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Sexuell auffälliger Zwölfjähriger: Im Zweifel weggesperrt
Max, 12, lebt 700 Kilometer von seiner Familie entfernt, weil er als sexuell auffällig gilt - und als gefährlich. Nach sieben Monaten in einer geschlossenen Abteilung hat das Amtsgericht Coesfeld nun beschlossen, ihn ein weiteres Jahr wegzusperren. Zum Schutz für andere und sich selbst.
Sexuell auffälliger Zwölfjähriger: Im Zweifel weggesperrt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
- #30 29.03.2012 11:15 von
Was für ein dumm Tüch. Der Jung hat sich strafrechtlich bisher nix nachweisbares zu Schulden kommen lassen, und somit ist spätestens, wenn die Jugendhilfe nicht mehr zuständig ist, also zum 18. Geburtstag Tschüss mit wegsperren. Dann haben wir einen jungen Erwachsenen, der angeblich selbst andere Kinder missbraucht hat, der mit Sicherheit im Augenblick selbst missbraucht wird und der 6 und mehr Jahre die GEborgenheit einer Familie nicht kennen glernt hat. In 6 Jahren können Sie dann nur froh sein, wenn er führzeitig durch kleinere Straftaten auffällig wird, denn de facto ist er mit 18 eine wandelnde Bombe. Und zu der haben ihn dann Leute mit IHRER Einstellung gemacht.
- #31 29.03.2012 11:25 von
Scheinheilig...
Mich nervt die Scheinheiligkeit unter den Kommentatoren. Sie sind doch die ersten, die schreien, sollte Max nach Hause dürfen und dort sexuelle Übergriffe an kleinen Mädchen verüben und vielleicht noch schlimmeres machen (obgleich das Amt davon wusste). Er wäre nicht der erste 12-jährige, der jemanden vergewaltigt und tötet.
Wenngleich ich nicht bestreiten möchte, dass die Unterbringung dieses Jungen suboptimal ist und dort andere Maßnahmen ergriffen werden sollten, um diesem Jungen wirklich zu helfen. - #32 29.03.2012 11:34 von
Mit diesem Artikel hat der Spiegel mal wieder meine Meinung über ihn bestätigt: Boulevard für geistige Sublimierer. Wobei hier die geistige Sublimierung nur noch in Ansätzen erahnt werden kann. Übrig bleibt nur noch plumper Boulevard. Dieser Artikel bietet keine Diskussionsgrundlage für gar nichts.
- #33 29.03.2012 11:34 von
Das gibt es öfter...
... als man glauben möchte! Ich selbst kenne einen Fall aus meinem Umfeld. Da ist der Junge schon als achtjähriger (!) sexuell auffällig geworden. Er kam in eine spezielle Einrichtung und hatte einen sehr engagierten Lehrer. Diesen hat er nach ein paar Jahren voll auf's Kreuz gelegt - und jetzt beweise mal als Lehrer(in), dass du dem Kind nix getan hast!
Man kann zwar nicht generell davon ableiten, dass verhaltensauffällige Kids eine Gefahr für andere und sich selbst werden. Doch es ist blauäugig zu glauben, dass der "arme kleine Kerl" das Opfer ist. Es ist ein schwieriges Thema - doch mit Pathos kommt man hier nicht weiter... - #34 29.03.2012 11:36 von
- #35 29.03.2012 11:36 von
Woher? Weil ich mich informiert habe, z.B. über die Motive bei Vergewaltigungen.
Jepp, muss sie oder wie viele Menschenleben wollen Sie für Max riskieren. Was sagen Sie in 10, 20 Jahren dann Eltern anderer Kinder, wenn Max dann seine kriminelle Vergewaltigungkarriere begonnen und erste Opfer gefunden hat.Die Gesellschaft muß geschützt werden? - #36 29.03.2012 11:37 von
wie armselig
muß ein System sein, einen 12-Jähringen wegzusperren, weil die Gesellschaft es anscheinend nicht schafft, ihn in irgend einer Art und Weise zu integrieren.
Das heißt doch, dass er so lange weggesperrt wird, bis er irgend eine Dummheit machen kann um dann wieder weggesperrt zu werden.... frei nach dem Moto: wir haben es ja schon immer gewusst......
Dieses System der bundesrepublikanische Bananenrepublik muss geändert werden. Da hilft eine Abwahl der Merkel relativ wenig. Es muss eine andere Gesellschaft aufgestellt werden. Nur gut, dass ich dies von Außen betrachten kann und nicht immer in dem scheiß Deutschland verbringen muß ...... - #37 29.03.2012 11:44 von
Normales Jugendlichenverhalten
Derartige "Spielchen" mit gegenseitigem "In-den-Schritt-Fassen" etc. waren in unserer Gymnasialklasse in den 70ern unter gleichgeschlechtlichen "Jungs" an der Tagesordnung. Jenes Verhalten war u. A. auch Versuch der Überwindung der allgegenwärtigen Prüderie, d. h. gelebtes Sich-Wehren gegen die sexuelle Unterdrückung, die das Zusammenleben großer Teile der menschlichen Gesellschaft nach wie vor bestimmt. Der Sexualtrieb ist in jenem jungen Alter noch neu, stark und aufregend und die Unterdrückungskonditionierung funktioniert noch nicht so perfekt wie später.
Die allgegenwärtige, allgemeine Unterdrückung von Sexualität führt zu einer langweiligen, leblosen, gesichtslosen, sinnentleerten und zu Psychosen neigenden Gesellschaft, deren Mitglieder versuchen, sich via Ersatzbefriedigungen (Pornographie, übermäßiger Konsum aller Art, Drogen) zu betäuben um den Schmerz des Entzugs des Sexuellen, des einzig wahren Glücksbringers, nicht zu stark zu gewahren.
Sexuell befreit sind wir leider noch lange nicht. Die Konsequenzen daraus, die, wie auch in dem hier beschriebenen Fall oberflächlich betrachtet nur Abweichungen von einem als "normal" geltenden Verhalten darstellen, sollten wir aber zumindest als das sehen, was sie eigentlich sind: Symptome unseres eigenen, krankhaften Unterdrücktseins, das wir bislang unreflektiert an unsere Kinder weitergeben. - #38 29.03.2012 11:47 von
Anscheinend sind Sie nicht in der Lage Aussagen strukturiert zu lesen. Dass der Junge so ist wie er ist, dafür kann er nichts. Dass man niemandem so ein Leben wünscht, darüber sind sich alle einig. Daher tut er mir leid. Doch leider ist er nicht ungefährlich. Aber da Sie ein solch gutherziger Mensch sind – laden Sie ihn zu sich ein und lassen ihn mit Ihrer Tochter, sofern Sie eine haben, spielen. Sorgen würden Sie sich ja nicht machen ...
- #39 29.03.2012 11:51 von
Diese Behauptung müssen Sie unverzüglich und bedingungslos zurückziehen!
Stellen Sie sich nur die Konsequenzen vor, wenn jemand auf die Idee käme, dass väterliche Liebe wichtig, ja sogar notwendig, für eine gesunde psychologische Entwicklung sein könnte!
Bei einer Scheidungsrate in Deutschland von 54% würde das bedeuten, dass jedes 2. Kind psychologisch fehlentwickelt ist.
Ich schlage sogar vor, dass man sicherheitshalber auch die Mutterliebe für überflüssig erklärt. So sind Politik, Gesellschaft und Beamtentum auf der sicheren Seite - den Rest können wir zum Glück den Heimen überlassen ...
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