Bayerns Justizministerin Merk hat einen Verantwortlichen für die Fälle sexuellen Missbrauchs in einem Ferienlager auf Ameland ausgemacht: den eigenen Koalitionspartner. Weil die Liberalen Kinderpornografie im Internet lieber löschen als sperren wollen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...707877,00.html
....ist mit diesem Satz aus dem Artikel:
"Den Opfern sexueller Gewalt wird mit solchen Forderungen nicht geholfen, im Gegenteil: Sie werden auf plumpe Weise instrumentalisiert, um diffuse Gefühle zu bedienen, die man innerhalb der eigenen Wählerschaft vermutet."
alles gesagt!
Liebe Frau Merk,
Sie sind, wie viele andere auch, der lebende Beweis in der Politik für "ein Ausdruck der Hilflosigkeit"!
-Fern der Realität
-Vollkommen überbewertet
-Ohne Leistung, ohne Nutzen
....einfach nur kostspielig im Unterhalt!
Auch wenn ich dme Artikel vom Tenor zustimme stört mich etwas ganz anderes: Warum ist der Text nicht als Kommentar gekennzeichnet?
Denn neutral formuliert ist deser nicht einmal ansatzweise.
Nein. Das ist schlicht falsch. Die Verrohung (Psychische, sexuelle, physische Demütigung, heute: Missbrauch) gab es schon bei Ur-Opa in der HJ, Opa in der Jungschar und Papa im was auch immer Verein und immer auch in den Schulen.
Überall wo junge Menschen zusammen kommen gibt es Rangkämpfe. Diese zeigen sich auch in Perversionen wie Tritte in die Geschlechtsteile oder Angrapschen der Mädchen.
Vor 25 Jahren haben wir als Steppkes mal einen nackten Jungen auf dem Bolzplatz ans Tor gefesselt gefunden. Er wollte das aber damals geheim halten und wir haben es dann auch nicht an die große Glocke gehängt.
Ich möchte die Gewalt keinesfalls entschuldigen, eine weitere Verrohung durch Medien fand aber wenn man genau hinschaut nicht statt.
Was stattfand ist, dass die Welt liberaler geworden ist und das konservative Kuschen und Vertuschen dieser Taten nicht mehr so oft auftritt. Opfer und Zeugen können offen reden und werden angehört und finden medial Beachtung. Vor den 68ern hätte es von Papa noch zusätzlich eins aufs Maul gegeben, wenn man erzählt hätte, dass andere Jungs mit einem sexuelle Praktiken gemacht hätten.
Damals wie heute hat eine Erziehung zu moralischen Werten, vor allem dem Respekt gegenüber anderen solche Exzesse verhindert. Daher kann man die entsolidarisierte Ellenbogengesellschaft für diese Taten z.T. verantwortlich machen. Wenn Eltern vorleben, dass man andere betrügen und unterdrücken soll, wie soll man dann von den Kindern besseres verlangen. Vor 20 Jahren hat es geheissen: Wenn er dich schlägt, schlag zurück. Heute hesst es (O-Ton Kigamutter): Lass dir nix gefallen, schlag lieber zuerst.
Dieses wirtschafts-/sozialsystemische Problem auf Porno und Egoshooter runterzubrechen ist eine unerlaubte Vereinfachung.
Die Dame ist eh etwas wirr im Kopf...
Wie die es zur Ministerin geschafft, trotz eines IQ der anscheinend bei Raumtemperatur liegt, ist mir schleierhaft. Oder es war Einstellungsvoraussetzung
Zugleich stellte sich die CSU-Politikerin hinter Mixas umstrittene These, wonach die sexuelle Revolution «sicher nicht unschuldig» am Missbrauch von Kindern durch pädophile Priester sei. «Selbstverständlich hat die Freizügigkeit dazu beigetragen, die Hemmschwelle zu senken», sagte die CSU-Vizechefin der «Süddeutschen Zeitung» (Freitagausgabe).
Merk lobte den Bischof sogar ausdrücklich für seine Worte: «Ich bin dem Bischof sehr dankbar für diese klare Stellungnahme, weil es nach wie vor Tabu ist, über sexuellen Missbrauch zu sprechen und weil uns jede öffentliche Diskussion weiterbringt und den Opfern hilft.» Merk sagte, der Kindesmissbrauch durch Geistliche habe «natürlich auch noch andere Gründe» als die sexuelle Revolution - «aber das war ja nicht die Frage».
Die Justizministerin sagte, sie sehe in Mixas Worten «keine unglückliche Formulierung, sondern den Versuch einer Erklärung». Mixa habe «zuallererst sexuellen Missbrauch von Kindern klar und unmissverständlich als abscheuliches Verbrechen bezeichnet». ddp/mar
SpOn vom 22.07.2010 zu möglichen Zusammenhängen:
"......Generation Porno?
Hinzu kommen gesellschaftliche Einflüsse, die ebenfalls einen Teil des Phänomens erklären. Entscheidend ist nach Überzeugung einiger Psychologen unter anderem der Pornokonsum der Jugendlichen - und ein entpersonalisiertes Bild von Sex. "Von einer 'Generation Porno' zu sprechen, ist sicher übertrieben, aber die Jungen und Mädchen haben heute einen ganz anderen Zugang zu Bildern und Filmen", so Nowara. "Sie bekommen bestimmte Körper vorgegaukelt und was man alles tun kann oder muss - aber ihnen fehlt noch die emotionale Reife, und sie sind damit total überfordert."
Das Modellprojekt, das Nowara geleitet hat, belegt, dass der oft ungehinderte Zugang zu Pornografie und sexuellen Darstellungen mehr Täter miteinander verbindet als eigene Missbrauchserfahrungen, Milieu oder Intelligenzquotient: 51 Prozent von ihnen surften ohne Aufsicht auf Sexseiten im Internet oder waren auf die Hardcore-Filme in der Videosammlung der Eltern gestoßen. Es scheint, als sei der Pornokonsum so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner der auffälligen Jugendlichen. ....."
"Im Sog des Grauens" von Barbara Hans und Simone Utler, SpOn vom 22.07.2010
Grober Unfug wider bessers Wissen, was Sie hier verbreiten, offenbar haben Sie den Spiegelartikel nicht gelesen oder wollen Ihn nicht lesen: Zitat aus dem Artikel: Wie verbreitet ist die sexuelle Gewalt von Jugendlichen? Laut Polizeilicher Kriminalstatistik stellen männliche Jugendliche tatsächlich den größten Teil der Tatverdächtigen bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen. Etwa ein Drittel all dieser Delikte wird von Kindern und jugendlichen Tätern verübt. Im Jahr 2008 war rund ein Fünftel aller Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung jünger als 21.
"Noch wird das Bild kolportiert von dem älteren Mann, der Kinder mit Bonbons auflauert. Das Thema sexuelle Übergriffe unter Kindern wird erst langsam enttabuisiert", sagt Psychologin Kohlhofer, die auch als Referentin für das Präventionsnetzwerk Power Child tätig ist.
Zitatende und weiter aus dem Spiegel Artikel:
Das Modellprojekt, das Nowara geleitet hat, belegt, dass der oft ungehinderte Zugang zu Pornografie und sexuellen Darstellungen mehr Täter miteinander verbindet als eigene Missbrauchserfahrungen, Milieu oder Intelligenzquotient: 51 Prozent von ihnen surften ohne Aufsicht auf Sexseiten im Internet oder waren auf die Hardcore-Filme in der Videosammlung der Eltern gestoßen. Es scheint, als sei der Pornokonsum so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner der auffälligen Jugendlichen. Zum Vergleich: In etwa elf Prozent der Fälle waren die minderjährigen Täter zuvor selbst Opfer sexueller Gewalt geworden.
Nennen Sie doch wissenschaftliche Publikationen, die Sie hier anführen, nennen Sie Roß und Reiter!
Zitat aus dem Spiegel Artikel:
Auch Sozialpädagoge Siewering sieht eine Ursache für die Gewalt in der massiven Konfrontation mit Sex, in dem Menschen zu Objekten degradiert werden - und der mangelnden Reflexion darüber. "Sie konsumieren das alles, verarbeiten es aber nicht, weil in vielen Familien nicht darüber gesprochen wird."