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Sicherheit auf der Straße: Ramsauers Rezepte gegen den Unfalltod
Verkehrsminister Ramsauer will*Deutschlands Straßen noch sicherer machen. Jetzt hat der*CSU-Politiker ein ambitioniertes Programm vorgelegt. Vor dem generellen Tempolimit auf Autobahnen*und der Einführung der Null-Promille-Grenze schreckt er allerdings zurück.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...796969,00.html
- #10 10.11.2011 17:39 von
"Freie Fahrt für freie Bürger!"
Maßnahmen, die kaum etwas kosten, wie ein generelles Tempolimit für Autobahnen und auch die von einigen Verbänden und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat geforderte Null-Promille-Grenze lehnt Ramsauer ab. Damit stellt er sich mit Rücksicht auf bestimmte Lobbygruppen gegen Maßnahmen, die in vielen anderen europäischen Staaten ganz normal sind. Nebenbei würde ein Tempolimit zu weniger Unfällen und zur Kraftstoffeinsparung führen und dem Umweltschutz dienen.
Aber in Deutschland gilt immer noch die Devise: "Freie Fahrt für freie Bürger!" - #11 10.11.2011 17:39 von
Fahrradbeleuchtung
Was nützen neue Verordnungen, wenn schon bestehende nicht beachtet werden? Als Radfahrer schätze ich die Quote von abendlichen "Schwarzfahrern" (Rad lichtlos und Fahrer in modischem Schwarz gekleidet) auf 50 %. Da helfen nur Aufklärung und Kontrollen.
Industrie und Handel bieten allerdings in Sachen Fahrradbeleuchtung viel Müll an: hauchdünne Leitungen und jämmerliche Kontakte. Hier würden gewisse Mindestanforderungen sicher helfen. (Nicht jeder Radfahrer ist ein begnadeter Elektriker.) - #12 10.11.2011 17:39 von
- #13 10.11.2011 17:41 von
- #14 10.11.2011 17:43 von
Erich Kästner sagt dazu:
„Seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich !"
Ach wär Ramsi doch Pianist geworden - Leider hat der die Aufnahmeprüfung nicht geschafft. https://secure.wikimedia.org/wikiped...Peter_Ramsauer
Ich warte auch seit fast zwei Jahren auf das angekündigte Wechselkennzeichen - vermutlich testet Peter I. die Anbringung noch selbst ausführlich.
Ramsi hat wohl eher gedacht: Huch - ich war schon drei (vier ?) Wochen nicht mehr in Presse - was könnte ich denn mal zum Besten geben. - #15 10.11.2011 17:45 von
Unfallschwerpunkte
Die meisten tödlichen (schweren) Unfälle passieren auf Landstraßen.
Ich bin grundsätzlich dafür erstmal die bestehenden Regeln durchzusetzen, bevor man neue scharfe Einschränkungen (wie generelles Tempolimit und Null Promille) einführt.
Sinnvoll wäre auch, wenn man in gewissen Abständen eine Prüfung seiner Fahrtauglichkeit ablegen müsste.
Die Anforderungen beim Sehtest sind ja selbst für Anfänger lächerlich niedrig. - #16 10.11.2011 17:46 von DonRazzi
- #17 10.11.2011 17:47 von
- #18 10.11.2011 17:47 von
...
Doch, doch, das geht schon noch. Zum Glück.
Die meisten Unfälle mit Personenschaden passieren auf den Landstraßen (und ich denke, über Blechschäden müssen wir uns nicht aufregen). Die Autobahnen sind mit Abstand die sichersten Straßen der Republik, erst recht, wenn man Verkehrsaufkommen und Fahrstrecken berücksichtigt.
Außerdem noch nett:
"..Senioren empfahl er regelmäßige Gesundheitschecks, zugleich betonte er: "Mobilität im Alter wird als ein Stück persönlicher Freiheit betrachtet." Zudem seien Fahrer über 65 Jahren nur an elf Prozent der Unfälle beteiligt."
Eine sinnlose Angabe, wenn sie nicht auf den Anteil der Ü65-jährigen am Straßenverkehr bezogen wird und auf deren durchschnittliche Fahrleistung im Jahr (ich bin übrigens 58). - #19 10.11.2011 17:50 von
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