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Shitstorm nach TV-Runde: FDP-General Döring bringt Piraten gegen sich auf

DPA1,2 Prozent für die einen, 7,4 für die anderen - der Erfolg der Piraten ärgert die zur Splitterpartei verkommene FDP so sehr, dass Generalsekretär Döring zum Rundumschlag gegen die Polit-Aufsteiger ausholt. Deren Politikbild sei durch die "Tyrannei der Masse" geprägt. Die Gescholtenen schlagen zurück.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823718,00.html
  1. #80

    hehehe

    Zitat von millen Beitrag anzeigen
    Was soll man auch von einer Partei erwarten, die, wie in NRW, die Spitzenkandidatur und den Landesvorsitz in lustiger Dreierrunde nach Gutsherrenart verteilt und auskungelt?
    und der Parteichef musste draußen vor der Tür warten :))
  2. #81

    "Tyrannei der Masse"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1,2 Prozent für die einen, 7,4 für die anderen - der Erfolg der Piraten ärgert die zur Splitterpartei verkommene FDP so sehr, dass Generalsekretär Döring zum Rundumschlag gegen die Polit-Aufsteiger ausholt. Deren Politikbild sei durch die "Tyrannei der Masse" geprägt. Die Gescholtenen schlagen zurück.

    Shitstorm gegen FDP-General: Dörings Tyrannei-Vergleich empört die Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was erlauben sich Wähler einfach so zu wählen wie sie wollen?:) Bei solchen Sprüchen, die indirekt Wahlmanipulation gutheißt, hat sich die FDP endgültig verabschiedet.
  3. #82

    Folgerichtig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1,2 Prozent für die einen, 7,4 für die anderen - der Erfolg der Piraten ärgert die zur Splitterpartei verkommene FDP so sehr, dass Generalsekretär Döring zum Rundumschlag gegen die Polit-Aufsteiger ausholt. Deren Politikbild sei durch die "Tyrannei der Masse" geprägt. Die Gescholtenen schlagen zurück.

    Shitstorm gegen FDP-General: Dörings Tyrannei-Vergleich empört die Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es ist folgerichtig was er sagt. Eine Partei die kaum noch jemand wählen will kann sich natürlich ausserhalb der Demokratie begeben.
    Die Masse ist immer noch das Volk und der Souverän. Und der entscheidet über die politischen Mehrheiten.

    Dieser Ausspruch wird den Piraten noch mehr Wähler bringen.
  4. #83

    das ist nichts als eine

    Zitat von jwiechers Beitrag anzeigen
    Ihnen ist bewusst, dass S21 auch in Stuttgart überwiegend positiv gesehen wurde, oder?
    Behauptung!
  5. #84

    Nun ja

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Frage des Politlaien:
    Warum bekommt die FDP immer noch eigene Beiträge ?
    Mit 1% gehört sie unter "Sonstige" subsummiert. Andere Parteien dieser "Krabbelkiste" werden auch nicht im einzelnen diskutiert.
    Gleiches Recht für alle Bedeutungslosen? - !
    die Partei ist immerhin im Bund in der Regierungsverantwortung. Und die Piraten? Insofern passt das schon.

    Interessant ist auf jeden Fall zu sehen, dass die Piraten sich langsam aber sicher den "etablierten" Parteien anpassen. Berufsempörte sind sie jetzt auch schon.
  6. #85

    Nun ja...

    Es ist wohl der Neid, der den Herrn Döring da zerfrisst... anders kann man sich seinen Ausfall halt nicht erklären.

    Die Piraten haben es geschafft den Nerv der Zeit zu treffen, laut ZDF rekrutierten sich die Piraten Wähler zu jeweils 15% von ehemaligen CDU & SPD Wählern und zu 40% aus ehemaligen Nichtwählern. Sie wählen die richtige Sprache und die richtigen Themen, auch wenn diese alt und teilweise "geklaut" sind. Hier jedoch wird es sich noch zeigen wie weit die Piraten es noch bringen werden. Werden sie genau wie Die Grünen vor 25 Jahren zu einer etablierten Partei verkümemrn oder werden sie es schaffen, die politische Landschaft nachhaltig zu verändern?

    Dies bleibt abzuwarten und bis dahin kann man sich genüsslich zurücklehnen und schauen, was in NRW passieren wird....
  7. #86

    1,2% + 98,8% = 100

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1,2 Prozent für die einen, 7,4 für die anderen - der Erfolg der Piraten ärgert die zur Splitterpartei verkommene FDP so sehr, dass Generalsekretär Döring zum Rundumschlag gegen die Polit-Aufsteiger ausholt. Deren Politikbild sei durch die "Tyrannei der Masse" geprägt. Die Gescholtenen schlagen zurück.

    Shitstorm gegen FDP-General: Dörings Tyrannei-Vergleich empört die Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was erwartet Döring denn?
    Vielleicht dass 98,8% der Wähler sich aus Mitleid für die FDP von solch weltfremden Parteieremiten regieren lassen? Oder wünscht er sich gar eine Monarchie zurück, Prinzregent Döring?
    OMG, und solche Polit-Robinsons bekommen noch Wahlkampfkosten erstattet. Er soll sich auf eine einsame Insel zurückziehen, denn dort kann er seinen Traum von 100% weiter träumen.
  8. #87

    Politik oder Kindergarten???

    Lieber Herr Döring,

    wie leicht ist es doch, über andere zu lästern. Scheint mittlerweile in alle Parteien praktiziert zu werden. Wie wäre es mal mit Ursachenforschung. Warum sind die Wähler den so unzufrieden mit der FDP. Mehr Trans-
    parenz bitte. Ich weiß nämlich nicht, was die FDP so treibt, auser über die anderen dumm her zu ziehen.
    Mein Rat: Schaffen Sie bei den Wähler Transparenz mit Ihren politischen Zielen und lassen Sie sich daran messen. Sind Ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht gibts dafür auch gute Noten. Und beklagen Sie sich bitte nicht über schlechte Noten, wenn Sie nichts daür getan haben.
    Also schnell zurück zu Schulbank...
  9. #88

    Döring und seine FDP

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    hat meiner persönlichen Meinung nach nigs mit dem Ergebnis der FDP zu tun. Die Piratenpartei ist sicher nicht das NON plus ULTRA und der Ausgang letztendlich erstmal ungewiss.

    Die FDP hat unter Westerwelle die größte erzielte Wahl gewonnen mit über 15%. Was hat Westerwelle damals besonders vor der Wahl gesagt? LEISTUNG muss sich wieder LOHNEN.

    Genau mit dieser Aussage hat er am Rande gefischt die Menschen die ständig durch Leistung alles am Laufen halten und von der SPD und den Grünen verraten wurden. Ich glaube Westerwelle hat das gar nicht verstanden diese Hoffnung der Leistenden die da immer mehr versklavt werden und genau deshalb rutschen die jetzt total ab, weil kein einziger in der FDP in Sicht der da wirklich was vom Volke noch versteht.

    Die Piraten verstehen aber noch weniger, aber sie sind ne Hoffnung, mindestens als Protest gegen alle die mitlerweile gesinnungsmäßig verschmolzenen großen Parteien und wenns so weiterginge, dann könnten wir auch wieder nen König wählen.

    MFG
    Der Niedergang der FDP zeichnet sich schon seit der letzten Bundestagswahl kontinuierlich ab.
    War die FDP damals noch das Sammelbecken für Protestwähler, so ist dies nun die Piratenpartei. Es ist absolut unwichtig, ob die Piraten regieren können oder wollen. Sie wollen einfach nur dem verärgerten Nichtwähler eine Heimat bieten. Jetzt liegt die FDP im Sterben und jammert rum, dass andere daran Schuld tragen. Das kann so nicht sein. Die FDP sollte lieber ihr Handeln in ihrer Zeit als Koalitionspartner in Berlin kritisch betrachten:
    -Steuergeschenk an Hoteliers
    -Erhöhung der Tabaksteuer zugunsten reicher Industriebetriebe
    -Umlegung der Kosten für Strom und Netzbenutzung auf den Klein-
    verbraucher zugunsten reicher Industriebetriebe
    -Unvermögen sich in eine Koalition zu integrieren
    -Unfähigkeit sich der aktuellen Aussenpolitik anzupassen

    Aus diesen Gründen ist die FDP beim Wähler als reine Klientelpartei eingestuft worden und somit unwählbar.
    Diese Erkenntnis kommt bei der Führung der FDP nicht an und somit zeichnet sich deren Ende ab.
  10. #89

    Demokratieverständnis

    Herr Döring zeigt mit seinem abwertenden Ausdruck, seine überaltete Bewertung der Demokratie ( = Herrschaft des Volkes / der Masse) und fällt in vordemokratische Zeiten zurück. Damit beweist der FDP-Politiker auch, dass er für ein politisches Mandat in unserer demokratischen Bundesrepublik (res publica = die Sache der Öffentlichkeit; also die Sache, die uns alle gleichermaßen angeht) absolut ungeeignet ist.

    Das FDP-Mitglied könnte sich mit seiner Aussage zu einem Fall für Herrn Fromm vom Verfassungsschutz gemacht haben. Zumindest müsste der Verfassungsschutz sich den Herrn und seine Freunde nun einmal genauer ansehen. Was will Herr Döring? Die Tyrannei der Wenigen? So, wie wir es jetzt erleben? Eine 1 Prozent Partei in der Regierung?

    Tatsächlich habe ich in der FDP schon lange die Sehnsucht nach einem politischen Prinzip der Tyrannei der Wenigen, nämlich der gut Betuchten vermutet. Nun ist dies durch den wohlgenährten FDP-Redner überdeutlich zu Tage getreten. Die FDP hat etwas dagegen, wenn sich die Vielen im Lande politisch engagieren und ihre ureigenen Interessen vertreten. Klar! Das richtet sich dann ja auch häufig genug gegen das Geld- und Machtklientel der gelben Partei.

    Die freien Demokraten sind offenbar vor allem frei von Demokraten. Ein sehr trauriger Befund für eine deutsche Regierungspartei. Zum Glück hat der Tyrann der Bundesrepublik bald wieder die Chance hier korrigierend einzugreifen.


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