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Sicherheit im Straßenverkehr: Zahl der Verkehrstoten erstmals seit 20 Jahren gestiege
Die vorläufigen Zahlen ließen es erahnen, nun gibt es Gewissheit. Auf Deutschlands Straßen sind erstmals seit 20 Jahren wieder mehr Menschen gestorben. Über 4000 Personen kamen 2011 durch Verkehrsunfälle ums Leben. Nur in einer Gruppe sind die Zahlen zurückgegangen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...842953,00.html
- #50 07.07.2012 15:47 von
Ursache und Wirkung verwechselt
Sie verwechseln hier Ursache und Wirkung. Die Tatsache, dass auf den unbegrenzten BABs wenig passiert (wobei dies bislang auch nur eine von ihnen aufgestellte Behauptung ist...), bedeutet noch lange nicht, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen nichts bewirken.
Denn Begrenzungen werden nur dort eingeführt, wo etwas passiert oder wo aufgrund der Verhältnisse das Risiko deutlich größer als auf einer geraden, dreispurigen Bahn ist (durch beschädigte Fahrbahnen, beispielsweise).
Ihre Aussage "Auf den unbegrenzten BABs passieren die wenigsten Unfälle." entspricht also der Aussage, dass Milch durch den Blitz beim Gewitter sauer wird - beides sind Wirkungen. Nicht Ursachen. - #51 07.07.2012 16:53 von
...
Wenn ich das schon wieder höre, Tempo 70 auf Landstraßen...
Es sind doch jetzt schon an fast jeder Kreuzung 70 oder 50 km/h Tempolimit. Nur weil einige nicht richtig fahren können und sich bei 100 km/h auf der Landstraße unsicher fühlen, muss man doch nicht allen die 70 aufzwingen. - #52 07.07.2012 18:04 von
Oder die Rettungsdienste langsamer?
VerkehrsTOTE hängen von vielen Faktoren ab, unter anderem eben auch davon, wie schnell Unfallverletzte in notärztliche oder klinische Behandlung kommen.
VerkehrsTOTE sind nicht nur die sofort Toten, sondern auch die innerhalb eines definierten Zeitraumes nach dem Unfall Verstorbenen.
Kliniken und Rettung sind zunehmend Wirtschaftsunternehmen, bei denen es nicht mehr um Daseinsvorsorge für die Bevölkerung geht, sondern die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund steht.
Wer später am Unfallort aufgesammelt und in der Klinik abgeliefert wird, der überlebt häufiger nicht und zählt zu VerkehrsTOTEN.
Notärzte, Rettungsdienste und Unfallkliniken müssen inzwischen auf Effizienz und auf "Auslastung" achten, Effizienz bemisst sich dabei rein monetär, nicht nach ethischen Maßstäben wie "Überlebende pro Unfall/Einsatz.
Regionen mit zu wenig Einsätzen pro Schicht sind für 24/7-Bereitschaft unrentabel.
Dort Verunfallte werden später abgeholt und erreichen Kiniken nur noch tot oder versterben an den wegen Zeitüberschreitung nicht mehr beherrschbaren Verletzungen.
Wäre das auch eine Erklärung für die gestiegene Zahl der VerkehrsTOTEN?
Liebe SPON-Redaktion, das könnte auch mal ein THEMA sein!? - #53 07.07.2012 23:11 von
Weil Sie gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen haben? Fahren Sie einfach rechts rüber und niemand ist mehr gezwungen, dicht aufzufahren! Merke: vor jedem Drängler fährt ein Schleicher!
Warum bitteschön muß eine gerade, einwandfreie Autobahn inzwischen fast überall mit Tempo 100 oder 120 ausgeschildert werden? Verständlich, daß dieser Unsinn von den wenigen verbliebenen Menschen mit gesundem Menschenverstand ignoriert wird!Warum bitteschön fahren fast alle in 120 km/h - Zonen auf der Autobahn alle an mir vorbei, obwohl ich den Tempomat schon auf 140 km/h eingestellt habe? Warum ignorieren so viele Autofahrer die Regeln? Warum wird scheinbar absichtlich gegen die StVO verstoßen? - #54 07.07.2012 23:40 von
Als Terror könnte man eher die in Ihrem Beitrag geäußerten absurden Forderungen verstehen. Der Irrsinn wird eben nicht schlimmer, sondern jedes Jahr geringer, wie die Unfallzahlen eindeutig belegen!
Nicht einmal 10% der tödlichen Unfälle geschahen auf Autobahnen. Und nun überlegen Sie mal, wieviele % davon bei Geschwindigkeiten mit über 120 km/h. Dann wird Ihnen schnell klar, das ein Tempo 120 nur im Promillebereich weniger Tote bringt! Aber dafür vieleicht deutlich mehr Menschen, die viel länger unterwegs sein müssen und entsprechend weniger Ruhezeiten haben und somit mehr krankheitsanfällig werden (Nerven, Schlaganfall, Herzinfarkt usw.)
Und wieviel % der Unfälle werden von Autofahrern zwischen 0 unter 0,5 Promille verursacht? Die weitaus meisten Unfälle geschehen nämlich mit mehr als 0,5 Promille. Und die werden auch weiterhin geschehen, selbst wenn Menschen mit so sinnlosen Forderungen wie 0,0 Promille durchkommen (die gibt es nämlich nirgends, da reichen schon Brot, Bananen, Traubensaft usw. um mehr zu haben) - #55 08.07.2012 16:07 von
So bescheuert muß man sein...
... das nachdem die Sanitäter einen nach dem Unfall beim Chirugen abliefern und das Risiko, doch noch zu sterben, enorm steigt.
Wenn schon nicht das, dann wenigstens geschädigt.
Noch schlimmer hierbei, es gibt erst gar keine saubere Statisti, weil die Ärztelobby dies seit Jahren blockiert. Im Ausland funktioniert es besser. Niederlande: Viel weniger Keime, und flächedeckend 120 km/h, sehr entspanntes fahren. - #56 08.07.2012 16:08 von
- #57 08.07.2012 16:17 von
- #58 08.07.2012 19:58 von
Verglichen mit unseren Straßen sind unsere Wohnungen die wirklichen Schlachtfelder,
in denen unglücklicherweise rund 50 Prozent mehr Tote durch Unfälle zu beklagen sind, als bei der Teilnahme am Straßenverkehr:
Unfälle im Haushalt - Mehr Tote als auf der Straße - Geld - sueddeutsche.de
Ohne daß dies vergleichbar regelmäßig beklagt wird, mit sehr erheblich weniger politischer und medialer Beachtung. Und ohne daß mir eine großangelegte Sicherheitskampagne dagegen in den letzten Jahrzenten in Erinnerung geblieben wäre.
Zu Hause verunglückt == Opfer zweiter Klasse?
MfG - #59 08.07.2012 20:28 von
Oder jemand, der sich ans Tempolimit hält. Zur Erklärung: Das sind die runden roten Schilder mit weißem Innenkreis und schwarzer Zahl darin.
Merke: Wenn die LKW-Kolonne rechts 80 fährt und der Fahrer vor ihnen auf der linken Spur die auf diesem Autobahnteilstück maximal erlaubten 120 km/h einhält, dann verhält er sich völlig korrekt.
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