das im Eisenbahnerjargon bezeichnet) Gebrauch zu machen. Kein Wunder, dass sich der Pöbel danebenbenehmen darf, denn er weiß ja, dass der Zugführer ihn höchstens ermahnen darf.
    Weiß jemand, ob der Lokführer andere oder mehr Rechte in Bezug auf die Auswahl der Fahrgäste hat als der Zugführer? Könnte er diese Aufgabe nicht an den Zugführer deligieren?
    Wie dem auch sei, es ist vermutlich sowieso zu wenig Geld für Kontrollen da. Dabei zahlen sich Kontrollen aus: die Fahrzeuge der Mittelrheinbahn (Betreiber trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH) sehen noch nicht so kaputt und versifft aus wie die Fahrzeuge der DB, die auf den S-Bahn-Strecken rund um Köln unterwegs sind.
  8. #17

    Ausschank

    Das Drollige ist ja dass unter den wohlwollenden Blicken der Zugbegleiter an Fussball-Fans Alkohol verkauft wird. Einige Alptraum-hafte Samstags-Fahrten mit dem Regionalexpress nach/von Nürnberg haben mich bewogen nie wieder an diesem Tag zu fahren.
  9. #18

    Komisch...

    Zitat von jeykey2000 Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, daß ein Ess- und Trinkverbot in sämtlichen Nahverkehrszügen und Nahverkehrsmitteln durchgesetzt werden soll. Es ist ätzend zu sehen, wie alles mit ner Pulle in den Bussen und Zügen sitzt - egal welchen .....
    Wie kommt es nur, dass Sie sich vor nicht allzulanger Zeit noch so: "Alkoholverbot in Zügen ist überzogener Unsinn" geäussert haben.
    Kann es sein, dass Sie einer der Mitmenschen sind, die aus Prinzip zu allem und jedem ihren Senf geben müssen...in aller Regel ohne Ahnung vom Thema und (wie man auch an anderen Beiträgen aus Ihrer Feder sehen kann) möglichst radikalen Vorschlägen zur Problemlösung?
  10. #19

    In der Hektik der Grossstadt ...

    ... hat man nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Bahn (S oder U) die erste wirkliche Ruhephase, die man nutzen kann, um etwas zu trinken oder zu verzehren. Natürlich gibt es auch hier wieder zweierlei Passagiere - die, die sich nicht zu benehmen wissen und ihren Müll auf oder unter den Sitzen liegen lassen und die, die aufpassen, dass sie nichts bekleckern und ihren Müll an der nächsten Station entsorgen. Durch ein generelles Verzehrverbot gibt es beide Gruppen immer noch, nur dass sich die zweite an das Verbot halten wird und die erste nicht. Warum also ein Verbot einführen?








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