DPA1,2 Prozent für die einen, 7,4 für die anderen - der Erfolg der Piraten ärgert die zur Splitterpartei verkommene FDP so sehr, dass Generalsekretär Döring zum Rundumschlag gegen die Polit-Aufsteiger ausholt. Deren Politikbild sei durch die "Tyrannei der Masse" geprägt. Die Gescholtenen schlagen zurück.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823718,00.html
Ich bin zwar kein Wähler der Piraten, aber besser kein Wahlprogramm, als eins zu haben und dann das Gegenteil machen!
Das kann man doch nun nicht mehr leugnen, was haben denn die Regierungsparteien vor der Wahl gesagt? Atomausstieg? Europäische Schuldnergemeinschaft?
Könnte noch 50 andere nicht im Parteiprogramm stehende Aktivitäten auf zählen.
Also was soll man von den Parteien und ihren Parteiprogrammen halten?
Dieser Thread zeigt sehr deutlich, dass Döring vollkommen Recht hat.
Was ist das denn für eine Politikkultur der hier selbst ernannten Vertreter der sog. Piraten, die meinen, eine politische Diskussion erschöpfe sich darin, den Gegner niederzumachen und niederzubrüllen.
Fakt ist:
- Die "Piraten" sind eine reine Protestpartei, ein Sammelbecken der Nichtwähler (was gut ist); und
- sie haben keinerlei vernünftige politische Inhalte (grenzenlose Freiheit im Internet ist Schwachsinn);
Wo zeigen Sie denn Ihr Gesicht hier???
Was hat denn eine Meinung mit einem Namen zu tun, es zählt doch nur der Inhalt der Aussage!!! Wer anderer Meinung ist, soll die auch vertreten, da muss man nicht persönlich werden.
Die Panik in den etablierten Parteien zeigt doch nur, wie entsetzt sie sind, mit der offenen und freien Meinung von Bürgern konfrontiert zu werden. Klar träumen die Kämpfer gegen Anonymität davon, endlich eine "Zentraldatei" mit den Namen unzufriedener Bürger erstellen zu können. Sie wollen doch nur Einschüchterung. Da kann man dann immer drauf zurückgreifen, wenn es darum geht, Bewerber um Ämter auf blinde Treue zu den etablierten Parteien zu überprüfen. Als erster Schritt ist die Einführung von Vorratsdatenspeicherung hilfreich, ist zwar nicht so ganz legal, an die Namen zu kommen, aber immerhin möglich.
Das alles erinnert ganz stark an Stasi 2.0, die haben auch Daten gesammelt, wer regimekritisch war.
Die etablierten Politiker wie Lammert sehnen sich zurück nach den Zeiten, als die politische Kommunikation einseitig von oben nach unten lief, Kritik über Medien nur stark gefiltert durch Vertreter der etablierten Parteien möglich war.
Das Internet gab auch denen eine Stimme, die sonst immer nur vollgedröhnt wurden. Da kommt natürlich Panik und Hilflosigkeit auf bei Politikern wie Lammert, die nie politischen Widerspruch gewohnt waren.
Ich empfehle diesen Politikern, sich auf neue demokratische Verhältnisse einzustellen, Demokratie zu lernen und sich der Diskussion zu stellen
Schöner Beitrag !!
Eine gelebte Demokratie ist dann eine Demokratie wenn eben jeder vollmündige Bürger eines Landes gefragt wird..
So what ?!
Warum führt man nicht das System wie in der Schweiz ein..
Kommt es zu Abstimmungen, wo sich die Parteienen nicht sicher sind, dann entscheidet das Volk
Hat die Politikerkaste in Berlin so viel Angst vor dem Volk ?
Man muss ja das volk nicht alles allein entscheiden lassen, aber "Stuttgart 21" war doch schonmal ein Anfang zumindest auf Bundeslandesebene, oder etwa nicht ?!
Und zum Thema SPON-Foristen: Es sidn natürlich gerne die Dauerkrakeler hier aktiv, dass ist mitunter heiter aber auch nervig,
v. a. wenn es immer die selben sind!!
-das kann dann echt ätzend sein !!
Auch solltet ihr Foristen über eines im Klaren sein!!:
ihr vertretet nicht allein die Stimmung, oder Meinung in der BRD !
- Auch wenn ihr euch gerne als Repräsentanten suggeriert !
Es hat nicht immer der recht, der groß, einr große Klappe und ein lautes Mundwerk hat !!
Dem stimme ich zu .....!!
Und nun zum Thema "Döring":
Liebe FDP, er ist ungeeigent für euch und wird dafür sorgen,dass ihr erst recht nicht über 2 % hinauskommt.!!
Auch wenn ich selber noch recht jung bin, so stelle ich frest, dass die FDP Truppe tatsächlich aus unreifen, jungen Schnöseln besteht..
Lasst euch gut beraten von den älteren Granden in der Politik !!
Ihr in der FDP wirkt sehr künstlich und verkrampft !
Die FDP wird nicht benötigt, bzw. der Wähler entscheidet, welche Partei nötig ist, welche nicht.
Wenn der Wähler z.B. ein Korrektiv in der Familienpolitik wünscht, wird er vermehrt die Familienpartei wählen.
Wünscht der Wähler ein Korrektiv in "Liberaler Politik", wird sie auch die FDP wählen.
An sich ist jede Partei überflüssig und wird im Falle, dass sie sich als überflüssig darstellt, ersetzt. Bei einer Partei, die immer nur STEUERSENKUNGEN!!!1111 schreit, ist dies gerade in schweren finanziellen Zeiten kein Wunder, dass sie nicht gewünscht wird. So blöd ist der Bürger nicht.
Aufgrund der Senkung der MWST für die Hotellerie um nahezu 2/3
sollte doch der Gesamtheit (Inhaber und Angestellten) zugute gekommen sein - die müssten doch aus Dankbarkeit alle die fdp wählen. Scheint mir so, als wenn nur die dankbaren Angestellten und Outgesourceten die fdp gewählt haben.
Naja, zu glauben, dass das Internet die gelebte Demokratie verändert, ist etwas übertrieben. Selbstverständlich ist es eine schöne Kommunikationsplattform zum Austausch, bietet bessern Zugang zu Informationen und zwingt Politik zu mehr Transparenz. Das ändert aber nichts daran, dass gelebte Demokratie vor allem heißt, dass man sich eben engagieren muss in einer Partei oder einer Bürgerinitiative - nicht digital sondern von Mensch zu Mensch. Daran ändert auch das Internet nichts. Im Übrigen: Wenn ich hier einzelne Diskussionsbeiträge sehe, in denen es nur darum geht, Andersdenkende (hier jetzt vor allem FDPler) zu diffamieren, dann weiß ich wirklich nicht, ob die Leute hier den Begriff "gelebte Demokratie" so ernst nehmen.